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Pflegeversicherung Wartezeit

Zum Erhalt von Leistungen aus gesetzlicher und privater Pflegeversicherung ist die Eingruppierung in eine Pflegestufe notwendig. Sowohl bei der Einstufung in Pflegestufe, als auch bei der Bearbeitung des Antrages auf Versicherungsleistungen muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

gesetzliche Pflegeversicherung ‚Äď Wartezeiten

  • zum Erhalt von Leistungen muss in den letzten 10 Jahren mindestens 2 Jahre die Sozialversicherung bestanden haben

private Pflegezusatzversicherung ‚Äď Wartezeiten

  • Wartezeiten k√∂nnen unterschiedlich sein
  • Pflegeversicherung ohne Wartezeiten m√∂glich
  • im Durchschnitt muss mit einer Wartezeit von 3 Jahren gerechnet werden

Wartezeiten bei Unfall

  • bei Pflegebed√ľrftigkeit aufgrund eines Unfalls entf√§llt die Wartezeit

Einstufung in eine Pflegestufe ‚Äď Wartezeiten

  • es muss im Schnitt mit 2 bis 3 Monaten Wartezeit bis zur Eingruppierung gerechnet werden
  • Leistungsanspruch besteht ab dem Tag der Antragstellung
  • Eilantrag kann gestellt werden

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Eine Pflegezusatzversicherung ist sinnvoll, damit nicht der Gro√üteil der Pflegekosten aus eigener Tasche gezahlt werden muss. Mit unserem seiteninternen Tarifrechner ermitteln Sie die besten und g√ľnstigsten Tarife zur Pflegezusatzversicherung. Im Anschluss an den Versicherungsvergleich k√∂nnen Sie gleich die Pflegezusatzversicherung Ihrer Wahl online abschlie√üen. Auf den Vergleichsrechner gelangen Sie √ľber den blauen Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

Zum Erhalt von Leistungen aus gesetzlicher und privater Pflegeversicherung ist die Eingruppierung in eine Pflegestufe notwendig. Sowohl bei der Einstufung in Pflegestufe, als auch bei der Bearbeitung des Antrages auf Versicherungsleistungen muss mit Wartezeiten gerechnet werden.

gesetzliche Pflegeversicherung ‚Äď Wartezeiten

  • zum Erhalt von Leistungen muss in den letzten 10 Jahren mindestens 2 Jahre die Sozialversicherung bestanden haben

private Pflegezusatzversicherung ‚Äď Wartezeiten

  • Wartezeiten k√∂nnen unterschiedlich sein
  • Pflegeversicherung ohne Wartezeiten m√∂glich
  • im Durchschnitt muss mit einer Wartezeit von 3 Jahren gerechnet werden

Wartezeiten bei Unfall

  • bei Pflegebed√ľrftigkeit aufgrund eines Unfalls entf√§llt die Wartezeit

Einstufung in eine Pflegestufe ‚Äď Wartezeiten

  • es muss im Schnitt mit 2 bis 3 Monaten Wartezeit bis zur Eingruppierung gerechnet werden
  • Leistungsanspruch besteht ab dem Tag der Antragstellung
  • Eilantrag kann gestellt werden

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F√ľr den Pflegefall kann jeder auf verschiedene Arten vorsorgen. Wer in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert oder als Familienangeh√∂riger mitversichert ist, erh√§lt im Pflegefall von der gesetzlichen Pflegeversicherung eine Grundabsicherung. Dar√ľber hinaus kann eine private Pflegeversicherung zus√§tzlich zur finanziellen Absicherung im Pflegefall abgeschlossen werden. Zum Erhalt von Leistungen sollte jedoch bei gesetzlicher und privater Pflegeversicherung die Wartezeit beachtet werden.

Wartezeiten in der gesetzlichen Pflegeversicherung

Die gesetzliche Pflegeversicherung stellt im Rahmen der Sozialversicherung eine Grundabsicherung f√ľr alle Pflichtversicherten und deren familienversicherte Angeh√∂rige dar. Leistungsberechtigt sind Versicherte und Familienversicherte, die in den letzten 10 Jahren mindestens 2 Jahre sozialversichert waren. Um Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse zu erhalten, ist eine Pflegestufe notwendig. Die Einstufung wird von der gesetzlichen Pflegeversicherung, auf der Grundlage eines MDK-Gutachtens, vorgenommen. Desweiteren muss f√ľr den Erhalt von Leistungen ein entsprechender Antrag bei der Pflegeversicherung gestellt werden. Sind alle Voraussetzungen zum Erhalt von Pflegeleistungen erf√ľllt, besteht ein Anspruch auf Leistungen der Pflegeversicherung ab Antragstellung. Ein r√ľckwirkender Anspruch f√ľr Zeiten vor der Antragsstellung besteht nicht.

Wartezeiten bei privaten Pflegezusatzversicherungen

Private Pflegezusatzversicherungen werden in unterschiedlichen Formen angeboten. Neben Pflegekosten- und Pflegerentenversicherung ist die Pflegetagegeldversicherung die häufigste Variante der Zusatzversicherung. Wartezeiten zum erstmaligen Erhalt von Leistungen können recht unterschiedlich gestaltet sein. Eine Pflegeversicherung ohne Wartezeit ist doch eher die Ausnahme. Bei den meisten Pflegezusatzversicherungen muss hingegen mit Wartezeiten von einigen Monaten bis Jahren gerechnet werden. Im Durchschnitt beträgt bei einer privaten Pflegeversicherung die Wartezeit 3 Jahre.

Unfall und Wartezeiten

Eine Pflegebed√ľrftigkeit kann vielerlei Gr√ľnde haben. Die unterschiedlichsten Erkrankungen und Behinderungen k√∂nnen dazu f√ľhren, dass Hilfe und Pflege ben√∂tigt werden. Nicht selten sind jedoch auch Unf√§lle der Grund daf√ľr, dass die Betroffenen zum Pflegefall werden. Aufgrund der Unvorhersehbarkeit von Unf√§llen, gilt bei Pflegezusatzversicherungen die vertraglich festgelegte Wartezeit zum erstmaligen Erhalt von Leistungen im Falle eines Unfalls nicht. Entsteht durch einen Unfall ein Pflegebedarf, gew√§hrt die Versicherung ab Vertragsabschluss Leistungen.

Von der Antragserstellung bis zum Erhalt von Leistungen

F√ľr pflegebed√ľrftige Menschen ist es meist ungeheuer wichtig, beim Eintreten des Pflegefalls m√∂glichst schnell die notwendige finanzielle Unterst√ľtzung durch die gesetzliche und falls vorhanden, der privaten Pflegezusatzversicherung, zu erhalten. Daher ist es wichtig, die notwendigen Schritte, um Pflegegeld zu beantragen bei Zeiten einzuleiten. Dabei sollte ber√ľcksichtigt werden, dass Pflegegeld zu beantragen eine Dauer von mehreren Monaten in Anspruch nehmen kann. Zum Erhalt von Pflegegeld ist zun√§chst die Einstufung in eine Pflegestufe notwendig. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen kommt zur Begutachtung der Pflegesituation und dem Umfang der notwendigen Hilfe ins Haus. Anhand dieses Gutachtens bewilligt die Pflegeversicherung eine angemessene Pflegestufe und in Folge auch entsprechende Leistungen aus der Pflegekasse. Bis zum Erhalt von Leistungen der Pflegeversicherung muss ab Antragstellung mit durchschnittliche 2 bis 3 Monaten gerechnet werden. Auch zum Erhalt von Leistungen aus einer Pflegezusatzversicherung ist die Eingruppierung in eine der Pflegestufe zwingend notwendig. Selbst bei einer Pflegeversicherung ohne Wartezeit ist der fr√ľhestm√∂gliche Termin, ab dem Leistungen empfangen werden k√∂nnen, das Datum, zu dem eine Pflegestufe beantragt wurde. Es kann in dringenden F√§llen daher sinnvoll sein, die Einstufung in eine Pflegestufe durch einen Eilantrag anzufordern.

Wann macht ein Eilantrag Sinn?

Um den Vorgang der Einstufung in eine Pflegestufe zu beschleunigen, kann in dringenden F√§llen zum Erhalt einer Pflegestufe ein Eilantrag gestellt werden. Dieser sollte m√∂glichst durch √§rztliche Atteste zum Pflegebedarf erg√§nzt werden, damit die vorrangige Bearbeitung entsprechend begr√ľndet wird. Im Normalfall muss, um Pflegegeld zu beantragen eine Dauer von 2 bis 3 Monaten einkalkuliert werden, bis erstmalig Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erwarten sind. Zwar werden die Leistungen r√ľckwirkend ab dem Tag der Antragsstellung bewilligt, dennoch kann es im Einzelfall schwierig sein, die Pflegekosten f√ľr den Zeitraum bis zum ersten Leistungserhalt komplett aus eigener Tasche zu zahlen. Daher sollte jeder, der Pflegegeld beantragen muss und Zeiten ohne die Leistungen der Pflegekasse nur schwer selbst finanzieren kann, zum Erhalt der notwendigen Pflegestufe einen Eilantrag stellen und so versuchen, die Bearbeitungszeit m√∂glichst gering zu halten.

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Um eine gute und dennoch g√ľnstige Pflegezusatzversicherung zu finden, klicken Sie auf das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú. Dieses f√ľhrt Sie direkt auf unseren seiteninternen Tarifrechner zur Ermittlung der besten Tarife. Nach dem Tarifvergleich haben Sie die Gelegenheit, eine Pflegezusatzversicherung gleich online abzuschlie√üen.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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