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Pflegeversicherung Wechseln

  • Unterscheidung: Private Zusatzversicherung oder Pflichtversicherung
  • Wechsel Zusatzversicherung jederzeit nach Versicherungsbedingungen m√∂glich
  • Pflegepflichtversicherung an Krankenversicherung
  • Versicherungen also nur gesetzlich oder nur privat
  • Mindestverweildauer in der Pflichtversicherung: 18 Monate

Die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen und in eine andere wechseln

  • K√ľndigung nach Mindestverweildauer zum √ľbern√§chsten Monat m√∂glich
  • Beispiel: K√ľndigung am 10. April wird g√ľltig zum 30. Juni
  • Aufnahmeantrag von neuer Versicherung besorgen. Ablehnung unm√∂glich
  • Alte Versicherung k√ľndigen
  • K√ľndigungsbest√§tigung und Aufnahmeantrag an neue Versicherung senden
  • K√ľndigung darf formlos sein

Die private Pflegepflichtversicherung verlassen und in eine andere wechseln

  • Mindestverweildauer gilt auch hier
  • K√ľndigungsfrist abh√§ngig vom konkreten Vertrag
  • Ansonsten identisches Verfahren
  • Mitnahmem√∂glichkeiten von Altersr√ľckstellungen ber√ľcksichtigen

Von der privaten in die gesetzliche Pflegeversicherung wechseln und umgekehrt

  • F√ľr Selbstst√§ndige generell m√∂glich nach Ablauf der Mindestverweildauer
  • Ansonsten abh√§ngig vom Gehalt
  • In die private Pflegeversicherung wechseln: Mindestens 52.200 Euro j√§hrlich (4350 Euro monatlich) brutto verdienen
  • In die gesetzliche Pflegeversicherung wechseln: H√∂chstens 47.250 Euro j√§hrlich (3937,50 Euro monatlich) verdienen
  • MIndestverweildauer gilt auch dann, wenn man pl√∂tzlich drastisch mehr oder weniger verdient

Vor dem Wechsel Leistungen vergleichen und Beiträge berechnen

Bevor Sie die Pflegeversicherung wechseln, sollten Sie unbedingt die Leistungen der m√∂glichen neuen Anbieter vergleichen und die zugeh√∂rigen Beitr√§ge berechnen. Hierbei hilft unser Versicherungsrechner, mit dem dies ganz einfach gelingt. Klicken Sie einfach jetzt auf ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

  • Unterscheidung: Private Zusatzversicherung oder Pflichtversicherung
  • Wechsel Zusatzversicherung jederzeit nach Versicherungsbedingungen m√∂glich
  • Pflegepflichtversicherung an Krankenversicherung
  • Versicherungen also nur gesetzlich oder nur privat
  • Mindestverweildauer in der Pflichtversicherung: 18 Monate

Die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen und in eine andere wechseln

  • K√ľndigung nach Mindestverweildauer zum √ľbern√§chsten Monat m√∂glich
  • Beispiel: K√ľndigung am 10. April wird g√ľltig zum 30. Juni
  • Aufnahmeantrag von neuer Versicherung besorgen. Ablehnung unm√∂glich
  • Alte Versicherung k√ľndigen
  • K√ľndigungsbest√§tigung und Aufnahmeantrag an neue Versicherung senden
  • K√ľndigung darf formlos sein

Die private Pflegepflichtversicherung verlassen und in eine andere wechseln

  • Mindestverweildauer gilt auch hier
  • K√ľndigungsfrist abh√§ngig vom konkreten Vertrag
  • Ansonsten identisches Verfahren
  • Mitnahmem√∂glichkeiten von Altersr√ľckstellungen ber√ľcksichtigen

Von der privaten in die gesetzliche Pflegeversicherung wechseln und umgekehrt

  • F√ľr Selbstst√§ndige generell m√∂glich nach Ablauf der Mindestverweildauer
  • Ansonsten abh√§ngig vom Gehalt
  • In die private Pflegeversicherung wechseln: Mindestens 52.200 Euro j√§hrlich (4350 Euro monatlich) brutto verdienen
  • In die gesetzliche Pflegeversicherung wechseln: H√∂chstens 47.250 Euro j√§hrlich (3937,50 Euro monatlich) verdienen
  • MIndestverweildauer gilt auch dann, wenn man pl√∂tzlich drastisch mehr oder weniger verdient

Vor dem Wechsel Leistungen vergleichen und Beiträge berechnen

Bevor Sie die Pflegeversicherung wechseln, sollten Sie unbedingt die Leistungen der m√∂glichen neuen Anbieter vergleichen und die zugeh√∂rigen Beitr√§ge berechnen. Hierbei hilft unser Versicherungsrechner, mit dem dies ganz einfach gelingt. Klicken Sie einfach jetzt auf ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

 


 

M√∂chte man die Pflegeversicherung wechseln, gilt es grunds√§tzlich zu unterscheiden, ob es sich um eine eine freiwillige Zusatzversicherung oder die Pflichtversicherung handelt. Die freiwillige Zusatzversicherung kann jederzeit gem√§√ü der Bestimmungen des Anbieters gewechselt werden. Bei einem Wechsel der Pflegepflichtversicherung sind mehrere Punkte zu ber√ľcksichtigen: Erst einmal ist die Pflegeversicherung an die Krankenkasse gebunden. So ist eine Kombination gesetzliche Krankenkasse ‚Äď private Pflegepflichtversicherung oder umgekehrt beispielsweise nicht m√∂glich. Nach einem Wechsel der Pflegeversicherung besteht zudem eine Pflichtverweildauer von 18 Monaten in der neuen Versicherung.

Die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen und in eine andere wechseln

M√∂chte man die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen und in eine andere wechseln und hat die Mindestverweildauer absolviert, so ist eine K√ľndigung zum √ľbern√§chsten Monat m√∂glich. Ein Beispiel: Man k√ľndigt am 10. April. Die K√ľndigung der Versicherung wird dann zum 30. Juni wirksam. Zeitgleich fordert man bei der neuen Kasse einen entsprechenden Aufnahmeantrag an. Ein spezielles Formular f√ľr die K√ľndigung ist nicht notwendig. Im Prinzip gen√ľgt es, dass man einen Satz formlos mit seinen Versicherungsdaten an die alte Kasse sendet, der aussagt, dass man zum n√§chstm√∂glichen Zeitpunkt sein Mitgliedschaft k√ľndigt. An die neue Kranken- und Pflegekasse sendet man K√ľndigungsbest√§tigung und Aufnahmeantrag. Ein Ablehnungsrecht besteht f√ľr diese nicht. Sie hat unverz√ľglich eine Mitgliedsbest√§tigung zu senden, sodass ein nahtloser Versicherungs√ľbergang gew√§hrleistet ist.

Die private Pflegepflichtversicherung verlassen und in eine andere wechseln

Auch bei der privaten Pflegeversicherung gilt eine Mindestverweildauer. Ansonsten gelten f√ľr die K√ľndigung und den Wechsel die privaten Vertragsbestimmungen des jeweiligen Anbieters. Ob Formulare oder spezielle Schreiben n√∂tig sind, h√§ngt also davon, was die jeweilige Versicherung vorschreibt. Chronologisch gilt f√ľr einen Wechsel der Pflegeversicherung das gleiche Prinzip wie bei der gesetzlichen: Antrag bei der neuen Versicherung herunterladen, K√ľndigung bei der alten und K√ľndigung sowie Antrag an die neue Versicherung senden. Zu ber√ľcksichtigen ist, wenn man die private Pflegeversicherung verlassen m√∂chte, um in eine andere zu wechseln, ob man seine Altersr√ľckstellungen ganz, teilweise oder √ľberhaupt mitnehmen kann. Diese Anwartschaften sind f√ľr die Stabilit√§t der Beitr√§ge im Alter unverzichtbar. Bei einem Wechsel muss dieser Punkt deshalb unbedingt ber√ľcksichtigt werden.

Von der privaten in die gesetzliche Pflegeversicherung wechseln und umgekehrt

Ungleich komplizierter ist es, von der gesetzlichen in die private Pflegeversicherung zu wechseln und umgekehrt. Ausgenommen sind diesbez√ľglich lediglich Freiberufler, da diese ein generelles Wahlrecht haben und nur die Mindestverweildauer absolvieren m√ľssen, um einen Wechsel anzustreben. Ansonsten gilt das √ľbliche Verfahren. M√∂chte Arbeitnehmer wechseln, gilt das Einkommen als ausschlaggebend: Wer mehr als 52.200 Euro j√§hrlich (4350 Euro monatlich) brutto verdient, darf den Wechsel anstreben. Ist man in der privaten Pflegeversicherung und m√∂chte in die gesetzliche Pflegepflichtversicherung wechseln, muss das Einkommen unter 47.250 Euro j√§hrlich (3937,50 Euro monatlich) rutschen. Hier liegt die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze. Zu ber√ľcksichtigen ist, dass auch hier die Mindestverweildauer ‚Äď ungebrochen der pers√∂nlichen Einkommenssituation ‚Äď G√ľltigkeit hat. Wechselt man beispielsweise in die private Versicherung und wird arbeitslos, so ist ein R√ľckwechsel erst nach 18 Monaten m√∂glich. In diesem Fall kann man in der privaten Versicherung in einen Basistarif wechseln.

Vor dem Wechsel Leistungen vergleichen und Beiträge berechnen

Ein Wechsel der Pflegeversicherung macht nur immer dann Sinn, wenn sich diese verg√ľnstigt und/ oder die Leistungen steigen. Um dies herauszufinden, k√∂nnen Sie bei uns ganz einfach die Leistungen vergleichen und die Beitr√§ge berechnen. Klicken Sie hierf√ľr einfach auf den Button mit der Aufschrift ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich