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Pflegeversicherung HĂ€rtefall

Nach einer Reform der Pflegestufen berĂŒcksichtigt die Pflegestufe 3 jetzt den HĂ€rtefall. Vor der Reform galt nur die Pflegestufe 4 als HĂ€rtefall. Dies bedeutet, dass zwar bereits ein höheres Pflegegeld bei einer SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit gezahlt wird, dies jedoch dennoch in den meisten FĂ€llen nicht ausreichen dĂŒrfte.

Definition HĂ€rtefall in der Pflegestufe 3

  • Pflegestufe 3 berĂŒcksichtigt die SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit
  • wird auch als Pflegestufe h bezeichnet
  • SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit liegt vor, wenn mindestens 5 Stunden tĂ€glich aufgewendet werden mĂŒssen
  • Ein HĂ€rtefall wird bei einer Pflege von durchschnittlich 7 Stunden tĂ€glich anerkannt
  • Die Pflege muss auch nachts erforderlich sein, im HĂ€rtefall mĂŒssen 2 Stunden auf die Nacht entfallen

Leistungen

  • Pflegesachleistungen bei einer hĂ€uslichen Pflege: 1.550 Euro oder 1.918 Euro
  • Pflegegeld betrĂ€gt grundsĂ€tzlich 700 Euro
  • Bei einem erheblichen Betreuungsbedarf betragen die ergĂ€nzenden Leistungen 1.200 bzw. 2.400 Euro monatlich
  • Pflegegeld bei vollstationĂ€rer Pflege: 1.550 oder 1.918 Euro
  • Hilfsmittel: 31 Euro

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Damit die VersorgungslĂŒcken geschlossen werden können, ist eine private Pflegeversicherung sinnvoll. Über den Button „Zum Versicherungsvergleich“ lĂ€sst sich die Pflegeversicherung mit dem besten Preis-Leistungs-VerhĂ€ltnis ermitteln, die den individuellen BedĂŒrfnissen entspricht. Der Online-Abschluss ist möglich.

Nach einer Reform der Pflegestufen berĂŒcksichtigt die Pflegestufe 3 jetzt den HĂ€rtefall. Vor der Reform galt nur die Pflegestufe 4 als HĂ€rtefall. Dies bedeutet, dass zwar bereits ein höheres Pflegegeld bei einer SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit gezahlt wird, dies jedoch dennoch in den meisten FĂ€llen nicht ausreichen dĂŒrfte.

Definition HĂ€rtefall in der Pflegestufe 3

  • Pflegestufe 3 berĂŒcksichtigt die SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit
  • wird auch als Pflegestufe h bezeichnet
  • SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit liegt vor, wenn mindestens 5 Stunden tĂ€glich aufgewendet werden mĂŒssen
  • Ein HĂ€rtefall wird bei einer Pflege von durchschnittlich 7 Stunden tĂ€glich anerkannt
  • Die Pflege muss auch nachts erforderlich sein, im HĂ€rtefall mĂŒssen 2 Stunden auf die Nacht entfallen

Leistungen

  • Pflegesachleistungen bei einer hĂ€uslichen Pflege: 1.550 Euro oder 1.918 Euro
  • Pflegegeld betrĂ€gt grundsĂ€tzlich 700 Euro
  • Bei einem erheblichen Betreuungsbedarf betragen die ergĂ€nzenden Leistungen 1.200 bzw. 2.400 Euro monatlich
  • Pflegegeld bei vollstationĂ€rer Pflege: 1.550 oder 1.918 Euro
  • Hilfsmittel: 31 Euro

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Eine Reform der Pflegeversicherung war bereits lĂ€ngst fĂ€llig. WĂ€hrend bisher nur die Pflegestufe 4 als HĂ€rtefall anerkannt wurde, ist die Pflegestufe 3 jetzt als HĂ€rtefall eingestuft. Vielfach wird sie auch als Pflegestufe h bezeichnet. Es geht hierbei um die sogenannte „SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit“, die dann vorliegt, wenn pro Tag eine Pflege von mindestens fĂŒnf Stunden im Durchschnitt notwendig ist. Davon mĂŒssen mindestens vier Stunden fĂŒr die Grundpflege aufgebracht werden. DarĂŒber hinaus ist es erforderlich, dass der konkrete Hilfebedarf rund um die Uhr, also auch nachts, gegeben ist. Wenn die grundsĂ€tzlichen Voraussetzungen fĂŒr die Pflegestufe 3 erfĂŒllt sind, die geleistete Pflege die Bedingungen jedoch um ein Vielfaches ĂŒbersteigt, dann wird die Pflegestufe als HĂ€rtefall anerkannt. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Pflege tĂ€glich im Durchschnitt sieben Stunden betrĂ€gt und davon zwei Stunden nachts durchgefĂŒhrt werden mĂŒssen.

Leistungen der Pflegeversicherung im HĂ€rtefall

Das Pflegegeld 3 im HĂ€rtefall wird unter SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit sowie besondere HĂ€rtefĂ€lle unterschieden. Bei einer hĂ€uslichen Pflege können dann an Pflegesachleistungen 1.550 Euro oder 1.918 Euro beansprucht werden. Das Pflegegeld im HĂ€rtefall betrĂ€gt in beiden FĂ€llen 700 Euro pro Monat. Wenn ein erheblicher, allgemeiner Betreuungsbedarf anfĂ€llt, dann lassen sich noch ergĂ€nzende Leistungen in Höhe von 1.200 Euro bzw. 2.400 Euro beantragen. Bei einer vollstationĂ€ren Pflege in der Pflegestufe HĂ€rtefall gilt ebenfalls ein Pflegegeld von 1.550 Euro oder 1.918 Euro. Verbrauchsbestimmte Hilfsmittel können mit 31 Euro geltend gemacht werden. Weiterhin können besondere Leistungen beim Pflegegeld im HĂ€rtefall fĂŒr die Kurzzeit-, Tages- und Nachtpflege sowie auch bei einer Verhinderungspflege beansprucht werden.

FĂŒr pflegende Angehörige werden eventuell SozialversicherungsbeitrĂ€ge ĂŒbernommen

Wer als Angehöriger die Pflege des SchwerstpflegebedĂŒrftigen ĂŒbernimmt, kann sich freiwillig in der Arbeitslosenversicherung aufnehmen lassen, denn immerhin handelt es sich hierbei um einen Fulltime-Job. Möglicherweise ĂŒbernimmt selbst die Pflegeversicherung die BeitrĂ€ge zur Arbeitslosenversicherung sowie auch zur Krankenversicherung. Die Pflegepersonen sind automatisch im Rahmen ihrer Pflegehilfe ĂŒber den Gesetzgeber unfallversichert.

Mit einer privaten Pflegeversicherung die Leistungen verbessern

Auch wenn das gesetzliche Pflegegeld in den Pflegestufen HĂ€rtefall auf den ersten Blick als hoch erscheinen dĂŒrften, so reicht es dennoch keineswegs aus. Denn trotz aller Schwerstbehinderung haben auch diese PflegebedĂŒrftigen ein Recht, von einem gewissen Quantum an LebensqualitĂ€t zu profitieren. Ebenfalls sind die Pflegesachleistungen sowie der Zuschuss fĂŒr die Hilfsmittel als unzureichend zu benennen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sich der SchwerstpflegebedĂŒrftige in einer vollstationĂ€ren Pflege befindet. Hier ist es unbedingt notwendig, schon beizeiten mit einer privaten Pflegeversicherung entsprechend vorzusorgen, um die VersorgungslĂŒcken zu schließen und dem PflegebedĂŒrftigen die beste medizinische und pflegerische Behandlung zukommen zu lassen. Denn je frĂŒher die Zusatzversicherung abgeschlossen wird, umso niedriger sind die BeitrĂ€ge.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Um die private Pflegeversicherung mit den besten Leistungen, die den individuellen Anforderungen entspricht, und den gĂŒnstigsten Tarifen herauszufinden, sollte vor dem Abschluss ein Versicherungsvergleich durchgefĂŒhrt werden. Der interne Tarifrechner steht dazu hinter dem Button „Zum Versicherungsvergleich“ zur VerfĂŒgung. Weiterhin können hierĂŒber weiterfĂŒhrende Informationen zum Thema Pflegegeld im HĂ€rtefall eingesehen werden.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich