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Pflegeversicherungsbeitrag 2013

Um die Leistungen der Pflegeversicherung dauerhaft im erforderlichen Ma√ü erbringen zu k√∂nnen, mussten die Beitr√§ge in den vergangenen Jahren kontinuierlich erh√∂ht werden. Trotzdem ist die Pflege-Pflichtversicherung im Vergleich zur Kranken- und Rentenversicherung deutlich g√ľnstiger, ihre Beitr√§ge sind niedriger. Im Januar 2013 wurden die Beitr√§ge erneut erh√∂ht, gleichzeitig wurden die Leistungen verbessert.

Entwicklung der Beitragssätze

  • Seit Einf√ľhrung in 1995 kontinuierliche Erh√∂hung
  • Zusatzbeitrag f√ľr Kinderlose seit 2005

Neue Beiträge im Jahr 2013

  • Beitragserh√∂hung aus Kostengr√ľnden erforderlich
  • Kosten sind bei gleichen Beitr√§gen nicht zu decken

Weitere wichtige Neuerungen

  • Einf√ľhrung Pflegestufe 0 f√ľr Demenzkranke
  • Erh√∂hung des Pflegegeldes

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung sollte unbedingt um eine private Absicherung erg√§nzt werden. Welche Tarife eine gute und g√ľnstige individuelle Vorsorge f√ľr den Pflegefall bieten, zeigt der Online-Rechner unter ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

Um die Leistungen der Pflegeversicherung dauerhaft im erforderlichen Ma√ü erbringen zu k√∂nnen, mussten die Beitr√§ge in den vergangenen Jahren kontinuierlich erh√∂ht werden. Trotzdem ist die Pflege-Pflichtversicherung im Vergleich zur Kranken- und Rentenversicherung deutlich g√ľnstiger, ihre Beitr√§ge sind niedriger. Im Januar 2013 wurden die Beitr√§ge erneut erh√∂ht, gleichzeitig wurden die Leistungen verbessert.

Entwicklung der Beitragssätze

  • Seit Einf√ľhrung in 1995 kontinuierliche Erh√∂hung
  • Zusatzbeitrag f√ľr Kinderlose seit 2005

Neue Beiträge im Jahr 2013

  • Beitragserh√∂hung aus Kostengr√ľnden erforderlich
  • Kosten sind bei gleichen Beitr√§gen nicht zu decken

Weitere wichtige Neuerungen

  • Einf√ľhrung Pflegestufe 0 f√ľr Demenzkranke
  • Erh√∂hung des Pflegegeldes

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Die gesetzliche Pflege-Pflichtversicherung sollte unbedingt um eine private Absicherung erg√§nzt werden. Welche Tarife eine gute und g√ľnstige individuelle Vorsorge f√ľr den Pflegefall bieten, zeigt der Online-Rechner unter ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

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Seit der Einf√ľhrung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 ist der Beitrag kontinuierlich gestiegen. Zwar ist die H√∂he des Beitragssatzes f√ľr die Pflege-Pflichtversicherung noch immer nicht vergleichbar mit der Renten- oder Krankenversicherung, dennoch besteht eine steigende Tendenz. Ein erh√∂hter Beitragssatz zur Pflegeversicherung wird auch in den n√§chsten Jahren erforderlich sein, da die Ausgaben zur Pflegeversicherung unaufh√∂rlich steigen werden. Wollte man f√ľr den Beitrag zur Pflegeversicherung eine Erh√∂hung auf Dauer vermeiden, k√∂nnte der zunehmende Pflegebedarf bei alten Menschen auf Dauer nicht mehr gew√§hrleistet werden. Im Herbst 2012 wurde der Beitrag zur Pflegeversicherung 2013 ver√∂ffentlicht. Wie zu erwarten war, entschied sich der Gesetzgeber, den Beitrag zur Pflegeversicherung ab 2013 anzuheben. Ob der Beitragssatz zur Pflegeversicherung 2013 dauerhaft konstant bleibt, muss die Zukunft zeigen. In jedem Fall steht den Versicherten mit einem erh√∂hten Beitragssatz zur Pflegeversicherung ab 2013 ein geringeres Nettoeinkommen zur Verf√ľgung. Au√üerdem sollten Versicherte wissen, welche weiteren Neuerungen in der Pflegeversicherung zum Jahresbeginn zu verzeichnen waren. Weil durch die Erh√∂hung der Beitrag zur Pflegeversicherung 2013 angestiegen ist, sind andere wesentliche √Ąnderungen eher in den Hintergrund geraten.

Anbieter

Weil durch eine gesetzliche Erh√∂hung der Beitragssatz zur Pflegeversicherung 2013 gestiegen ist, haben Versicherte seit Januar h√∂here Beitr√§ge abzuf√ľhren. Der Gesetzgeber ist berechtigt, eine Erh√∂hung beim Pflegeversicherungsbeitrag vorzunehmen, wenn die Einnahmen- und Ausgabensituation der gesetzlichen Pflegekassen dies notwendig erscheinen l√§sst. Gleichzeitig hat er die M√∂glichkeit, neben einer geplanten Erh√∂hung f√ľr den Pflegeversicherungsbeitrag 2013 auch √ľber die Pflegestufens√§tze 2013 nachzudenken. Damit wird nicht nur der Pflegeversicherung Beitrag 2013 angehoben, sondern gleichzeitig eine verbesserte Leistung im Pflegefall erwirkt. F√ľr die Versicherten, die einen steigenden Pflegeversicherung Beitrag ab 2013 akzeptieren mussten, ist es h√§ufig unerheblich, dass auch die Leistungen der Pflegeversicherung besser werden. Wenn der Pflegeversicherung Beitrag steigt, m√ľssen die Versicherten unmittelbar einen h√∂heren Anteil ihres Einkommens an die Pflegekassen abf√ľhren. Leistungen im Pflegefall beziehen sie aber erst viele Jahre sp√§ter, deshalb ist die Erh√∂hung des Beitrags allein f√ľr den Versicherten meist nicht akzeptabel. Anders als bei einer privaten Pflegeversicherung hat er allerdings keine M√∂glichkeit, die H√∂he der Beitr√§ge zu beeinflussen. Sie werden von der Bundesregierung f√ľr alle Kassen einheitlich festgelegt, anders als bei den privaten Zusatzversicherungen besteht hier kein Mitspracherecht f√ľr den Versicherten.

Entwicklung der Beitragssätze

Eine Pflegeversicherung Beitragserh√∂hung ist f√ľr den Versicherten keine Seltenheit. Zwar ist der Pflegeversicherung Beitragssatz f√ľr 2013 von 1,95 Prozent auf 2,05 Prozent f√ľr Versicherte mit Kind gestiegen, doch auch in der Zeit von 1995 bis 2012 war immer wieder eine Pflegeversicherung Beitragssatz Erh√∂hung festzustellen. Begann die Pflegeversicherung im Jahr 1995 mit einem Beitragssatz von einem Prozent des sozialversicherungspflichtigen Entgelts, stiegen die S√§tze im Jahr 1996 bereits auf 1,7 Prozent, im Jahr 2005 kam dann ein Pflegeversicherung Beitragssatz mit Zuschlag f√ľr Kinderlose hinzu. Er wirkt wie ein Pflegeversicherung Beitragssatz Zusatzbeitrag, denn Versicherte ohne Kinder zahlen seit 2005 einen Zuschlag in H√∂he von 0,25 Prozent. Wenn in der Pflegeversicherung ein erh√∂hter Beitrag f√§llig wird, ist dieser vom Arbeitnehmer und vom Arbeitgeber zu gleichen Teilen zu zahlen. Lediglich der Beitragszuschlag f√ľr Kinderlose ist vom Versicherten allein zu zahlen. Somit gilt f√ľr den Pflegeversicherung Beitragssatz ab 2013 in H√∂he von 2,05 Prozent eine Aufteilung von 1,025 Prozent f√ľr den Arbeitgeber und f√ľr den Arbeitnehmer, wenn der Versicherte Kinder hat. Kinderlose haben einen Beitragssatz von insgesamt 2,3 Prozent zu zahlen.

Neue Beiträge im Jahr 2013

Mit dem erh√∂hten Pflegeversicherungsbeitrag 2013 setzt sich eine konsequente Entwicklung fort. Der Gesetzgeber hat das Recht und die Pflicht, die Einnahmen aus der Sozialversicherung an die zu erwartenden Ausgaben anzupassen. Damit sollen Kosten und Leistungen in einem ausgeglichenen Verh√§ltnis gehalten werden. Wird der Pflegeversicherungsbeitrag erh√∂ht, besteht auch die M√∂glichkeit, die Auszahlungen aufzustocken. Doch insbesondere der zunehmenden Anzahl der Pflegebed√ľrftigen sollte mit dem h√∂heren Pflegeversicherungsbeitrag ab 2013 Rechnung getragen werden. Nimmt die Menge der Pflegef√§lle in Deutschland zu, die ein staatliches Pflegegeld oder Pflegesachleistungen beantragen m√ľssen, m√ľssen auch die Einnahmen aufgestockt werden. Deshalb war es erforderlich, zum Jahreswechsel 2013 einen Pflegeversicherungsbeitrag Zuschlag zu erheben. Einen √§hnlichen Effekt hat auch der Pflegeversicherungsbeitrag Zusatzbeitrag f√ľr kinderlose Versicherte. Hier geht der Gesetzgeber davon aus, dass Versicherte ohne Kinder im Alter staatliche Versorgungsleistungen beantragen m√ľssen, wenn der Pflegefall eintritt. Mit einem Zusatzbeitrag soll diesem Umstand Rechnung getragen werden. Somit werden kinderlose Versicherte schon fr√ľhzeitig an den voraussichtlich h√∂heren Kosten beteiligt, die sie bei Eintritt des Pflegefalls verursachen k√∂nnten.

Weitere wichtige Neuerungen

Zum Jahreswechsel 2013 wurden nicht nur die Beitr√§ge in der Pflegeversicherung erh√∂ht. Im Zuge einer konsequenten Pflegereform wurden weitere Neuerungen eingef√ľhrt, die f√ľr den Versicherten von Vorteil sind. So wurden die drei Pflegestufen um eine Pflegestufe Null erg√§nzt. Sie sieht Leistungen bei Pflegef√§llen vor, deren Pflegebed√ľrftigkeit aufgrund einer beginnenden Demenz noch unterhalb der Pflegestufe 1 liegen. Stellt ein Arzt also bei alten Menschen fest, dass sie an Demenz erkrankt sind und Hilfe im Alltag ben√∂tigen, kann daf√ľr je nach Krankheitsgeschichte eine Einstufung in Pflegestufe 0 in Frage kommen. Auch wurde die H√∂he des Pflegetagegeldes angepasst. Dadurch erhalten Pflegebed√ľrftige seit Anfang 2013 h√∂here Zahlungen.

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Die Leistungen der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung machen einen wichtigen Bestandteil der Versorgung im Pflegefall aus. Allerdings reichen sie nicht aus, um die Kosten einer ambulanten oder einer station√§ren Betreuung in vollem Umfang abzudecken. Deshalb ist der Abschluss einer erg√§nzenden privaten Pflegeversicherung dringend zu empfehlen. Sie kann staatlich gef√∂rdert sein, der Versicherte kann aber auch unter vielen individuellen Versicherungsl√∂sungen w√§hlen, die nicht gef√∂rdert sind. Welche Absicherung f√ľr den Pflegefall am besten geeignet ist, ergibt sich aus dem pers√∂nlichen Bedarf. Ein Blick auf den Online-Vergleichsrechner unter ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú zeigt schnell, welche Kosten f√ľr eine passende private Pflegeversicherung zu erwarten sind.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich