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Versorgungsl√ľcke Pflegeversicherung

Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung stehen in keinem Verh√§ltnis zu den Kosten, die ein Pflegefall heute bei ambulanter oder bei station√§rer Betreuung verursacht. Deshalb ist eine private Vorsorge dringend zu empfehlen. Daf√ľr kommt eine gef√∂rderte Pflege-Bahr oder eine private Zusatzversicherung in Frage.

Die gesetzlichen Leistungen

  • Monatliches Pflegegeld in vier Pflegestufen
  • Maximale Leistung von 1.510 Euro in Pflegestufe Drei

Die Leistungen aus Pflege-Bahr

  • Maximal 600 Euro monatliches Pflegegeld in Pflegestufe Drei
  • Pflegepflichtversicherung und Pflege-Bahr decken Pflegekosten nicht ab

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Wer eine solide Absicherung im Pflegefall sucht, muss privat Vorsorge treffen. Der beste Tarif wird mit wenigen Eingaben online unter dem Link ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú ermittelt.

Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung stehen in keinem Verh√§ltnis zu den Kosten, die ein Pflegefall heute bei ambulanter oder bei station√§rer Betreuung verursacht. Deshalb ist eine private Vorsorge dringend zu empfehlen. Daf√ľr kommt eine gef√∂rderte Pflege-Bahr oder eine private Zusatzversicherung in Frage.

Die gesetzlichen Leistungen

  • Monatliches Pflegegeld in vier Pflegestufen
  • Maximale Leistung von 1.510 Euro in Pflegestufe Drei

Die Leistungen aus Pflege-Bahr

  • Maximal 600 Euro monatliches Pflegegeld in Pflegestufe Drei
  • Pflegepflichtversicherung und Pflege-Bahr decken Pflegekosten nicht ab

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Die gesetzliche Pflegeversicherung wurde ins Leben gerufen, um eine Absicherung der Versicherten im Pflegefall zu gew√§hrleisten. Allerdings ist die Nachfrage nach ambulanter und station√§rer Pflege schon aufgrund der Alterspyramide deutlich h√∂her als das Angebot. Die gro√üe Abweichung zwischen Angebot und Nachfrage f√ľhrt letztlich zu hohen Kosten im Pflegefall. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reichen nicht aus, um eine Versorgung im Pflegefall zu gew√§hrleisten. Daraus ergibt sich die so h√§ufig zitierte Versorgungsl√ľcke in der Pflegeversicherung. Sie ist die Ursache daf√ľr, dass alle Versicherten angehalten werden, diese Pflegeversicherung L√ľcke mit erg√§nzenden privaten Pflegeversicherungen zu schlie√üen. Eine m√∂gliche Variante mit staatlicher F√∂rderung ist die Pflege-Bahr.

Anbieter

Die gesetzliche Pflegeversicherung wird von den Tr√§gern der Pflegeversicherung gezahlt. Die Pflegekassen sind dazu direkt an die gesetzlichen Krankenkassen und die privaten Krankenversicherer angeschlossen. Die gesetzliche Pflegeversicherung wird mit ihrem Leistungsspektrum regelm√§√üig vom Gesetzgeber untersucht. In der Regel erfolgt dabei auch eine Anhebung der Leistungen. Ungeachtet dessen bleibt die Versorgungsl√ľcke der Pflegeversicherung weiter bestehen, denn die Kosten sind insbesondere bei station√§rer Betreuung immens hoch.

Die gesetzlichen Leistungen

Die gesetzliche Pflegeversicherung erbringt ihre Leistungen in Abh√§ngigkeit von der diagnostizierten Pflegestufe. Das monatliche Pflegegeld betr√§gt bei ambulanter Pflege durch Privatpersonen in Pflegestufe Eins 225 Euro, in Pflegestufe Zwei 430 Euro und in Pflegestufe Drei 685 Euro. Bei ambulanter oder teilstation√§rer Pflege durch einen professionellen Pflegedienst werden in Stufe Eins 440 Euro gezahlt, in Pflegestufe Zwei fallen 1.040 Euro an, in Pflegestufe Drei erh√§lt der Bed√ľrftige 1.510 Euro. Bei station√§rer Pflege im Pflegeheim bekommt der Betroffene schlie√ülich in der ersten Pflegestufe 1.023 Euro, in der zweiten Pflegestufe 1.279 Euro und in der dritten Stufe 1.510 Euro. Diese gesetzlichen Leistungen reichen nicht aus, um die tats√§chlichen Kosten bei ambulanter oder station√§rer Pflege zu tragen, denn diese liegen nicht selten bei mehr als 3.000 Euro im Monat. Daraus entsteht die gef√ľrchtet Pflegeversicherung L√ľcke. Im direkten Vergleich mit den Leistungen der Pflege-Bahr wird deutlich, dass auch bei Abschluss einer gef√∂rderten Pflegeversicherung noch kein vollst√§ndiger Schutz im Pflegefall besteht. Vielmehr bleibt weiterhin eine Pflegeversicherung L√ľcke bestehen, die unbedingt durch privates Verm√∂gen oder durch eine zus√§tzliche private Pflegeversicherung geschlossen werden muss. K√ľmmert sich der Versicherte nicht um seine individuelle Versorgungsl√ľcke in der Pflegeversicherung, m√ľssen im schlimmsten Fall Sozialleistungen beantragt werden.

Die Leistungen aus Pflege-Bahr

Wer die Pflegeversicherung L√ľcke verringern will und eine staatliche F√∂rderung beanspruchen will, entscheidet sich f√ľr die zus√§tzliche private Pflegeversicherung Pflege-Bahr. Sofern die erforderlichen Mindesteigenbeitr√§ge eingehalten sind, erh√§lt der Versicherte pro Jahr eine staatliche Zulage in H√∂he von 60 Euro. Mit den Auszahlungen aus der Pflege-Bahr wird die Pflegeversicherung L√ľcke wirkungsvoll reduziert. Eine Pflegeversicherung nach dem Bahr-Modell sieht in Pflegestufe Drei mindestens ein monatliches Pflegegeld von 600 Euro vor. In der Pflegestufe Zwei m√ľssen mindestens 30 Prozent gezahlt werden, in Pflegestufe Eins greifen 20 Prozent. Wird die Pflegestufe Null bei Demenz diagnostiziert, werden zehn Prozent des vereinbarten monatlichen Pflegegeldes gezahlt. Setzt man allerdings die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung und aus der Pflege-Bahr zu den tats√§chlichen Kosten einer Heimunterbringung ins Verh√§ltnis, wird schnell klar, wie hoch die Pflegeversicherung L√ľcke tats√§chlich ist. Damit diese Versorgungsl√ľcke in der Pflegeversicherung nicht von den n√§chsten Angeh√∂rigen abzudecken ist, wird eine erg√§nzende private Pflegeversicherung immer wichtiger. Sie muss passgenau auf den individuellen Versicherungsbedarf des Versicherten zugeschnitten sein.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Wer sich entscheidet, seine Versorgungsl√ľcke in der Pflegeversicherung mit einer erg√§nzenden privaten Absicherung zu schlie√üen, f√ľhrt zuvor einen unabh√§ngigen Versicherungsvergleich durch. Er kann mit einem Online-Rechner erstellt werden, wie er unter dem Link ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú zug√§nglich ist. Der Online-Rechner ermittelt mit wenigen Eingaben die private Absicherung, die die Versorgungsl√ľcke in der Pflegeversicherung gut und g√ľnstig schlie√üt.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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