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TrÀger der Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung ermöglicht nur eine Grundabsicherung, die durch eine private Zusatzversicherung ergÀnzt werden sollte.

Pflegekassen

  • den Krankenkassen angegliederte TrĂ€ger der Pflegeversicherung
  • Erbringung von Geld- und Sachleistungen
  • Versichertenberatung zu LeistungsansprĂŒchen

Beitragszahler

  • Versicherungspflicht fĂŒr gesetzlich und privat Krankenversicherte
  • Beitragshöhe 2,05 % des versicherungspflichtigen Einkommens (bis zur Beitragsbemessungsgrenze)
  • hĂ€lftiger Beitragsanteil fĂŒr Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Beitragszuschlag 0,25 % fĂŒr Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr
  • Sonderregelung fĂŒr sĂ€chsische Beitragszahler

Wer trÀgt die Pflegekosten?

  • gesetzliche Pflegeversicherung in Höhe des Pflegesatzes
  • darĂŒber hinausgehende Kosten: private Pflegezusatzversicherung
  • ansonsten: Kostenabdeckung durch Privateinkommen und Privatvermögen des Versicherten, ggf. seiner Kinder

Wann wird Pflegegeld gezahlt?

  • Zahlung bei hĂ€uslicher Pflege
  • Voraussetzung: genehmigte Pflegestufe
  • kein Pflegegeldanspruch bei Heimunterbringung

Pflegestufen

  • Einstufung PflegebedĂŒrftiger gemĂ€ĂŸ medizinischem Gutachten
  • Pflegestufe I: erhebliche PflegebedĂŒrftigkeit
  • Pflegestufe II: SchwerpflegebedĂŒrftigkeit
  • Pflegestufe III: SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit
  • „Pflegestufe 0“: Geldzahlung bei monatlichem Betreuungsbedarf, wenn Voraussetzungen der Pflegestufe I nicht erfĂŒllt sind

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Unser Tarifrechner verschafft Ihnen einen umfassenden Überblick ĂŒber alle Pflegeversicherungsangebote. Eine Ihren BedĂŒrfnissen entsprechende Pflegeversicherung finden Sie ĂŒber den Button „Zum Versicherungsvergleich“.

http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegebeduerftigkeit/pflegestufen.html https://bestellungen.pkv.de/ihre-pflegeversicherung-in-der-pkv/ http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/sgb_11/gesamt.pdf

Die gesetzliche Pflegeversicherung ermöglicht nur eine Grundabsicherung, die durch eine private Zusatzversicherung ergÀnzt werden sollte.

Pflegekassen

  • den Krankenkassen angegliederte TrĂ€ger der Pflegeversicherung
  • Erbringung von Geld- und Sachleistungen
  • Versichertenberatung zu LeistungsansprĂŒchen

Beitragszahler

  • Versicherungspflicht fĂŒr gesetzlich und privat Krankenversicherte
  • Beitragshöhe 2,05 % des versicherungspflichtigen Einkommens (bis zur Beitragsbemessungsgrenze)
  • hĂ€lftiger Beitragsanteil fĂŒr Arbeitgeber und Arbeitnehmer
  • Beitragszuschlag 0,25 % fĂŒr Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr
  • Sonderregelung fĂŒr sĂ€chsische Beitragszahler

Wer trÀgt die Pflegekosten?

  • gesetzliche Pflegeversicherung in Höhe des Pflegesatzes
  • darĂŒber hinausgehende Kosten: private Pflegezusatzversicherung
  • ansonsten: Kostenabdeckung durch Privateinkommen und Privatvermögen des Versicherten, ggf. seiner Kinder

Wann wird Pflegegeld gezahlt?

  • Zahlung bei hĂ€uslicher Pflege
  • Voraussetzung: genehmigte Pflegestufe
  • kein Pflegegeldanspruch bei Heimunterbringung

Pflegestufen

  • Einstufung PflegebedĂŒrftiger gemĂ€ĂŸ medizinischem Gutachten
  • Pflegestufe I: erhebliche PflegebedĂŒrftigkeit
  • Pflegestufe II: SchwerpflegebedĂŒrftigkeit
  • Pflegestufe III: SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit
  • „Pflegestufe 0“: Geldzahlung bei monatlichem Betreuungsbedarf, wenn Voraussetzungen der Pflegestufe I nicht erfĂŒllt sind

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Die Pflegeversicherung wurde 1996 als fĂŒnfte SĂ€ule der deutschen Sozialversicherung eingefĂŒhrt. Die gesetzliche Pflegeversicherung ermöglicht allerdings nur eine Grundabsicherung, die durch eine private Zusatzversicherung ergĂ€nzt werden sollte.

VersicherungstrÀger der Pflegeversicherung

PflegeversicherungstrĂ€ger sind die Pflegekassen, die den Krankenkassen angegliedert sind. Pflegekosten wer zahlt? Die TrĂ€ger von Pflegeversicherungen erbringen Geld- und Sachleistungen, koordinieren die Pflegeversorgung und ĂŒberwachen die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen. Im Zusammenwirken mit Renten- und Krankenversicherung erbringen die Pflegeversicherungen TrĂ€ger PrĂ€ventions- sowie Therapie- und Rehabilitationsleistungen. Die TrĂ€ger der Pflegeversicherungen sorgen fĂŒr flĂ€chendeckende Versorgung mit Pflegeeinrichtungen und schließen VertrĂ€ge mit Pflegesachleistern. Außerdem informieren und beraten die Pflegeversicherung TrĂ€ger ihre Versicherten ĂŒber deren LeistungsansprĂŒche.

Die Beitragszahler in der Pflegeversicherung

Wer zahlt den Pflegeversicherungsbeitrag? Nach § 20 SGB XI besteht fĂŒr in der gesetzlichen Krankenversicherung Pflichtversicherte und freiwillig Versicherte eine Versicherungspflicht in der Pflegeversicherung. Die Pflegeversicherung Finanzierung erfolgt durch BeitrĂ€ge in Höhe von 2,05 % der versicherungspflichtigen EinkĂŒnfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 3.937,50 Euro. Die PflegeversicherungsbeitrĂ€ge werden hĂ€lftig in Höhe von jeweils 1,025 % von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen. Kinderlose zahlen ab dem vollendeten 23. Lebensjahr einen Beitragszuschlag von 0,25 %, der zu einer Erhöhung des Arbeitnehmeranteils auf 1,275 % fĂŒhrt. Da in Sachsen anlĂ€sslich der Pflegeversicherung-EinfĂŒhrung kein Feiertag abgeschafft wurde, betrĂ€gt der sĂ€chsische Arbeitnehmeranteil 1,525 % und der Arbeitgeberanteil 0,525 %. Kinderlosen Arbeitnehmern ab dem 23. Lebensjahr wird in Sachsen ein Beitrag von 1,775 % berechnet. Pflegeversicherung wer muss zahlen? Auch privat Krankenversicherte sind gemĂ€ĂŸ SBG zum Abschluss einer Pflegeversicherung verpflichtet. Die Privatversicherten mĂŒssen die Pflegeversicherung nicht bei ihrer Krankenkasse abschließen, sondern haben innerhalb von sechs Monaten nach Entstehen ihrer Versicherungspflicht das Wahlrecht, sich anderen Pflegeversicherer zu versichern. Mit der zum 01. Januar 2013 in Kraft getretenen Pflegerechtsreform wurde eine staatliche Förderung in Höhe von jĂ€hrlich 60 Euro fĂŒr private Pflegezusatzversicherungen beschlossen, die bei einem Mindestmonatsbeitrag von 10 Euro gewĂ€hrt wird. Die private Pflegeversicherung als VersicherungstrĂ€ger ist zum Vertragsabschluss unabhĂ€ngig von Vorerkrankungen verpflichtet.

Wer muss fĂŒr die Pflegekosten aufkommen?

Meistens decken die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung („Pflegesatz“) nicht alle entstehenden Pflegekosten ab. Die Aufwendungen, die die festgelegten PflegesĂ€tze ĂŒbersteigen, muss der Versicherte z.B. aus seiner Rente oder aus seinem Privatvermögen selbst tragen, soweit er keine ausreichende private Pflegeversicherung abgeschlossen hat. Pflegegeld wer muss zahlen? Ggf. mĂŒssen Kinder fĂŒr die Pflege ihrer Eltern aufkommen, wenn diese bedĂŒrftig sind. Eine zu pflegende Person bedĂŒrftig, wenn sie die Pflegekosten nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen decken kann. Pflegegeld wer zahlt? Kinder sind zahlungsverpflichtet, soweit ihr monatliches Nettoeinkommen oberhalb von etwa 1.500 Euro liegt (zuzĂŒglich von ZuschlĂ€gen fĂŒr unterhaltsberechtigte Kinder sowie fĂŒr einen Ehepartner ohne eigenes Einkommen). Der die Einkommensgrenze („Schonbetrag“) ĂŒbersteigende Betrag muss im Regelfall zu 50 Prozent, je nach Gemeinde aber auch bis zu 100 Prozent fĂŒr die Abdeckung der Pflegekosten eingesetzt werden. Pflegekosten wer zahlt? Der Bundesgerichtshof urteilte, dass nicht das gesamte Kindervermögen zur Abdeckung der Pflegekosten herangezogen wird, sondern ein zum Lebensunterhalt und zur Altersversorgung benötigtes „Schonvermögen“ unangetastet bleibt, zu dem selbst genutzte Immobilien und andere VermögensgegenstĂ€nde gehören. Hinsichtlich der GrĂ¶ĂŸenordnungen von „Schonvermögen“ und Einkommensgrenzen, die regional und je nach Bundesland unterschiedlich bestimmt werden, existieren keine einheitlichen gesetzlichen Vorgaben. SozialversicherungstrĂ€ger haben teilweise eigene Richtlinien zum Schonvermögen erlassen. Wer zahlt die Pflegekosten? Können auch unter Heranziehung des Einkommens und des Vermögens der Kinder die Pflegekosten nicht gedeckt werden, so ist das Sozialamt zur KostenĂŒbernahme verpflichtet. Pflegeversicherung wer zahlt? Allerdings wird sich das Sozialamt um eine Kostenerstattung durch unterhaltsverpflichtete Angehörige bemĂŒhen.

Wer zahlt das Pflegegeld?

Die Pflegegeld ZustĂ€ndigkeit liegt bei der Pflegekasse. Bei hĂ€uslicher Pflege wird ein Pflegegeld an den PflegebedĂŒrftigen ausgezahlt, damit von ihm ausgewĂ€hlte PflegekrĂ€fte (einschließlich von Familienangehörigen, Freunden, Nachbarn oder ehrenamtlichen Helfern) entlohnt werden können. Voraussetzung fĂŒr die Zahlung eines Pflegegeldes ist die Genehmigung einer Pflegestufe. Der PflegebedĂŒrftige hat entsprechend der Eingruppierung in eine bestimmte Pflegestufe die Wahl zwischen einer Geldzahlung oder der Inanspruchnahme einer Pflegesachleistung (z. B, durch einen ambulanten Pflegedienst). Möglich ist auch eine monatlich wechselnde Kombination aus beiden Leistungsarten. Wird der PflegebedĂŒrftige in einem Heim untergebracht, so entfĂ€llt der Pflegegeldanspruch. Das Pflegegeld gilt nicht als zu versteuerndes Einkommen, es sei denn, der Pflegende steht in einem BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis zum PflegebedĂŒrftigen.

Die verschiedenen Pflegestufen

Entsprechend des Umfanges des Pflegebedarfs erfolgt die Einstufung in Pflegestufen aufgrund einer Begutachtung durch den „Medizinischen Dienst der Krankenversicherung“ (MDK). Pflegestufe wer zahlt? Erhebliche PflegebedĂŒrftigkeit (Pflegestufe I) ist bei mindestens einmal tĂ€glichem Hilfebedarf hinsichtlich von mindestens zwei Verrichtungen des Grundbedarfs und einer mehrfach wöchentlich notwendigen hauswirtschaftlichen Hilfe gegeben. SchwerpflegebedĂŒrftigkeit (Pflegestufe II) erfordert dreimal tĂ€glichen Grundpflegehilfebedarf zu verschiedenen Tageszeiten. SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit (Pflegestufe III) setzt jederzeitigen Hilfebedarf rund um die Uhr voraus. Pflegestufen wer zahlt? BedĂŒrftige mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz, die Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung und der Grundpflege haben, aber nicht die Pflegestufe-I-Voraussetzungen erfĂŒllen, haben Anspruch auf eine monatliche Betreuungsgeldzahlung bis zu 200 Euro („Pflegestufe 0“).

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Ohne eine private Pflegezusatzversicherung können im Pflegefall erhebliche finanzielle Risiken entstehen. Unser Tarifrechner verschafft Ihnen einen umfassenden Überblick ĂŒber die Pflegeversicherungstarife aller Anbieter. Eine Ihren BedĂŒrfnissen entsprechende Pflegeversicherung finden Sie ĂŒber den Button „Zum Versicherungsvergleich“.

http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegebeduerftigkeit/pflegestufen.html https://bestellungen.pkv.de/ihre-pflegeversicherung-in-der-pkv/ http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/sgb_11/gesamt.pdf

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich