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Pflegeversicherung f√ľr Rentner

Rentner m√ľssen wie jeder Berufst√§tige Beitr√§ge zur Pflegeversicherung zahlen. Die zust√§ndige Pflegeversicherung ist die Pflegekasse seiner gesetzlichen Krankenkasse oder die Pflegeversicherung seines privaten Krankenversicherers. Rentner haben einen Anspruch auf Pflegeleistungen, und sie m√ľssen Beitr√§ge zur Pflegeversicherung zahlen.

Anspruch auf Pflegeleistungen

  • Anspruch auf Pflegesachleistung und Pflegegeld
  • Pflegestufe muss festgestellt sein

Rentner zahlen Beiträge allein

  • Beitrag des Arbeitgebers entf√§llt
  • Zuschlag f√ľr Kinderlose bleibt bestehen
  • Pflegeversicherung mindert das Netto-Einkommen

Private Vorsorge erw√ľnscht

  • Auch Rentner k√∂nnen privat vorsorgen
  • Viele Versicherer lehnen Antr√§ge bei Eintrittsalter √ľber 65 Jahren ab

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Wer im Alter noch privat f√ľr den Pflegefall vorsorgen will, muss seinen Versicherer sorgf√§ltig ausw√§hlen. Viele Gesellschaften nehmen Versicherte bei einem Eintrittsalter von √ľber 65 Jahren nicht mehr an. Alternativ kann ein Risikozuschlag anfallen. Welcher Versicherer am besten f√ľr die private Absicherung geeignet ist, zeigt der Online-Tarifrechner unter ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

Rentner m√ľssen wie jeder Berufst√§tige Beitr√§ge zur Pflegeversicherung zahlen. Die zust√§ndige Pflegeversicherung ist die Pflegekasse seiner gesetzlichen Krankenkasse oder die Pflegeversicherung seines privaten Krankenversicherers. Rentner haben einen Anspruch auf Pflegeleistungen, und sie m√ľssen Beitr√§ge zur Pflegeversicherung zahlen.

Anspruch auf Pflegeleistungen

  • Anspruch auf Pflegesachleistung und Pflegegeld
  • Pflegestufe muss festgestellt sein

Rentner zahlen Beiträge allein

  • Beitrag des Arbeitgebers entf√§llt
  • Zuschlag f√ľr Kinderlose bleibt bestehen
  • Pflegeversicherung mindert das Netto-Einkommen

Private Vorsorge erw√ľnscht

  • Auch Rentner k√∂nnen privat vorsorgen
  • Viele Versicherer lehnen Antr√§ge bei Eintrittsalter √ľber 65 Jahren ab

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Wer im Alter noch privat f√ľr den Pflegefall vorsorgen will, muss seinen Versicherer sorgf√§ltig ausw√§hlen. Viele Gesellschaften nehmen Versicherte bei einem Eintrittsalter von √ľber 65 Jahren nicht mehr an. Alternativ kann ein Risikozuschlag anfallen. Welcher Versicherer am besten f√ľr die private Absicherung geeignet ist, zeigt der Online-Tarifrechner unter ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

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Rentner unterliegen ebenso der Pflege-Pflichtversicherung wie Berufst√§tige. Dabei ist es unerheblich, ob sie w√§hrend ihrer beruflichen T√§tigkeit gesetzlich oder privat versichert waren. Die Beitr√§ge zur Pflegeversicherung der Rentner haben sie allein zu tragen. Ein Anspruch auf Pflege und Rente bleibt lebenslang bestehen, sofern der Pflegefall eintritt, greift also der Zusammenhang Pflege und gesetzliche Rentenversicherung. Der Versicherte bezieht in diesem Fall Leistungen aus der Pflege und der Rentenversicherung. Dennoch reicht die gesetzliche Pflegeversicherung in 2013 f√ľr Rentner meist nicht aus, um die Kosten einer ambulanten oder einer station√§ren Betreuung voll abzudecken.

Anbieter

Rentner sind im Ruhestand bei der Pflegekasse ihrer Krankenkasse versichert. Wer w√§hrend der beruflichen T√§tigkeit gesetzlich versichert war, ist weiterhin bei seiner gesetzlichen Pflegekasse unter Vertrag, wer privat versichert war, bleibt bei seinem privaten Pflegeversicherer. Der Anspruch auf Pflegeleistungen und die H√∂he der Beitr√§ge sind bei gesetzlich und privat versicherten Rentnern einheitlich geregelt. Von der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung abzugrenzen ist allerdings eine zus√§tzliche private Pflegeversicherung, die ein Rentner bei Bedarf abgeschlossen hat. Sie unterliegt der individuellen Vereinbarung zwischen dem Versicherten und der Gesellschaft. Sowohl gesetzlich als auch privat Versicherte k√∂nnen eine erg√§nzende Pflegeversicherung abschlie√üen, um damit ihre Vorsorge f√ľr den Pflegefall zu erweitern. Die private Absicherung ist wiederum dringend empfohlen, da die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht ausreichen, um die Kosten im Pflegefall zu decken.

Anspruch auf Pflegeleistungen

Die Pflegeversicherung f√ľr Rentner sorgt f√ľr einen Anspruch auf Pflegeleistungen, sobald der Pflegefall eintritt und sobald die Pflegestufe festgelegt ist. Somit ist der Anspruch auf Pflegeleistungen unabh√§ngig von dem Alter des Versicherten. Der Zusammenhang Pflegeversicherung und Rente mag naheliegend sein, da viele Versicherte erst im Rentenalter zum Pflegefall werden. Dennoch muss man nicht Rentner sein, um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu beziehen. Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Pflegeversicherung Rentner durch die gleichen Leistungen sch√ľtzt wie alle anderen Versicherten. So erh√§lt ein pflegebed√ľrftiger Rentner ein Pflegegeld, falls er durch Angeh√∂rige betreut wird. Sind Sachleistungen f√ľr eine ambulante oder eine station√§re Betreuung n√∂tig, werden auch diese gew√§hrt, sofern eine Pflegestufe festgestellt wird. Bei der Pflegeversicherung f√ľr Rentner in 2013 sind bez√ľglich der Anspr√ľche folglich keine Abweichungen im Vergleich zu Vorjahren zu verzeichnen.

Rentner zahlen Beiträge allein

Als Rentner muss man wissen, dass die Beitr√§ge zur Pflegeversicherung allein zu zahlen sind. Steht man in einem sozialversicherungspflichtigen Besch√§ftigungsverh√§ltnis, zahlt der Arbeitgeber einen Arbeitgeberanteil zur Pflichtversicherung. Dieser Anteil entf√§llt bei einem Rentner. Zu beachten ist weiterhin, dass ein Rentner mit Pflegeversicherung den erh√∂hten Beitrag von 2,3 Prozent des Einkommens zahlt, wenn er keine Kinder hat. Dieser erh√∂hte Beitrag gilt bei Kinderlosigkeit ein Leben lang, wenn keine leiblichen Kinder oder Pflege-, Stief- oder Adoptivkinder vorhanden sind. Als Rentner muss man also beachten, dass von der Rente die Pflegeversicherung mit ihren Beitr√§gen in vollem Umfang abgezogen wird, weil kein Beitragszuschuss eines Arbeitgebers mehr gew√§hrt wird. Somit mindert der Beitrag zur Pflegeversicherung die Rente, die an den Versicherten ausgezahlt wird. Diesen Zusammenhang muss der Versicherte ber√ľcksichtigen, wenn es darum geht, die erwartete Rentenzahlung im Alter zu analysieren.

Private Vorsorge erw√ľnscht

Wer als Berufst√§tiger nicht fr√ľhzeitig eine private Pflegeversicherung abschlie√üt, k√∂nnte sich im Alter fragen, ob die Rente gemeinsam mit den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ausreicht, um die Kosten im Pflegefall zu decken. In der Regel entsteht dem Versicherten eine nennenswerte Versorgungsl√ľcke, da die Pflege-Pflichtversicherung die Kosten im Pflegefall nicht auffangen kann. Wer dann nicht privat vorgesorgt hat, muss Sozialleistungen beantragen, die nicht selten auf die Kinder abgew√§lzt werden. Auch im Rentenalter kann man eine zus√§tzliche Pflegeversicherung noch abschlie√üen. Allerdings begrenzen viele Versicherer die Annahme von Antr√§gen auf ein maximales Eintrittsalter von 60 oder 65 Jahren. Bei Bedarf lohnt sich eine Pr√ľfung, welche Form der zus√§tzlichen privaten Vorsorge in Frage kommt, damit man als Rentner bei Eintritt des Pflegefalls wirklich umfassend gesch√ľtzt ist.

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Welche private Absicherung f√ľr Rentner gut geeignet ist, findet man durch einen unabh√§ngigen Versicherungsvergleich heraus. Er zeigt, welche Versicherer den √§lteren Versicherungsnehmer noch akzeptieren, Gleichzeitig wird er die Preise ermitteln, die f√ľr den gew√ľnschten Versicherungsschutz von den Gesellschaften verlangt werden. Der Versicherungsvergleich ist insbesondere f√ľr √§ltere Versicherte so wichtig, weil viele Versicherungsunternehmen ein maximales Eintrittsalter von 60 oder 65 Jahren angeben. √Ąltere Versicherte werden dann nicht mehr akzeptiert, oder sie m√ľssen mit einem hohen Zuschlag rechnen. Die passende Absicherung gegen den Pflegefall kann man mit einem Online-Rechner ermitteln, der unter ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú aufzurufen ist.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich