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Pflegeversicherung Beitragssatz fĂŒr Ledige

Das Kriterium des Familienstands ist in der Pflegeversicherung nicht ausschlaggebend fĂŒr die Berechnung des Beitragssatzes. Vielmehr genießen Ledige und Verheiratete den gleichen Beitragssatz. Entscheidend ist das Kriterium der Kinderlosigkeit, denn wer kein leibliches Kind, kein Stiefkind, kein Adoptivkind oder kein Pflegekind hat, zahlt ungeachtet des Familienstandes einen um 0,25 Prozent erhöhten Beitragssatz in der Pflege-Pflichtversicherung.

Definition Kinderlosigkeit

  • Als Kinder gelten leibliche Kinder und Adoptivkinder
  • Stiefkinder und Pflegekinder sind ebenso berechtigt
  • Nachweis ist zu fĂŒhren

Der Beitrag fĂŒr Ledige

  • Zuschlag fĂŒr Kinderlose betrĂ€gt 0,25 Prozent
  • Basis ist das sozialversicherungspflichtige Entgeltr

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Damit die Absicherung im Pflegefall fĂŒr Kinderlose auf einem soliden Fundament steht, ist eine private Pflegeversicherung dringend erforderlich. Der Tarifvergleich wird mit dem Button „Zum Versicherungsvergleich“ online aufgerufen.

Das Kriterium des Familienstands ist in der Pflegeversicherung nicht ausschlaggebend fĂŒr die Berechnung des Beitragssatzes. Vielmehr genießen Ledige und Verheiratete den gleichen Beitragssatz. Entscheidend ist das Kriterium der Kinderlosigkeit, denn wer kein leibliches Kind, kein Stiefkind, kein Adoptivkind oder kein Pflegekind hat, zahlt ungeachtet des Familienstandes einen um 0,25 Prozent erhöhten Beitragssatz in der Pflege-Pflichtversicherung.

Definition Kinderlosigkeit

  • Als Kinder gelten leibliche Kinder und Adoptivkinder
  • Stiefkinder und Pflegekinder sind ebenso berechtigt
  • Nachweis ist zu fĂŒhren

Der Beitrag fĂŒr Ledige

  • Zuschlag fĂŒr Kinderlose betrĂ€gt 0,25 Prozent
  • Basis ist das sozialversicherungspflichtige Entgeltr

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Damit die Absicherung im Pflegefall fĂŒr Kinderlose auf einem soliden Fundament steht, ist eine private Pflegeversicherung dringend erforderlich. Der Tarifvergleich wird mit dem Button „Zum Versicherungsvergleich“ online aufgerufen.

 


 

Ledige zahlen in der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung den gleichen Beitragssatz wie verheiratete Versicherte. Wie bei Verheirateten ist allerdings der Aspekt der Kinderlosigkeit von besonderer Bedeutung. Wer nicht belegen kann, dass er ein leibliches Kind, ein Stiefkind oder ein Pflegekind hat, muss einen Beitragssatz fĂŒr Kinderlose in der Pflegeversicherung zahlen. Diese Regelung gilt seit dem 01. Januar 2005, der Pflegeversicherung Beitragssatz ledig liegt um 0,25 Prozent höher als der Beitragssatz von Versicherten mit Kindern.

Anbieter

Der Beitrag Pflegeversicherung ledig wurde in der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht von Anfang an vom Beitragssatz von Versicherten mit Kindern unterschieden. Vielmehr geht der Pflegeversicherung Beitragssatz ledig auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus April 2001 zurĂŒck, nach dem der Gesetzgeber den Auftrag erhielt, Kindererziehungsleistungen in der Beitragsbemessung der Pflege-Pflichtversicherung angemessen zu berĂŒcksichtigen. Somit ist bei jeder Rechnung fĂŒr den Beitrag Pflegeversicherung ledig nicht der Familienstand entscheidend, denn ledige Versicherte ohne Kinder zahlen den gleichen Beitragssatz wie verheiratete Versicherte ohne Kinder. Von Bedeutend ist die Existenz von Kindern, denn diese wirkt sich unabhĂ€ngig von dem Familienstand auf den Beitrag der Pflegeversicherung ledig aus.

Definition Kinderlosigkeit

Als „kinderlos“ gelten in der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung alle Versicherten, die das 22. Lebensjahr vollendet haben und die nicht nachweisen können, dass sie Eltern sind. Der Nachweis fĂŒr den Beitrag Pflegeversicherung ledig muss belegen, dass der Versicherte ein leibliches Kind, ein Stiefkind, ein Pflegekind oder ein Adoptivkind hat. Kann er diesen Nachweis fĂŒhren, kommt der höhere Pflegeversicherung Beitragssatz ledig das ganze Leben lang nicht zur Anwendung. Vielmehr gilt der niedrigere Beitragssatz fĂŒr Versicherte auch bei erwachsenen oder verstorbenen Kindern. Umgekehrt gilt der Beitrag Pflegeversicherung ledig so lange, wie der Nachweis nicht zu fĂŒhren ist, dass der Versicherte ein Kind hat.

Der Beitrag fĂŒr Ledige

Der Pflegeversicherung Beitragssatz ledig ohne Kinder liegt um 0,25 Prozent höher als der Beitragssatz fĂŒr Versicherte mit Kindern. Im Jahr 2013 zahlen Versicherte in der Pflegeversicherung einen Beitragssatz von 2,05 Prozent des sozialversicherungspflichtigen Entgelts. Der Beitrag Pflegeversicherung ledig fĂŒr Versicherte ohne Kinder betrĂ€gt folglich 2,25 Prozent. Bei jeder Anhebung des Beitragssatzes in der Pflegeversicherung wurde der erhöhte Beitragssatz fĂŒr Versicherte ohne Kinder bisher aufrecht erhalten. FĂŒr den Versicherten ohne Kinder bedeutet das, dass er Monat fĂŒr Monat einen höheren Beitrag in die Pflegeversicherung einzahlen muss, weil er keine Kinder hat, die UnterstĂŒtzungsleistungen im Pflegefall erbringen können. Damit unterliegt der Versicherte ohne Kinder vollstĂ€ndig den Leistungen der gesetzlichen Pflege-Pflichtversicherung, die mit dem Pflegeversicherung Beitragssatz ledig auf ein solideres Fundament gestellt werden soll. Doch nicht nur der Pflegeversicherung Beitragssatz ledig ist höher als der Beitragssatz fĂŒr Versicherte mit Kindern. Ein Kinderloser muss sich darĂŒber Gedanken machen, wie seine Betreuung im Pflegefall aussieht.

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Noch weitaus mehr als Versicherte mit Kindern mĂŒssen sich kinderlose Versicherte ĂŒber ihre Pflege im Alter im Klaren sein. Schließlich wird es meist niemanden geben, der die Pflege aus eigenen Mitteln bereitstellen oder der UnterstĂŒtzung leisten kann. Eine ergĂ€nzende private Vorsorge fĂŒr den Pflegefall ist deshalb fĂŒr Kinderlose von grĂ¶ĂŸter Bedeutung. Diese Vorsorge kann staatlich gefördert oder vollstĂ€ndig privat abgeschlossen werden. Eine sorgfĂ€ltige Analyse vor dem Vertragsabschluss ist dringend erforderlich, damit sich fĂŒr den kinderlosen Versicherten ein Schutz im Pflegefall ergibt, der die vollstĂ€ndige Absicherung im Pflegefall auch ohne UnterstĂŒtzung durch vorhandene Kinder erlaubt. Ein unabhĂ€ngiger Vergleich ist deshalb dringend angeraten. Er kann gut mit einem Online-Vergleichsrechner durchgefĂŒhrt werden. Dieser ist unter dem Button „Zum Versicherungsvergleich“ zu finden. Er berechnet mit wenigen Eingaben den passenden Versicherungsschutz fĂŒr ledige Versicherte ohne Kinder.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich