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Pflegeversicherung Prozentsatz

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich teurer geworden. Der Versicherte sieht sich bis heute in regelmäßigen Abständen mit Beitragserhöhungen konfrontiert. Sie scheinen nötig zu sein, um im Pflegefall eine ausreichende Leistung in Form des Pflegetagegeldes und der Pflegerente sicherzustellen.

Sozialversicherung mit geringen Beiträgen

  • Beitragssatz zur Pflegeversicherung in 2013 bei 2,05 Prozent
  • Im Vergleich Sozialversicherung mit niedrigsten Beitragss√§tzen

Steigende Beiträge seit 1995

  • Einf√ľhrung im Jahr 1995
  • Seither kontinuierliche Beitragssteigerung

Pflichtversicherung mit Zuschlägen

  • Kinderlose Versicherte zahlen einen Zuschlag von 0,25 Prozent
  • Keine Beteiligung des Arbeitgebers

Der Arbeitgeberanteil des Beitrags

  • Arbeitnehmer erhalten einen Arbeitgeberzuschlag
  • Beitr√§g wird h√§lftig geteilt
  • Geringverdiener zahlen keine Beitr√§ge
  • Auch Selbst√§ndige und Beamte zahlen ein

Beiträge unabhängig von der Leistung

  • Kein Zusammenhang von Beitrag und Auszahlung
  • Ein hohes Einkommen f√ľhrt nicht zu hohen Pflegefallleistungen
  • Erhebliche Versorgungsl√ľcke bei gehobenem Einkommen

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Die private Vorsorge ist insbesondere bei einer hohen Deckungsl√ľcke von gro√üer Bedeutung. Dem Versicherten steht die ganze Bandbreite der gef√∂rderten Pflege-Bahr und der ungef√∂rderten privaten Pflegeversicherungen zur Verf√ľgung. Ein Tarifvergleich zeigt, welche Absicherung ideal geeignet ist. Der Vergleich ist mit einem Klick auf ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú zu starten.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich teurer geworden. Der Versicherte sieht sich bis heute in regelmäßigen Abständen mit Beitragserhöhungen konfrontiert. Sie scheinen nötig zu sein, um im Pflegefall eine ausreichende Leistung in Form des Pflegetagegeldes und der Pflegerente sicherzustellen.

Sozialversicherung mit geringen Beiträgen

  • Beitragssatz zur Pflegeversicherung in 2013 bei 2,05 Prozent
  • Im Vergleich Sozialversicherung mit niedrigsten Beitragss√§tzen

Steigende Beiträge seit 1995

  • Einf√ľhrung im Jahr 1995
  • Seither kontinuierliche Beitragssteigerung

Pflichtversicherung mit Zuschlägen

  • Kinderlose Versicherte zahlen einen Zuschlag von 0,25 Prozent
  • Keine Beteiligung des Arbeitgebers

Der Arbeitgeberanteil des Beitrags

  • Arbeitnehmer erhalten einen Arbeitgeberzuschlag
  • Beitr√§g wird h√§lftig geteilt
  • Geringverdiener zahlen keine Beitr√§ge
  • Auch Selbst√§ndige und Beamte zahlen ein

Beiträge unabhängig von der Leistung

  • Kein Zusammenhang von Beitrag und Auszahlung
  • Ein hohes Einkommen f√ľhrt nicht zu hohen Pflegefallleistungen
  • Erhebliche Versorgungsl√ľcke bei gehobenem Einkommen

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Die private Vorsorge ist insbesondere bei einer hohen Deckungsl√ľcke von gro√üer Bedeutung. Dem Versicherten steht die ganze Bandbreite der gef√∂rderten Pflege-Bahr und der ungef√∂rderten privaten Pflegeversicherungen zur Verf√ľgung. Ein Tarifvergleich zeigt, welche Absicherung ideal geeignet ist. Der Vergleich ist mit einem Klick auf ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú zu starten.

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Die Pflegeversicherung Beitr√§ge machen im Jahr 2013 den geringsten Anteil an den deutschen Sozialversicherungen aus. Dennoch ist der Beitrag der Pflegeversicherung seit der Einf√ľhrung im Jahr 1995 kontinuierlich gestiegen. Wer in einem sozialversicherungspflichtigen Besch√§ftigungsverh√§ltnis steht, teilt sich den Beitrag f√ľr die Pflegeversicherung mit dem Arbeitgeber. Dass der Beitrag zur Pflegeversicherung in Deutschland also nicht allein von dem Versicherten getragen wird, zeichnet das deutsche Sozialversicherungssystem im Vergleich zu anderen L√§ndern aus. Ber√ľcksichtigt man dann aber noch, wie der Beitrag zur Pflegeversicherung auf Versorgungsbez√ľge wirkt und wie der Beitrag zur Pflegeversicherung bei Krankengeld berechnet wird, ergibt sich ein sehr vielschichtiges Geflecht an gesetzlichen Regelungen, das f√ľr den Laien kaum noch zu durchschauen ist. Wie sich der Beitrag zur Pflegeversicherung heute zusammensetzt und ob ein Beitrag in H√∂he von 0 9 zur Pflegeversicherung in der Historie des j√ľngsten Zweigs der Sozialversicherung in Deutschland realistisch war, zeigt ein Blick auf die Entwicklung der Beitragss√§tze und auf die aktuellen Regelungen.

Anbieter

Eine prozentuale Festlegung der Beitr√§ge der Pflegeversicherung findet man nur in der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung. Hier werden die Beitr√§ge von Pflegeversicherungen anhand des sozialversicherungspflichtigen Entgelts und eines gesetzlich festgelegten einheitlichen Beitragssatzes berechnet. Den Beitragssatz f√ľr die Pflegeversicherung legt der Gesetzgeber im Herbst des Jahres fest. Er steuert damit die Einnahmen der gesetzlichen Pflegekassen und nimmt so auch unmittelbar Einfluss auf die Ausgaben, welche zur Zahlung sozialer Pflegegelder und Sachleistungen zur Verf√ľgung stehen. Wenn der Gesetzgeber die Beitragsh√∂he der Pflegeversicherung bundesweit einheitlich festlegt, trifft er somit eine Vereinbarung, die f√ľr jeden Arbeitnehmer unabh√§ngig von seinem Alter in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverh√§ltnis G√ľltigkeit hat. Doch auch f√ľr Selbst√§ndige kommen diese Vorschriften zur Anwendung, und letztlich unterliegen sogar Beamte der Pflege-Pflichtversicherung. Sie k√∂nnen sich freiwillig in einem Beinhilfetarif versichern oder den halben Beitragssatz der Pflegeversicherung bezahlen. Letztlich kommt der regul√§re Beitragssatz der Pflegeversicherung schon bei jungen Auszubildenden und bei Studierenden zum Ansatz, lediglich f√ľr die Geringverdiener unter den Auszubildenden kommen besondere Regelungen zur Anwendung. In der privaten Zusatzversicherung kommt dagegen eine g√§nzlich andere Berechnung der Beitr√§ge zum Einsatz. Einen Beitragssatz zur Pflegeversicherung gibt es in der privaten Pflegeversicherung nicht. Auch ist das sozialversicherungspflichtige Entgelt nicht von Bedeutung, wenn man den Beitragssatz von der Pflegeversicherung betrachtet. Vielmehr sind in der privaten Zusatzvorsorge ausschlie√ülich die gew√ľnschten Leistungen des Versicherten relevant. Ebenso wichtig ist das Eintrittsalter der versicherten Person. Die Festlegung der Pr√§mien f√ľr den Versicherungsschutz unterliegt in der privaten Pflegeversicherung also g√§nzlich anderen Regularien als in der sozialen Pflege-Pflichtversicherung. Dieser Unterschiede sollte man sich insbesondere bewusst sein, wenn man auf der Suche nach einer soliden zus√§tzlichen Absicherung f√ľr den Pflegefall ist.

Sozialversicherung mit geringen Beiträgen

Die Beitragss√§tze zur Pflegeversicherung heben sich deutlich von den anderen Zweigen der Sozialversicherung ab. W√§hrend die Krankenversicherung einen Beitrag von derzeit 15,5 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Entgelts ausmacht und w√§hrend die Rentenversicherung mit 18,9 Prozent noch h√∂her ist, bestimmt die prozentuale H√∂he den Beitrag zur Pflegeversicherung weitaus weniger. Ein monatlicher Beitrag zur Pflegeversicherung in H√∂he von 2,05 Prozent weicht in der H√∂he vom Beitragssatz der anderen Sozialversicherungen sehr stark ab. F√ľr den Versicherten bedeutet das zun√§chst, einen recht geringen Anteil seines Einkommens f√ľr die Pflegeversicherung aufwenden zu m√ľssen. Doch gleichzeitig muss der Zusammenhang zwischen dem Beitrag und der H√∂he beim Pflegegeld ber√ľcksichtigt werden. Schlie√ülich gilt eine direkte Beziehung zwischen Pflegestufe und Geld, welches der Versicherte im Pflegefall bekommt. Ist der Beitrag niedrig, sind auch die Einnahmen der Pflegeversicherung insgesamt √ľberschaubar. Damit stehen den Pflegekassen nur wenige finanzielle Mittel zur Verf√ľgung, die Pflegestufe Preise ordnungsgem√§√ü auszuzahlen. Nehmen also die Versicherungen nur wenig aus den Beitragszahlungen ein, wird auch der Pflegestufe Satz f√ľr jede einzelne Pflegestufe √ľberschaubar bleiben. Damit allerdings ist jeder Versicherte unmittelbar gezwungen, f√ľr den Pflegefall eine eigene Vorsorge zu treffen. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung d√ľrften schon aufgrund der niedrigen Beitragss√§tze nicht ausreichen, um die Kosten im Pflegefall auf Dauer zuverl√§ssig zu tragen. Deshalb sind die vergleichsweise niedrigen Beitr√§ge zur Pflegeversicherung f√ľr jeden Versicherten aufgrund des Abzugs vom Bruttogehalt zwar vorteilhaft, doch man muss gleichzeitig wissen, dass die Leistungen nicht ausreichen werden, um die Kosten im Pflegefall zuverl√§ssig abzudecken.

Steigende Beiträge seit 1995

Die Pflegeversicherung wurde im Jahr 1995 eingef√ľhrt und erstmals zum 01. Januar 1995 erhoben. Aufgrund der steigenden Kosten f√ľr eine ambulante und eine station√§re Pflege wurde eine soziale Versicherung n√∂tig, die sich mit der Absicherung f√ľr den Pflegefall besch√§ftigt. Eine immer h√∂here Lebenserwartung auf der einen Seite und immer bessere Behandlungs- und Pflegemethoden auf der anderen Seite machten es erforderlich, die Pflege in Deutschland finanziell auf ein solides Fundament zu stellen. Die Einf√ľhrung eines eigenen Zweigs der Sozialversicherung schien die einzig geeignete L√∂sung, die staatliche Unterst√ľtzung im Pflegefall fr√ľhzeitig zu erm√∂glichen. Die neue Sozialversicherung wurde weitgehend an die Prinzipien der Krankenversicherung angelehnt, allerdings unterschied sich der Pflegeversicherung Beitragssatz schon zum damaligen Zeitpunkt gravierend von den Beitragss√§tzen in der Krankenversicherung. W√§hrend der Pflegeversicherung Beitragssatz zum Beispiel damals bei etwas √ľber einem Prozent des sozialversicherungspflichtigen Entgelts lag, macht der Beitrag in der Krankenversicherung einen zweistelligen Betrag aus und liegt im Jahr 2013 bei 15,5 Prozent. Als Arbeitnehmer wendet man also einen deutlich h√∂heren Anteil des sozialversicherungspflichtigen Entgelts f√ľr die Krankenversicherung auf. Allerdings gibt es durchaus Gemeinsamkeiten zwischen den Pflegeversicherung-Beitr√§gen und den Krankenkassen-Beitr√§gen. So zeigt ein Blick auf den Pflegeversicherung Beitragssatz in Wiki, dass der Pflegeversicherung Beitragssatz in Prozent erhoben wird. Der Prozentsatz ist gesetzlich einheitlich festgelegt, er ist deutschlandweit identisch und unterscheidet sich nicht nach dem Alter oder dem Beruf des Versicherten. Der Gesetzgeber hat das Recht, den Prozentsatz zu ver√§ndern, dies wird er in Abh√§ngigkeit der finanziellen Situation der Pflegekassen auch tun. Und schlie√ülich erh√§lt jeder Arbeitnehmer einen Anteil seines Arbeitgebers zur Pflegeversicherung. Auch hier weicht die Pflege-Pflichtversicherung nicht von den Vorschriften der Krankenversicherung ab. Wirft man einen Blick auf die konkreten Beitragss√§tze zur Pflegeversicherung seit ihrer Einf√ľhrung im Jahr 1995, wird die konstante Steigerung schnell deutlich. Im Jahr 1995 betrug der Beitragssatz 1,0 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Einkommens. Doch schon im Jahr 1996 wurde er auf 1 7 Prozent angehoben, ab dem zweiten Halbjahr des Jahres 2008 betrug die Pflegeversicherung 1 95 Prozent. Wenn aber der Anteil der Pflegeversicherung 1 95 ausmacht im Vergleich zu einem einprozentigen Anteil, muss auch der Arbeitgeberanteil kontinuierlich steigen, damit die Verteilung auf den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer unver√§ndert bleibt. So betrug der Arbeitgeberanteil ab dem Jahr 2005 in der Pflegeversicherung 0 85 Prozent, schon im Jahr 2008 machte die Pflegeversicherung 0 9 Prozent f√ľr den Arbeitgeber aus. Auch f√ľr den Arbeitgeber ist also eine kontinuierliche Steigerung nachweisbar. Ein sehr geringer Beitrag war in der Pflege-Pflichtversicherung folglich nicht zu verzeichnen. Die Annahme, dass die Pflegeversicherung 0 1 Prozent des Einkommens nicht √ľbersteigen w√ľrde, musste sich von Beginn an als falsch erweisen. Vergleicht man wiederum die Pflegestufen Regels√§tze als die Leistungen, die ein Pflegebed√ľrftiger aus der Pflegeversicherung bezieht, wird klar, dass die Beitr√§ge in den vergangenen Jahren ebenso gestiegen sind wie die Sachleistungen oder das Pflegetagegeld. Allerdings reichen die aktuellen Pflegestufens√§tze nicht aus, um die Kosten vollst√§ndig zu decken, die eine Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst oder durch eine station√§re Einrichtung verursacht.

Pflichtversicherung mit Zuschlägen

In der Regel werden die Beitr√§ge zur Sozialversicherung zu gleichen Teilen vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen. Au√üerdem sind sie f√ľr alle Berufsgruppen und alle Versicherten identisch. In der Kranken- und Pflegeversicherung w√§hlte der Gesetzgeber erstmals einen anderen Ansatz. Der Pflegeversicherung Beitrag wurde im Jahr 2005 um einen Zuschlag f√ľr Versicherte aufgestockt, die keine leiblichen Kinder haben. Leiblichen Kindern gleichgestellt sind adoptierte Kinder, Stiefkinder oder Pflegekinder. Damit wurde die Pflegeversicherung 0 25 Prozent teurer f√ľr Versicherte, die keine Kinder haben. Zwar hebt sich die Pflegeversicherung Beitragsh√∂he immer noch deutlich von der Krankenversicherung ab, doch einen Zuschlag auf den Pflegeversicherung Beitrag in Prozent f√ľr Versicherte, die keine Kinder haben, war bisher in der Sozialversicherung nicht √ľblich. Verst√§ndlich wird dieser spezielle Pflegeversicherung Beitrag f√ľr Deutschland, wenn man bedenkt, dass Versicherte mit Kindern im Alter durch ihre Kinder betreut werden k√∂nnten. Der Gesetzgeber will mit einem Beitragszuschlag f√ľr kinderlose Versicherte fr√ľhzeitig daf√ľr sorgen, dass diese einen h√∂heren Anteil in die Pflegekassen einzahlen, da auch ihre Kosten im Pflegefall h√∂her ausfallen d√ľrften. Wer im Alter nicht von Angeh√∂rigen und Familienmitgliedern gepflegt werden kann, soll rechtzeitig einen h√∂heren Anteil in die sozialen Pflegesysteme einzahlen, um so f√ľr die eigene Pflege vorzubeugen. So l√§sst sich die Erhebung eines Beitrags f√ľr kinderlose Versicherte transparent erkl√§ren. Aus dem Pflegeversicherung Beitrag in Wiki geht hervor, dass dieser Beitragszuschlag erstmals im Jahr 2005 angesetzt wurde. Letztlich waren lange und kontroverse Diskussionen mit den Pflegekassen und den regierenden Parteien erforderlich, um diesen L√∂sungsansatz durchzusetzen. Ob ein Beitragszuschlag f√ľr Kinderlose hilft, die Situation von alten Menschen ohne Kinder zu entspannen, bleibt abzuwarten. Interessant ist aber, dass der reduzierte Beitrag f√ľr Versicherte mit Kindern auch dann gilt, wenn das Kind verstorben ist. Sobald man also den Nachweis f√ľhren kann, die Elterneigenschaft zu besitzen, gilt der reduzierte Pflegeversicherungsbeitrag ein Leben lang unabh√§ngig davon, ob das Kind noch lebt oder bereits verstorben ist.

Der Arbeitgeberanteil des Beitrags

Arbeitnehmer in einem sozialversicherungspflichtigen Besch√§ftigungsverh√§ltnis erhalten einen Beitrag ihres Arbeitgebers zur Pflegeversicherung. Grunds√§tzlich gilt im Jahr 2013 f√ľr die Pflegeversicherung in Deutschland ein Beitragssatz von 2,05 Prozent, er wird auf das Einkommen angewandt. Dieser Pflegeversicherung Prozentsatz 2013 wird zu gleichen Teilen auf den Arbeitgeber und den Arbeitnehmer aufgeteilt. Damit entf√§llt auf beide Seiten ein Anteil f√ľr die Pflegeversicherung von 1 025 Prozent, sofern es sich um einen Versicherten mit Kindern handelt. Ist der Versicherte kinderlos, teilt sich die Pflegeversicherung zu 1 275 Prozent auf den Arbeitnehmer und zu 1 025 Prozent auf den Arbeitgeber auf. Der Zuschlag f√ľr Kinderlose wird also vom Arbeitnehmer allein getragen. Bis zum Jahr 2008 hatten Arbeitnehmer lediglich 1 225 Prozent zu zahlen, der kontinuierliche Anstieg der Pflegeversicherungsbeitr√§ge f√ľr den Arbeitgeber und f√ľr den Arbeitnehmer wird hier sehr deutlich. F√ľr Selbst√§ndige kommt kein Anteil zur Pflegeversicherung in Prozent zum Tragen. F√ľr sie gilt in der Pflegeversicherung ein voller Beitrag, er ist aus eigener Tasche zu zahlen. Der Kinderlosen-Zuschlag findet sogar bei Selbst√§ndigen Anwendung, ihr Maximalbeitrag in der Pflegeversicherung liegt somit bei 2,3 Prozent ihres Einkommens. Auch f√ľr Beamte gilt die Pflegeversicherung und ein Beitrag ist ebenso von ihnen zu zahlen. Allerdings haben Beamte die M√∂glichkeit, f√ľr ihre Pflegeversicherung einen Beihilfetarif abzuschlie√üen. Der Dienstherr zahlt einen Teil der Pflegekosten, der die Aufw√§nde im Pflegefall allerdings nicht vollst√§ndig abdecken wird. Deshalb muss der Beamte eine zus√§tzliche Absicherung abschlie√üen. Daf√ľr bietet sich ein Beihilfetarif zur Pflegeversicherung an. Da diese Pflegeversicherung nur eine recht geringe Versorgungsl√ľcke schlie√üen muss, sind auch die Beitr√§ge f√ľr Beamte in der Pflegeversicherung recht g√ľnstig. Wer keinen Beihilfetarif abschlie√üen m√∂chte, hat die M√∂glichkeit, einen halben Beitrag zur Pflege-Pflichtversicherung zu zahlen. In diesem Fall entspricht der Beitragssatz f√ľr Beamte wiederum einem Anteil von 1,025 Prozent des Einkommens f√ľr Versicherte mit Kindern. Auszubildende genie√üen ebenfalls Verg√ľnstigungen. Zwar kommt auch f√ľr sie der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung zur Anwendung, doch wer zu den Geringverdienern z√§hlt, unterliegt nicht der Pflege-Pflichtversicherung. Bezieht der Auszubildende also ein Einkommen von unter 325 Euro im Monat, tr√§gt der Arbeitgeber den Beitrag zur Pflege-Pflichtversicherung einschlie√ülich des Zuschlags f√ľr Kinderlose allein. Damit soll das recht geringe Einkommen bei Azubis nicht noch durch Beitr√§ge zur Sozialversicherung zus√§tzlich geschm√§lert werden. Wer aufgrund einer l√§ngeren Krankheit Krankengeld von seiner Krankenkasse bezieht, muss wissen, wie sich der Pflegeversicherung Beitrag aus Krankengeld ergibt. Krankengeld wird in der Regel nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit vom Arbeitsplatz bezahlt, wenn diese 42 Tage √ľberschreitet. Das Krankengeld unterliegt der Beitragszahlung in der sozialen Pflegeversicherung. Deshalb muss der Erkrankte seinen Beitrag zur Pflegefallabsicherung weiterhin erbringen. Auch der Anteil f√ľr Kinderlose kommt zum Tragen. Somit ist das Krankengeld eine Lohnersatzleistung, die in vollem Umfang zur Zahlung der Pflegeversicherungsbeitr√§ge verpflichtet. Da das Krankengeld aber lediglich rund 70 Prozent des letzten Nettoeinkommens ausmacht, reduziert sich das Einkommen w√§hrend des Bezugs des Krankengeldes erheblich. Der Pflegeversicherungsbeitrag wird von der Krankenkasse noch vor der Auszahlung an den Versicherten abgef√ľhrt und steht ihm somit nicht zur Verf√ľgung. Dieser Abzug der Beitr√§ge zur Sozialversicherung bei den Empf√§ngern von Krankengeld macht deutlich, warum eine erg√§nzende Krankentagegeldversicherung im Krankheitsfall so wichtig ist. Letztlich m√ľssen alle Sozialversicherungsbeitr√§ge weiterhin gezahlt werden, das Einkommen verringert sich allerdings. Dem Versicherten entsteht somit w√§hrend der Phase des Krankengeldbezugs eine Versorgungsl√ľcke, die er mit einem privaten Krankentagegeld schlie√üen k√∂nnte.

Beiträge unabhängig von der Leistung

Bei der Frage nach den Leistungen der Pflegeversicherung und wie viel Prozent der Beitrag ausmacht, ist immer auch zu ber√ľcksichtigen, dass die H√∂he der Auszahlung grunds√§tzlich unabh√§ngig ist von den Einzahlungen. Jeder Versicherte unterliegt in den sozialen Pflegeversicherungen dem Beitragssatz, der gerade vom Gesetzgeber festgelegt ist. Allerdings bestimmt der Pflegeversicherungsbeitrag in Deutschland die Auszahlung des Pflegegeldes nicht unmittelbar. Vielmehr ist auch die H√∂he des Pflegegeldes oder der Pflegesachleistung direkt vom Gesetzgeber vorgegeben. Somit zahlt ein Versicherter mit einem hohen Einkommen bei einem Pflegeversicherungsbeitrag von 1 95 nat√ľrlich einen h√∂heren Beitrag in die Pflegeversicherung ein als ein Versicherter mit geringen Eink√ľnften. Da der eingezahlte Pflegeversicherungsbeitrag die H√∂he der Auszahlung aber nicht beeinflusst, erhalten beide Versicherten bei gleicher Pflegestufe auch die gleiche Leistung. Die Unabh√§ngigkeit der Auszahlung vom Pflegeversicherungsbeitrag in Prozent ist charakteristisch f√ľr die soziale Pflegeversicherung. Gleichzeitig macht sie deutlich, wie wichtig eine zus√§tzliche private Pflegeversicherung f√ľr jeden Versicherten ist. Zu den Pflegeversicherungsbeitrag Tipps von gr√∂√üter Bedeutung geh√∂rt deshalb der Abschluss einer erg√§nzenden privaten Pflegeversicherung. Allerdings findet man zu diesem Thema sehr unterschiedliche Empfehlungen. Wer einen Bericht zum Pflegeversicherungsbeitrag in Wiki liest, gewinnt bei genauerem Hinsehen schnell den Eindruck, dass die soziale Pflegeversicherung allenfalls eine rudiment√§re Absicherung im Pflegefall bewirkt. Wer bei einem Pflegeversicherungssatz von lediglich 2,05 Prozent glaubt, dass die Beitr√§ge ausreichen, um eine solide Leistung im Pflegefall zu erbringen, sieht sich get√§uscht. Vielmehr ist eine private Vorsorge von gr√∂√üter Wichtigkeit, denn das Pflegetagegeld und die Pflegesachleistungen gen√ľgen nicht, um eine ambulante oder gar eine station√§re Pflege zu zahlen. Hat der Versicherte dann allerdings keine gute Rente oder kein privates Verm√∂gen, steht die Frage im Raum, wer die Kosten im Pflegefall √ľbernimmt. Das Sozialamt mag dann die erste Anlaufstelle sein, doch die Beh√∂rden fordern m√∂gliche Unterst√ľtzungsleistungen umgehend bei den Kindern an, wenn das Einkommen der Eltern im Pflegefall nicht ausreicht. Wer diesen R√ľckgriff auf das Verm√∂gen der Kinder vermeiden will, muss zwingend privat vorsorgen. Dies gilt bei hohen Einkommen umso mehr, denn wer an gehobene Eink√ľnfte gew√∂hnt ist, hat mit dem Eintritt des Pflegefalls eine erhebliche Versorgungsl√ľcke abzudecken. Deshalb kommt der zus√§tzlichen privaten Vorsorge eine erhebliche Bedeutung zu.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Da der Prozentsatz der Pflegeversicherung nichts mit der H√∂he des Pflegegeldes zu tun hat, m√ľssen insbesondere Versicherte mit einem hohen Einkommen privat f√ľr den Pflegefall vorsorgen. Dazu steht ihnen mit der Pflege-Bahr eine gef√∂rderte Pflegeversicherung zur Verf√ľgung, doch auch die ungef√∂rderte Pflegeversicherung l√§sst viele M√∂glichkeiten offen, einen ganz pers√∂nlichen Versicherungsschutz aufzubauen. In der privaten Pflegeversicherung gilt kein prozentualer Beitragssatz zur Pflegeversicherung. Vielmehr muss der Versicherte bei der Frage ‚ÄěWas kostet eine Pflegeversicherung?‚Äú genau auf seinen individuellen Versicherungsbedarf achten. Eine sorgf√§ltige Analyse ist dringend angeraten, um darauf aufbauend eine solide Absicherung f√ľr den Pflegefall zu erarbeiten. Stellt man sich dann die Frage wie hoch der Beitrag zur Pflegeversicherung sein wird, sollte man zun√§chst einen unabh√§ngigen Versicherungsvergleich durchf√ľhren. Nahezu alle gro√üen Versicherer sind in der Pflegeversicherung mit mehreren Tarifen vertreten. Sowohl die Pflege-Bahr als auch die klassische Pflegetagegeldversicherung oder die Pflegerentenversicherung nehmen einen breiten Raum im Angebotsspektrum der Versicherer ein. Die Bandbreite der Preise bei den Versicherern ist durchaus weit gefasst, deshalb ist die Frage, wie hoch ist die Pflegeversicherung in einem bestimmten Alter bei einer gew√ľnschten Leistung nicht pauschal zu beantworten. Da die Frage, wie viel Prozent die gesetzliche Pflegeversicherung mit ihren Zahlungen im Pflegefall ausmacht, nicht direkt zu beantworten ist, sollte man die private Absicherung nicht zu gering bemessen. Eine Pflegerente wird als regelm√§√üige Rentenversicherung im Pflegefall gezahlt, das Pflegetagegeld ist unabh√§ngig von einer bestimmten Pflegesachleistung, es kann deshalb an den Versicherten und an jeden Angeh√∂rigen ausgezahlt werden. Somit bietet ein Pflegetagegeld eine gro√üe Bandbreite an M√∂glichkeiten, den Versicherungsschutz im Pflegefall auf ein solides Fundament zu stellen. Ein Versicherungsvergleich wird f√ľr die gef√∂rderte Pflege ebenso wie die ungef√∂rderte Variante am besten mit einem Tarifrechner durchgef√ľhrt. Er ermittelt in einem unabh√§ngigen Vergleich, welcher Anbieter das beste Preis-Leistungs-Verh√§ltnis f√ľr den gew√ľnschten Versicherungsschutz bietet. Aufgerufen wird der Online-Rechner mit einem Klick auf ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú. Mit wenigen Eingaben erh√§lt der Interessent einen guten √úberblick √ľber die besten Tarife f√ľr den gew√ľnschten Versicherungsschutz. So mit Informationen versorgt, d√ľrfte die Entscheidung f√ľr einen bestimmten Versicherer leicht fallen. Die Kombination aus gesetzlicher Pflegeversicherung, Pflege-Bahr und privater Pflegeversicherung gilt als die beste Form der Vorsorge f√ľr den Pflegefall und sollte immer bevorzugt gew√§hlt werden.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich