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Wer kann Pflegegeld beantragen?

Pflegegeld gilt als Sozialleistung, die die teure Pflege und Betreuung von k√∂rperlich wie auch geistig kranken Menschen finanzierbar machen soll. Zudem soll das Pflegegeld helfen, die pflege so lange wie nur m√∂glich in den eigenen vier W√§nden stattfinden zu lassen und die Personen finanziell zu entsch√§digen, die die Pflege durchf√ľhren. Doch bei der Beantragung des Pflegegeldes gibt es immer wieder viele Fragen. Wer darf einen Antrag auf Pflegegeld stellen? F√ľr wen und wer darf Pflegegeld beantragen?

Wer darf Antrag auf Pflegegeld stellen

  • der Pflegebed√ľrftige
  • die Ehefrau oder der Ehemann
  • Kinder und Geschwister der zu pflegenden Person
  • gesetzliche Vertreter

Wer stellt Antrag auf Pflegegeld?

  • immer die Person aus dem m√∂glichen Personenkreis, die geistig wie auch k√∂rperlich dazu in der Lage ist
  • ist die zu pflegende Person nicht dazu in der Lage, kann die Beantragung von einer der oben genannten Personen durchgef√ľhrt werden

Wer erhält Pflegegeld?

  • Personen, die durch k√∂rperliche wie auch geistige Einschr√§nkungen auf Hilfe angewiesen sind
  • Personen, die Hilfe in h√§uslicher Umgebung annehmen wollen

Allgemeine Fragen klären & Angebote vergleichen

Wenn auch Sie auf der Suche nach den passenden Antworten und Anbietern rund um das Pflegegeld sind, dann schauen Sie einmal einmal bei unserem Vergleichsrechner vorbei. Er beantwortet Ihnen unter anderem die Fragen: Wer darf Pflegegeld beantragen? Wer kann den Antrag auf Pflegegeld stellen? Und wer stellt wo Antrag auf Pflegegeld? Unseren Vergleichsrechner erreichen Sie √ľber den Button ‚ÄěZum Vergleichsrechner‚Äú.

Pflegegeld gilt als Sozialleistung, die die teure Pflege und Betreuung von k√∂rperlich wie auch geistig kranken Menschen finanzierbar machen soll. Zudem soll das Pflegegeld helfen, die pflege so lange wie nur m√∂glich in den eigenen vier W√§nden stattfinden zu lassen und die Personen finanziell zu entsch√§digen, die die Pflege durchf√ľhren. Doch bei der Beantragung des Pflegegeldes gibt es immer wieder viele Fragen. Wer darf einen Antrag auf Pflegegeld stellen? F√ľr wen und wer darf Pflegegeld beantragen?

Wer darf Antrag auf Pflegegeld stellen

  • der Pflegebed√ľrftige
  • die Ehefrau oder der Ehemann
  • Kinder und Geschwister der zu pflegenden Person
  • gesetzliche Vertreter

Wer stellt Antrag auf Pflegegeld?

  • immer die Person aus dem m√∂glichen Personenkreis, die geistig wie auch k√∂rperlich dazu in der Lage ist
  • ist die zu pflegende Person nicht dazu in der Lage, kann die Beantragung von einer der oben genannten Personen durchgef√ľhrt werden

Wer erhält Pflegegeld?

  • Personen, die durch k√∂rperliche wie auch geistige Einschr√§nkungen auf Hilfe angewiesen sind
  • Personen, die Hilfe in h√§uslicher Umgebung annehmen wollen

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Wenn Angeh√∂rige gepflegt und betreut werden m√ľssen, dann ist dies eine Aufgabe, die nicht nur k√∂rperlich wie auch psychisch schwer ist, sondern die mitunter viel Geld kostet. Vielleicht kann die pflegende Person dadurch nicht mehr ihrer geregelten Arbeit in vollem Umfang nachkommen. Oder der Anfahrtsweg zur zu pflegenden Person ist so gro√ü, dass jeden Monat etliche Euro daf√ľr ausgegeben werden m√ľssen. H√∂chste Zeit, um sich finanzielle wie auch fachlich beratende Unterst√ľtzung zu holen. Beispielsweise in Form vom Pflegegeld, dass allen zu pflegenden Personen in Deutschland zusteht und von den Pflegekassen ausgegeben wird. Doch wer kann Pflegegeld beantragen und wer muss Pflegegeld beantragen? Kann die Ehefrau das Pflegegeld beantragen und wer darf den Antrag auf Pflegegeld nicht stellen? All diese Fragen sollen nun genau erl√§utert werden.

Was ist Pflegegeld und wem steht es zu?

Pflegegeld ist eine Sozialleistung, die in Deutschland eingef√ľhrt wurde, um die Versorgungsl√ľcke im Falle einer Pflege schlie√üen zu k√∂nnen. Pflege ist sehr teuer. Besonders dann, wenn sie von fachlich ausgebildeten Personal durchgef√ľhrt wird. Eine Unterbringung in einer Seniorenresidenz kostet im Monat mitunter mehrere tausend Euro. Geld, dass allein durch die Rente in den seltensten F√§llen aufgebracht werden kann. Mit dem Pflegegeld erh√§lt der Betroffene eine finanzielle Unterst√ľtzung, die die L√ľcke schlie√üt und eine Pflege erm√∂glicht, die menschenw√ľrdig ist. Zudem strebt die Pflegekasse mit dem Pflegegeld das Ziel an, die Pflege so lange wie m√∂glich in den heimischen vier W√§nden durchzuf√ľhren. So k√∂nnen die Betroffenen l√§nger unabh√§ngig wohnen und leben und m√ľssen im hohen Alter mitunter nicht mehr in eine Pflegeeinrichtung umziehen.

Wer kann also einen Antrag auf Pflegegeld stellen? Einen Antrag auf Pflegegeld können all die Personen stellen, die Pflege und Betreuung benötigen oder die jemanden pflegen und betreuen. Doch wer ist dies im Detail?

Wer darf einen Antrag auf Pflegegeld stellen?

Pflegegeld kann an erster Stelle vom Betroffenen selbst gestellt werden. Die Pflegekassen, die an die Krankenkassen angeschlossen sind, haben ein spezielles Formular f√ľr die Antragstellung entwickelt, welches lediglich ausgef√ľllt werden muss. M√∂chte man dies nicht, kann man auch einen formlosen Antrag stellen. So erspart man sich den Gang zur Krankenkasse, um das Formular abzuholen. Doch wer kann auch Pflegegeld beantragen?

Ist der Betroffene aus gesundheitlichen oder geistigen Gr√ľnden nicht in der Lage, den Antrag auf Pflegegeld zu stellen, kann die Ehefrau das Pflegegeld beantragen. Gleiches gilt f√ľr den Ehemann, wenn die Ehefrau Pflege ben√∂tigt. Im Antrag muss immer der Name der zu pflegenden Person vermerkt werden. Egal wer den Antrag stellt. Und wer stellt noch Antrag auf Pflegegeld?

Auch nahe Verwandte wie die Kinder, Enkelkinder oder Geschwister der Betroffenen k√∂nnen einen Antrag auf Pflegegeld stellen. Da das Geld immer der zu pflegenden Person zugute kommt, kann hier kein Betrug stattfinden. Das Geld w√ľrde nur direkt an die pflegende Person ausgezahlt werden, wenn genau nachgewiesen wird, dass die Pflege durch diese Person durchgef√ľhrt wird und es keine andere M√∂glichkeit f√ľr den Transfer des Geldes gibt.

Als letzte M√∂glichkeit f√ľr die Beantragung gilt der gesetzliche Vertreter. Hat eine zu pflegende Person keine Familienangeh√∂rigen und wurde keine Vollmacht an eine andere Person ausgestellt, so wird ein gesetzlicher Vertreter eingesetzt. Hierbei handelt es sich um einen Betreuer, der alle gesch√§ftlichen Belange f√ľr den Betroffenen regelt, wenn dieser nicht mehr dazu in der Lage ist. So ist ihm auch erlaubt, das Pflegegeld f√ľr die zu pflegende Person zu beantragen und daf√ľr zu sorgen, dass eine ad√§quate Pflege davon erm√∂glicht wird.

Wer muss Pflegegeld beantragen?

Pflegegeld muss immer dann beantragt werden, wenn eine Pflege und Betreuung von N√∂ten ist, die Geld kostet und aus eigenen Mitteln nicht bezahlt werden kann. Da es sich beim Pflegegeld um eine Sozialleistung handelt, steht es allen Betroffenen zur Verf√ľgung. Egal aus welcher Bev√∂lkerungsschicht sie stammen und welche finanziellen Voraussetzungen sie mitbringen.

Man sollte sich daher nicht scheuen, das Pflegegeld zu beantragen, da es weder auf die Rente noch auf andere staatliche Leistungen angerechnet werden kann. Selbst Hartz 4 Empfänger und Sozialhilfeempfänger können sich sicher sein, dass sie keine Anrechnung des Pflegegeldes auf ihre Leistungen haben werden.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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