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Pflegestufe Vor√ľbergehend

Tritt der Pflegefall voraussichtlich f√ľr weniger als sechs Monate ein, gilt der Patient nicht als Pflegefall, sondern als Erkrankter. In diesem Fall ist nicht die Pflegeversicherung f√ľr die Bereitstellung von Betreuungsleistungen zust√§ndig, sondern die Krankenkasse.

Diagnostizierte Pflegebed√ľrftigkeit

  • Pflegebed√ľrftigkeit setzt Zeitraum von mehr als sechs Monaten voraus
  • Zust√§ndig ist die Pflegekasse

Häusliche Krankenpflege

  • Greift bei Pflegebed√ľrftigkeit unter sechs Monaten
  • Zust√§ndig ist die Krankenkasse

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Sowohl f√ľr den Pflegefall als auch f√ľr die h√§usliche Krankenpflege ist eine erg√§nzende Absicherung zu empfehlen. Ein ma√ügeschneiderter Versicherungsschutz kann mit einem Online-Rechner ermittelt werden. Er wird unter dem Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú aufgerufen.

Tritt der Pflegefall voraussichtlich f√ľr weniger als sechs Monate ein, gilt der Patient nicht als Pflegefall, sondern als Erkrankter. In diesem Fall ist nicht die Pflegeversicherung f√ľr die Bereitstellung von Betreuungsleistungen zust√§ndig, sondern die Krankenkasse.

Diagnostizierte Pflegebed√ľrftigkeit

  • Pflegebed√ľrftigkeit setzt Zeitraum von mehr als sechs Monaten voraus
  • Zust√§ndig ist die Pflegekasse

Häusliche Krankenpflege

  • Greift bei Pflegebed√ľrftigkeit unter sechs Monaten
  • Zust√§ndig ist die Krankenkasse

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Sowohl f√ľr den Pflegefall als auch f√ľr die h√§usliche Krankenpflege ist eine erg√§nzende Absicherung zu empfehlen. Ein ma√ügeschneiderter Versicherungsschutz kann mit einem Online-Rechner ermittelt werden. Er wird unter dem Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú aufgerufen.

 


 

F√ľr die Betroffenen und f√ľr die Angeh√∂rigen √§ndert sich mit dem Eintritt des Pflegefalls das ganze Leben. Kaum ist klar, dass ein Familienmitglied ab sofort der Pflege bedarf, ist die Betreuung sicherzustellen, und sie wird sich ma√ügeblich daran ausrichten, welche Pflegestufe diagnostiziert wird und in welchem Umfang eine Pflege zuk√ľnftig erforderlich ist. Im besten Fall ist der Patient gerade zu Beginn seiner Pflegebed√ľrftigkeit noch so gesund, dass eine Pflegestufe vor√ľbergehend zu diagnostizieren ist. In diesem Fall wird er nicht zum dauerhaften Pflegefall und bedarf auch nicht der st√§ndigen Betreuung durch Fachpersonal. Vielmehr gen√ľgt zun√§chst eine h√§usliche Krankenpflege. Sie kann die Vorstufe zum Pflegefall sein, wird aber durch die Krankenkasse sichergestellt.

Anbieter

Die Pflegekassen sind zust√§ndig, wenn ein Versicherter zum Pflegefall wird. Wird eine Pflegestufe diagnostiziert, erh√§lt der Versicherte ein Pflegegeld oder eine Pflegesachleistung. Im Gegensatz dazu √ľbernimmt die Krankenkasse eine h√§usliche Krankenpflege, sie entspricht einer medizinischen Betreuung zu Hause, wenn der Pflegefall noch nicht eingetreten ist. F√ľr den Betroffenen und f√ľr die Angeh√∂rigen ist es wichtig zu wissen, ob eine h√§usliche Krankenpflege in Frage kommt oder ob doch der Pflegefall eintritt. Im besten Fall diagnostiziert der behandelnde Arzt die Dauer der Betreuung. Sie ist das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung f√ľr eine Pflegeleistung oder f√ľr eine h√§usliche Krankenpflege.

Diagnostizierte Pflegebed√ľrftigkeit

Ob ein Patient zum Pflegefall wird, muss der Arzt zun√§chst entscheiden, seine Diagnose wird sp√§ter von dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen und von der Pflegekasse eingehend hinterfragt. Geht der Arzt davon aus, dass die Unterst√ľtzungsleistung l√§nger als sechs Monate n√∂tig ist, liegt tats√§chlich eine Pflegebed√ľrftigkeit vor. Dann ist die jeweilige Pflegestufe zu diagnostizieren, der Patient erh√§lt die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Somit wird je nach Pflegestufe ein Pflegegeld gezahlt oder eine Pflegesachleistung gew√§hrt. Das Kriterium der Dauer der Unterst√ľtzungsleistung ist allerdings von gro√üer Bedeutung. Stellt der Arzt n√§mlich fest, dass die medizinische Hilfe nicht √ľber sechs Monate andauern wird, k√∂nnte die Pflegekasse als Unterst√ľtzung nicht notwendig sein. In diesem Fall ist der Patient kein Pflegefall, sondern es liegt lediglich ein Bedarf an h√§uslicher Krankenpflege vor. Gleichzeitig bedeutet dies, dass die Pflegestufe vor√ľbergehend festgestellt wird, nicht aber auf Dauer. Somit kommt als Tr√§ger der Betreuung nicht die Pflegekasse in Frage, sondern die Krankenkasse.

Häusliche Krankenpflege

Die h√§usliche Krankenpflege wird gew√§hrt, wenn ein Krankenhausaufenthalt erforderlich ist, aber nicht erm√∂glicht werden kann. Alternativ kann sie angemessen sein, wenn durch die Pflege eine ma√ügebliche Besserung der Krankheit zu erwarten ist. Und schlie√ülich kann sie dazu dienen, dass der k√∂rperliche und gesundheitliche Zustand erhalten wird, was ohne diese medizinische Betreuung nicht garantiert w√§re. In jedem Fall aber darf keine Person im Haushalt verf√ľgbar sein, die diese medizinische Betreuung √ľbernimmt. Dann kann die Krankenkasse zur Bereitstellung und zur Zahlung einer h√§uslichen Krankenpflege herangezogen werden. Das wichtigste Kriterium zur Abgrenzung gegen√ľber der Zust√§ndigkeit der Pflegeversicherung ist erneut, dass die Pflegestufe vor√ľbergehend diagnostiziert wird und nicht l√§nger als sechs Monate andauert. F√ľr die Betreuung des Kranken ist somit die zu erwartende Dauer von gro√üer Wichtigkeit, denn sie entscheidet dar√ľber, welcher Tr√§ger f√ľr die Kosten aufkommt und wer f√ľr die Unterst√ľtzungsleistung zust√§ndig ist.

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Wird die Pflegestufe vor√ľbergehend festgestellt, ist also die Krankenkasse zust√§ndig f√ľr die Unterst√ľtzung des Patienten. Deshalb kann eine Erg√§nzung der Kranken- oder Pflegeversicherung dringend erforderlich sein, damit der Versicherte in diesem vielschichtigen Krankheitsfall umfassend betreut ist. Ein sorgf√§ltiger Tarifvergleich ist dringend zu empfehlen, wenn man sich f√ľr eine private Absicherung entscheidet. Sofern man genau auf die Tarifbedingungen rund um die Pflegestufe vor√ľbergehend achtet, kann dieser Vergleich gut mit einem Online-Rechner durchgef√ľhrt werden. Er ist zug√§nglich unter dem Link ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú und berechnet mit wenigen Eingaben einen ma√ügeschneiderten Versicherungsschutz f√ľr die private Pflegeversicherung.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich