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Pflegeversicherungsbeitrag Eltern

Eltern zahlen in der gesetzlichen Pflegeversicherung einen g√ľnstigeren Beitrag als kinderlose Versicherte. Damit tr√§gt der Gesetzgeber dem Umstand Rechnung, dass Kinder im sp√§teren Pflegefall die Pflege ihrer Eltern √ľbernehmen k√∂nnen. Kinderlose Versicherte werden eher auf staatliche Pflegeeinrichtungen angewiesen sein. F√ľr diese Einrichtungen sollen mit dem erh√∂hten Beitragssatz in der Pflegeversicherung schon fr√ľhzeitig R√ľcklagen f√ľr den sp√§teren Pflegefall gebildet werden.

So werden Eltern definiert

  • Eltern sind Versicherte ab dem vollendeten 23. Lebensjahr mit leiblichen Kindern
  • Stiefkinder, Adoptivkinder und Pflegekinder sind gleichberechtigt

Diesen Beitrag zahlen Eltern

  • Eltern zahlen 2,05 Prozent
  • Kinderlose zahlen 0,25 Prozent Zuschlag

Eltern in der privaten Zusatzversicherung

  • Beitragsfestlegung nach Einstiegsalter
  • Tarifleistung als wichtigstes Kriterium

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Da der Beitrag in der privaten Pflegeversicherung vorrangig nach den Tarifleistungen bemessen wird, lohnt sich ein Tarifvergleich vor dem Vertragsabschluss. Er zeigt, welcher Versicherer die besten Leistungen zu g√ľnstigen Preisen anbietet. Der Online-Vergleich wird mit dem Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú aufgerufen.

Eltern zahlen in der gesetzlichen Pflegeversicherung einen g√ľnstigeren Beitrag als kinderlose Versicherte. Damit tr√§gt der Gesetzgeber dem Umstand Rechnung, dass Kinder im sp√§teren Pflegefall die Pflege ihrer Eltern √ľbernehmen k√∂nnen. Kinderlose Versicherte werden eher auf staatliche Pflegeeinrichtungen angewiesen sein. F√ľr diese Einrichtungen sollen mit dem erh√∂hten Beitragssatz in der Pflegeversicherung schon fr√ľhzeitig R√ľcklagen f√ľr den sp√§teren Pflegefall gebildet werden.

So werden Eltern definiert

  • Eltern sind Versicherte ab dem vollendeten 23. Lebensjahr mit leiblichen Kindern
  • Stiefkinder, Adoptivkinder und Pflegekinder sind gleichberechtigt

Diesen Beitrag zahlen Eltern

  • Eltern zahlen 2,05 Prozent
  • Kinderlose zahlen 0,25 Prozent Zuschlag

Eltern in der privaten Zusatzversicherung

  • Beitragsfestlegung nach Einstiegsalter
  • Tarifleistung als wichtigstes Kriterium

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Da der Beitrag in der privaten Pflegeversicherung vorrangig nach den Tarifleistungen bemessen wird, lohnt sich ein Tarifvergleich vor dem Vertragsabschluss. Er zeigt, welcher Versicherer die besten Leistungen zu g√ľnstigen Preisen anbietet. Der Online-Vergleich wird mit dem Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú aufgerufen.

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Die Beitr√§ge der Pflege-Pflichtversicherung sind abh√§ngig von dem zu versteuernden Einkommen des Versicherten. Es gilt ein gesetzlich festgelegter Beitragssatz, der unabh√§ngig von dem Familienstand des Versicherungspflichtigen ist. Kinder werden f√ľr den Pflegeversicherung Beitrag f√ľr Eltern allerdings ber√ľcksichtigt. Dies gilt f√ľr leibliche Kinder ebenso wie f√ľr Stiefkinder, Pflegekinder und Adoptivkinder. Der Beitragssatz der Pflegeversicherung f√ľr Eltern kommt ein Leben lang zur Anwendung, und er bleibt auch nach dem Tod der Kinder bestehen. Damit sorgt die Pflegeversicherung f√ľr eine Besserstellung von Eltern im Vergleich zu kinderlosen Versicherten.

Anbieter

Die gesetzliche Pflegeversicherung geh√∂rt zu den Bestandteilen des deutschen Sozialversicherungssystems. Sie wurde im Jahr 1995 eingef√ľhrt und sollte zur L√∂sung der sich abzeichnenden Versorgungsl√ľcke im Pflegefall dienen. Der Bedarf an ambulanter und station√§rer Pflege wird in den kommenden Jahren aufgrund der √ľberalternden Bev√∂lkerung weiter zunehmen. Diesem hohen Bedarf steht ein geringes Angebot an Pflegepl√§tzen und Pflege-Dienstleistungen gegen√ľber. Die Pflegeversicherung wurde ins Leben gerufen, um dieser steigenden Nachfrage gerecht zu werden und um ein angemessenes Angebot an passenden Einrichtungen und Serviceleistungen zu schaffen. Die Tr√§ger der gesetzlichen Pflegeversicherung sind die Pflegekassen, sie sind an die gesetzlichen Krankenkassen angeschlossen. Die Pflegekassen der privaten Krankenversicherung sind ebenfalls an die Krankenversicherer angebunden. Sie sind die Tr√§ger der Pflegeversicherung f√ľr Privatversicherte, und sie bieten gleichzeitig ein breites Spektrum an privaten Zusatzversicherungen f√ľr die Absicherung im Pflegefall.

So werden Eltern definiert

F√ľr die gesetzliche Pflegeversicherung werden Eltern definiert als Versicherte, die das 23. Lebensjahr vollendet haben und die leibliche Kinder haben. Leiblichen Kindern gleichgestellt sind Pflegekinder, Adoptivkinder oder Stiefkinder. Der Beitragssatz der Pflegeversicherung f√ľr Eltern gilt f√ľr diese auch dann, wenn die Kinder bereits verstorben sind. Der Pflegeversicherungsbeitrag f√ľr Eltern greift ein Leben lang und tr√§gt dem Ansatz Rechnung, dass die Betreuung der Eltern im Pflegefall von den Kindern √ľbernommen werden k√∂nnte. Erw√§hnenswert ist der Pflegeversicherung Beitrag f√ľr Eltern, die keine leiblichen Nachkommen haben. Mit der Gleichstellung von Pflegekindern, Adoptivkindern oder Stiefkindern geht der Gesetzgeber davon aus, dass Kinder auch dann f√ľr die Pflege ihrer Eltern sorgen werden, wenn sie keine leiblichen Kinder sind.

Diesen Beitrag zahlen Eltern

Der Beitragssatz der Pflegeversicherung f√ľr Eltern betr√§gt im Jahr 2013 2,05 Prozent, er wird auf das sozialversicherungspflichtige Entgelt angewandt. Im Gegensatz zu diesem Pflegeversicherung Beitragssatz f√ľr Eltern liegt der Beitrag f√ľr Kinderlose um 0,25 Prozent h√∂her. Der Pflegeversicherung Beitrag f√ľr Eltern in H√∂he von 2,05 Prozent wird grunds√§tzlich h√§lftig von dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer gezahlt. Lediglich den Zuschlag f√ľr kinderlose Versicherte muss der Arbeitnehmer allein tragen. Mit dem niedrigen Pflegeversicherungsbeitrag f√ľr Eltern sollte dem Gedanken an eine sp√§tere Unterst√ľtzung im Pflegefall durch die Kinder schon fr√ľhzeitig Rechnung getragen werden. Letztlich werden mit dem reduzierten Beitragssatz der Pflegeversicherung f√ľr Eltern alle Versicherten belohnt, die die Betreuung im Pflegefall auf die Angeh√∂rigen verlagern k√∂nnen und die keine Betreuungsleistung des Staates in Anspruch nehmen wollen. Da kinderlose Versicherte vorrangig auf eine Betreuung durch staatliche Pflegeeinrichtungen angewiesen sein werden, liegt ihr Beitragssatz h√∂her als der Pflegeversicherung Beitragssatz f√ľr Eltern.

Eltern in der privaten Zusatzversicherung

W√§hrend der reduzierte Pflegeversicherung Beitrag f√ľr Eltern in der Pflege-Pflichtversicherung eine gro√üe Rolle spielt, wird der Beitragssatz in der privaten Zusatzversicherung nach anderen Kriterien festgelegt. Der Pflegeversicherung Beitragssatz f√ľr Eltern ist hier abh√§ngig von dem Einstiegsalter des Versicherten und von den gew√ľnschten Leistungen im Pflegefall. Insbesondere die H√∂he des vereinbarten Pflegetagegeldes oder der Pflegerente spielt bei dem Pflegeversicherungsbeitrag f√ľr Eltern in der privaten Zusatzversicherung eine gro√üe Rolle. Somit haben Versicherte die M√∂glichkeit, ihren Pflegeversicherungsbeitrag f√ľr Eltern bei einer erg√§nzenden Pflegeversicherung selbst zu beeinflussen. Der gesetzlich festgelegte einheitliche Pflegeversicherung Beitragssatz f√ľr Eltern l√§sst diese Einflussnahme nicht zu.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Da der Pflegeversicherungsbeitrag bei Eltern in der zus√§tzlichen Pflegeversicherung nach den vereinbarten Tarifleistungen festgelegt wird, empfiehlt sich ein Vergleich der Versicherer, bevor man sich f√ľr einen Tarif entscheidet. Durch einen Versicherungsvergleich wird sich zeigen, welcher Anbieter einen besonders g√ľnstigen Pflegeversicherung Beitrag f√ľr Eltern gew√§hrleistet. Der Versicherte hat mit einem Tarifvergleich die M√∂glichkeit, einen ma√ügeschneiderten Versicherungsschutz abzuschlie√üen, der genau auf seinen Versorgungsbedarf abgestimmt ist und der dennoch bezahlbar bleibt. Der Online-Vergleich wird mit dem Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú aufgerufen. Er identifiziert mit wenigen Eingaben den Versicherer, der den besten Schutz f√ľr einen g√ľnstigen Pflegeversicherungsbeitrag der Eltern gew√§hrleistet.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich