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Pflegestufen bei Osteoporose

Osteoporose gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Die zum Teil gravierenden Folgen der Erkrankung können die Betroffenen zum Pflegefall werden lassen. Dennoch kommt es auf den Einzelfall an, ob eine Pflegestufe anerkannt wird und damit Leistungen aus der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können.

Osteoporose ‚Äď eine Erkrankung mit schlimmen Folgen

  • eine der zehn h√§ufigsten chronischen Erkrankungen weltweit
  • es kommt zu einem stetigen Abbau der Knochensubstanz
  • m√∂gliche Folgen: Knochenbr√ľche, Operationen, lange Zeiten der Bettl√§gerigkeit, dauerhafte Pflegebed√ľrftigkeit

Pflegestufen bei Osteoporose

  • nur bei einer dauerhaften Pflegebed√ľrftigkeit erfolgt eine Einstufung in eine Pflegestufe
  • Einstufung muss bei der gesetzlichen Pflegeversicherung beantragt werden
  • gesetzliche Pflegeversicherung nimmt die Einstufung vor
  • Einstufung erfolgt auf der Grundlage eines MDK Gutachten

relevante Kriterien zur Gutachtenerstellung des MDK

  • die H√§ufigkeit und Intensit√§t des Pflegebedarfs wird in verschiedenen Kategorien √ľberpr√ľft
  • Kategorie der Grundversorgung: Mobilit√§t, Ern√§hrung, K√∂rperpflege
  • Kategorie der hauswirtschaftlichen Versorgung: alle Aktivit√§ten zur Haushaltsf√ľhrung

Erhöhung der Pflegestufe

  • bei zunehmender Pflegebed√ľrftigkeit kann ein Antrag auf Erh√∂hung einer bereits bestehenden Pflegestufe gestellt werden

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Auf eine Pflegezusatzversicherung sollte nicht verzichtet werden, denn die gesetzliche Pflegeversicherung √ľbernimmt nur einen Teil der Pflegekosten. Daher lohnt sich ein Tarifvergleich mit dem seiteninternen Vergleichsrechner. Klicken Sie auf den blauen Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú, um die besten Pflegeversicherungstarife zu ermitteln. Anschlie√üend haben Sie die M√∂glichkeit, die Versicherung Ihrer Wahl direkt online abzuschlie√üen.

Osteoporose gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Die zum Teil gravierenden Folgen der Erkrankung können die Betroffenen zum Pflegefall werden lassen. Dennoch kommt es auf den Einzelfall an, ob eine Pflegestufe anerkannt wird und damit Leistungen aus der Pflegeversicherung in Anspruch genommen werden können.

Osteoporose ‚Äď eine Erkrankung mit schlimmen Folgen

  • eine der zehn h√§ufigsten chronischen Erkrankungen weltweit
  • es kommt zu einem stetigen Abbau der Knochensubstanz
  • m√∂gliche Folgen: Knochenbr√ľche, Operationen, lange Zeiten der Bettl√§gerigkeit, dauerhafte Pflegebed√ľrftigkeit

Pflegestufen bei Osteoporose

  • nur bei einer dauerhaften Pflegebed√ľrftigkeit erfolgt eine Einstufung in eine Pflegestufe
  • Einstufung muss bei der gesetzlichen Pflegeversicherung beantragt werden
  • gesetzliche Pflegeversicherung nimmt die Einstufung vor
  • Einstufung erfolgt auf der Grundlage eines MDK Gutachten

relevante Kriterien zur Gutachtenerstellung des MDK

  • die H√§ufigkeit und Intensit√§t des Pflegebedarfs wird in verschiedenen Kategorien √ľberpr√ľft
  • Kategorie der Grundversorgung: Mobilit√§t, Ern√§hrung, K√∂rperpflege
  • Kategorie der hauswirtschaftlichen Versorgung: alle Aktivit√§ten zur Haushaltsf√ľhrung

Erhöhung der Pflegestufe

  • bei zunehmender Pflegebed√ľrftigkeit kann ein Antrag auf Erh√∂hung einer bereits bestehenden Pflegestufe gestellt werden

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Die Osteoporose gehört zu den zehn häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Osteoporose kann zum Teil fatale Folgen nach sich ziehen, sodass die betroffenen Patienten nicht selten zum Pflegefall werden. Die Einstufung in eine der Pflegestufen bei Osteoporose ist daher keine Seltenheit.

Osteoporose ‚Äď chronische Erkrankung mit fatalen Folgen

Mit Osteoporose wird ein schleichender Abbau der Knochensubstanz bezeichnet. Laut WHO geh√∂rt die Osteoporose zu den zehn h√§ufigsten chronischen Erkrankungen weltweit. Allein in Deutschland leiden rund acht Millionen Menschen an dieser Krankheit. Meist sind Frauen von der Osteoporose betroffen, doch auch M√§nner k√∂nnen darunter leiden. Die Osteoporose geh√∂rt zu den typischen Alterserkrankungen. Das bedeutet, am h√§ufigsten erkranken Frauen ab dem 50. Lebensjahr nach den Wechseljahren. Ein Fortschreiten der Osteoporose hat meist furchtbare Folgen f√ľr die Betroffenen – Knochenbr√ľche, zahlreiche Operationen, lange Zeiten der Bettl√§gerigkeit und schlie√ülich eine dauerhafte Pflegebed√ľrftigkeit. Daher ist die Einstufung in eine der Pflegestufen bei Osteoporose ist keine Seltenheit. Dennoch ist die Erkrankung an sich noch kein Grund, eine Pflegestufe zu erhalten.

Pflegestufen f√ľr Osteoporosekranke

Eine Erkrankung an Osteoporose bedeutet nicht zwangsl√§ufig, dass in jedem Fall eine der Pflegestufen bei Osteoporose anerkannt wird. Um in eine Pflegestufe eingestuft zu werden, muss nachweislich eine dauerhafte Pflegebed√ľrftigkeit vorhanden sein. Kaum ein Osteoporose-Patient kommt mit zunehmendem Alter an immer neuen Knochenbr√ľchen und damit verbundenen langen Zeiten der Bettl√§gerigkeit vorbei. Dennoch werden Pflegestufen bei Osteoporose nur dann anerkannt, wenn eine dauerhafte Pflegebed√ľrftigkeit eintritt und nicht davon ausgegangen werden kann, dass sich der Zustand des Patienten auf lange Sicht hin verbessert und ein Leben ohne fremde Hilfe wieder m√∂glich ist. Eine Pflegestufe wird von der gesetzlichen Pflegeversicherung vergeben. Wird ein Antrag auf Einstufung in eine Pflegestufe gestellt, begutachtet der MDK zun√§chst die Schwere der Pflegebed√ľrftigkeit. Anhand dieses Gutachtens nimmt die Pflegeversicherung dann die Einstufung in eine der Pflegestufen vor und bewilligt auf Antrag auch Leistungen aus der Pflegeversicherung.

Nach welchen Kriterien wird ein MDK Gutachten erstellt?

Der MDK begutachtet die Schwere der Hilfsbed√ľrftigkeit unabh√§ngig von der Ursache der Pflegebed√ľrftigkeit. Ob ein Unfall oder welche Erkrankung letztendlich daf√ľr verantwortlich ist, dass der Antragssteller Hilfe ben√∂tigt, spielt also keine Rolle. Entscheidend ist stattdessen die H√§ufigkeit der ben√∂tigten Hilfe bei der sogenannten Grundversorgung und bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Die Grundversorgung ist in drei Kategorien unterteilt ‚Äď Mobilit√§t, Ern√§hrung und K√∂rperpflege. Die hauswirtschaftliche Versorgung bezieht sich auf alle Aktivit√§ten, die zum F√ľhren eines Haushaltes notwendig sind ‚Äď also Kochen, Putzen, Waschen etc. Die H√§ufigkeit und Intensit√§t der ben√∂tigten Hilfe ist entscheidend f√ľr die Einstufung in eine der Pflegestufen bei Osteoporose und auch jeder anderen Ursache f√ľr die Pflegebed√ľrftigkeit.

Die Pflegestufe kann sich im Verlauf der Erkrankung erhöhen

Gerade bei Osteoporosepatienten kommt es nicht selten vor, dass sich der Allgemeinzustand im Verlauf der Erkrankung verschlechtert. Daher sind die Pflegestufen bei Osteoporose und auch anderen Ursachen f√ľr die Pflegebed√ľrftigkeit nicht durch die Ersteinstufung f√ľr alle Zeiten festgelegt. Wird ein Osteoporosekranker zun√§chst in die Pflegestufe I eingestuft, wird ihm damit eine erhebliche Pflegebed√ľrftigkeit attestiert. Verschlechtert sich der Zustand des Patienten im Laufe der Zeit und der Pflegebedarf steigt entsprechend an, kann ein Antrag auf Erh√∂hung der Pflegestufe bei der Pflegeversicherung gestellt werden. Die Pflegebed√ľrftigkeit wird in diesem Fall erneut durch den MDK √ľberpr√ľft und der Antragsteller wird in eine h√∂here Pflegestufe eingestuft. Mit der H√∂herstufung steigen dann auch die Leistungen der Pflegeversicherung. Es lohnt sich daher, einen Antrag auf H√∂herstufung zu stellen, sobald der Pflegebedarf gr√∂√üer wird. Die Pflegestufe ist nicht nur f√ľr die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung entscheidend. Auch bei Pflegezusatzversicherungen orientiert sich die Leistungsh√∂he an der Einstufung der Pflegestufe.

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Damit im Pflegefall nicht ein gro√üer Teil der Pflegekosten aus eigener Tasche gezahlt werden muss, ist der Abschluss eine Pflegezusatzversicherung empfehlenswert. Klicken Sie auf den blauen Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú und berechnen Sie mit unserem Vergleichsrechner die besten und preisg√ľnstigsten Tarife zur Pflegeversicherung. Im Anschluss an den Tarifvergleich ist ein Onlineabschluss einer Pflegezusatzversicherung m√∂glich.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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