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Pflegeversicherung Diabetes

Diabetes ist eine wahre Volkskrankheit. Ob Diabetes Patienten eine Pflegestufe beantragen und Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können, hängt vom individuellen Fall ab.

Diabetes

  • jeder zehnte leidet an Diabetes
  • Diabetes Typ 1 ‚Äď angeboren, absoluter Insulinmangel, muss lebenslang behandelt werden
  • Diabetes Typ 2 ‚Äď entsteht durch falsche Ern√§hrung und √úbergewicht im Laufe des Lebens

Diabetes und Pflegestufe

  • Einstufung in eine Pflegestufe h√§ngt nicht von der Grunderkrankung ab, sondern von der Schwere der Pflegebed√ľrftigkeit

Pflegebed√ľrftigkeit Pflegestufe I

  • einmal t√§glich ben√∂tigte Hilfe bei zwei Verrichtungen aus den Bereichen Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege, mehrmals w√∂chentliche hauswirtschaftliche Hilfe

Pflegebed√ľrftigkeit Pflegestufe II

  • dreimal t√§glich zu verschiedenen Tageszeiten ben√∂tigte Hilfe bei Verrichtungen aus den Bereichen Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege, mehrmals w√∂chentliche hauswirtschaftliche Hilfe

Pflegebed√ľrftigkeit Pflegestufe III

  • Hilfe rund um die Uhr ben√∂tigt bei Verrichtungen aus den Bereichen Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege, mehrmals w√∂chentliche hauswirtschaftliche Hilfe

Pflegebed√ľrftigkeit bei Kindern

  • wird am Pflegebedarf eines gleichaltrigen gesunden Kindes bemessen
  • nur die ben√∂tigte Hilfe, die √ľber die Pflege eines gesunden Kindes hinausgeht, wird als Pflegebedarf anerkannt

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Klicken Sie auf das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú und ermitteln Sie die besten Tarife zur Zusatzpflegeversicherung, denn private Absicherung f√ľr den Pflegefall ist wichtig. Nach der Tarifberechnung haben Sie die M√∂glichkeit, die Versicherung Ihrer Wahl online abzuschlie√üen.

Diabetes ist eine wahre Volkskrankheit. Ob Diabetes Patienten eine Pflegestufe beantragen und Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können, hängt vom individuellen Fall ab.

Diabetes

  • jeder zehnte leidet an Diabetes
  • Diabetes Typ 1 ‚Äď angeboren, absoluter Insulinmangel, muss lebenslang behandelt werden
  • Diabetes Typ 2 ‚Äď entsteht durch falsche Ern√§hrung und √úbergewicht im Laufe des Lebens

Diabetes und Pflegestufe

  • Einstufung in eine Pflegestufe h√§ngt nicht von der Grunderkrankung ab, sondern von der Schwere der Pflegebed√ľrftigkeit

Pflegebed√ľrftigkeit Pflegestufe I

  • einmal t√§glich ben√∂tigte Hilfe bei zwei Verrichtungen aus den Bereichen Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege, mehrmals w√∂chentliche hauswirtschaftliche Hilfe

Pflegebed√ľrftigkeit Pflegestufe II

  • dreimal t√§glich zu verschiedenen Tageszeiten ben√∂tigte Hilfe bei Verrichtungen aus den Bereichen Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege, mehrmals w√∂chentliche hauswirtschaftliche Hilfe

Pflegebed√ľrftigkeit Pflegestufe III

  • Hilfe rund um die Uhr ben√∂tigt bei Verrichtungen aus den Bereichen Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege, mehrmals w√∂chentliche hauswirtschaftliche Hilfe

Pflegebed√ľrftigkeit bei Kindern

  • wird am Pflegebedarf eines gleichaltrigen gesunden Kindes bemessen
  • nur die ben√∂tigte Hilfe, die √ľber die Pflege eines gesunden Kindes hinausgeht, wird als Pflegebedarf anerkannt

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In Deutschland leidet statistisch jeder zehnte an Diabetes. Die Stoffwechselerkrankung ist somit eine wahre Volkskrankheit. Ob eine Pflegestufe f√ľr Diabetes bewilligt wird und damit Leistungen aus der Pflegeversicherung empfangen werden k√∂nnen, h√§ngt von der Schwere der Erkrankung und deren Auswirkung auf das t√§gliche Leben des Betroffenen ab.

Volkskrankheit Diabetes

Statistiken belegen, dass jeder zehnte in Deutschland an Diabetes erkrankt ist. Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der zwei verschiedene Formen unterschieden werden m√ľssen. Bei Diabetes ‚Äď im Volksmund auch h√§ufig als Zuckerkrankheit bezeichnet ‚Äď liegt eine St√∂rung des Zuckerstoffwechsels vor. Das bedeutet, der Blutzuckerspiegel steigt √ľber das Normalma√ü hinaus an. Grund daf√ľr ist ein Insulinmangel. Grunds√§tzlich werden zwei Diabetes Typen unterschieden. Bei der Diabetes Typ 1 liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Die Bauchspeicheldr√ľse stellt zu wenig oder gar kein Insulin her. Diabetes Typ 2 entsteht in der Regel durch falsche Ern√§hrung und √úbergewicht. Das k√∂rpereigene Insulin reicht nicht aus, um einen normalen Blutzuckerspiegel zu gew√§hrleisten. W√§hrend Typ 1 eine angeborene Art der Diabetes ist und demnach vor allem schon im Kindesalter auftritt, entsteht Diabetes Typ 2 erst im Laufe des Lebens. Bei Diabetes Typ 1 kann davon ausgegangen werden, dass die Erkrankung lebenslang besteht. Bei Diabetes Typ 2 kann sich das Krankheitsbild, bei einer konsequenten Umstellung der Lebensgewohnheiten durchaus verbessern oder zumindest nicht verschlechtern. Ob eine Pflegestufe f√ľr Diabetes gew√§hrt wird, h√§ngt immer vom individuellen Fall ab. Dementsprechend kann auch nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass Diabetes Patienten einen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung haben.

Pflegestufe bei Diabetes

Der Gesundheitszustand von Diabetikern kann individuell v√∂llig unterschiedlich sein. Es gibt Diabetiker, die mit ihrer Erkrankung hervorragend zurechtkommen und ihren Alltag bestens meistern. Doch auch das Gegenteil kann der Fall sein, denn Diabetiker k√∂nnen durchaus auch zum Pflegefall werden. Wird Diabetes nur unzureichend behandelt oder h√§lt der Patient sich nicht an die Therapie k√∂nnen zahlreiche Begleiterscheinungen den Gesundheitsstatus extrem verschlechtern, sodass der Patient letztendlich nicht mehr ohne fremde Hilfe zurechtkommt. Voraussetzung f√ľr die Bewilligung einer Pflegestufe ist allgemein die Schwere der Hilfsbed√ľrftigkeit im Alltag. Dazu werden die drei Kriterien Ern√§hrung, K√∂rperpflege und Mobilit√§t vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) begutachtet. Dabei wird festgestellt, wie viel Hilfe der Patient bei diesen drei Grundkriterien im Alltag ben√∂tigt. Bei der Festlegung der Pflegestufe ist die Grunderkrankung insofern nicht von Bedeutung. Dementsprechend erh√§lt nur derjenige eine Pflegestufe bei Diabetes, der bei der Ern√§hrung, K√∂rperpflege und der eigenen Mobilit√§t einen entsprechenden Pflegebedarf nachweisen kann. Kinder mit Diabetes werden generell von den Versorgungs√§mtern als behinderte Kinder anerkannt und haben daher in aller Regel auch einen Anspruch auf eine Mindesteinstufung in die Pflegestufe I.

Wie viel Pflegebedarf muss nachgewiesen werden?

In Pflegestufe I werden erheblich Pflegebed√ľrftige eingestuft. Dazu muss bei mindesten zwei Verrichtungen aus den Bereichen K√∂rperpflege, Ern√§hrung und Mobilit√§t t√§gliche Hilfe ben√∂tigt werden. Zus√§tzlich muss mehrfach in der Woche eine hauwirtschaftliche Unterst√ľtzung notwendig sein. Schwerpflegebed√ľrftige erhalten die Pflegestufe II. Dazu muss mindesten dreimal zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe bei der Verrichtung allt√§glicher Dinge aus den Bereichen K√∂rperpflege, Ern√§hrung und Mobilit√§t ben√∂tigt werden. Zus√§tzliche hauwirtschaftliche Hilfe muss mehrfach in der Woche notwendig sein. Um in die Pflegestufe III eingestuft zu werden, muss der Patient schwerstpflegebed√ľrftig sein. Das bedeutet, neben der mehrfach pro Woche notwendigen hauswirtschaftlichen Unterst√ľtzung ist eine t√§gliche Pflege und Hilfe rund um die Uhr bei K√∂rperpflege, Ern√§hrung und Mobilit√§t erforderlich. Diese Einstufungskriterien gelten unabh√§ngig von der Ursache der Pflegebed√ľrftigkeit. Demzufolge wird eine Pflegestufe bei Diabetes nur dann vergeben, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erf√ľllt sind. Die Einstufung von Kindern unterscheidet sich jedoch der von Erwachsenen.

Pflegestufen f√ľr Kinder

Bei der Beurteilung des Pflegebedarfs von Kindern werden andere Ma√üst√§be zugrunde gelegt, als bei der Einstufung von Erwachsenen. Der Pflegebedarf eines Kindes wird immer an dem Pflegebedarf eines gesunden Kindes gleichen Alters bemessen. Dazu werden sogenannte Entwicklungstabellen zugrunde gelegt. Als Pflegebedarf gelten nur die Pflegeleistungen, die √ľber die Pflegeleistungen f√ľr ein gesundes Kind hinausgehen. Dieser Unterschied in der Einstufung liegt darin begr√ľndet, dass auch gesunde Kinder ein bestimmtes Ma√ü an Pflege und Betreuung ben√∂tigen. Kinder mit Diabetes (Typ 1) werden als behinderte Kinder offiziell anerkannt. Dementsprechend kann in der Regel eine Pflegestufe f√ľr Diabetes Kinder beantragt werden.

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Eine Pflegezusatzversicherung ist sinnvoll, denn die gesetzliche Pflegeversicherung √ľbernimmt nur einen Teil der realen Pflegekosten. Klicken Sie auf den blauen Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú und berechnen Sie mit dem seiteninternen Tarifrechner die besten Angebote zur Zusatzpflegeversicherung.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich