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Pflegestufe & Rente

Viele Verbraucher fragen sich, ob sie bei der Inanspruchnahme einer Pflegestufe mit Einschnitten bei der Rente rechnen m√ľssen und wer das Pflegegeld und Rente bezahlt. Kommt es von einer Pflegestufen Rentenversicherung oder von einer anderen Stelle? Die Antworten hierauf sind recht klar und eindeutig. Denn mit Einschnitten muss niemand rechnen. Weder die pflegende Person nicht die zu pflegende Person.

Der Bezieher

  • keine Anrechnung vom Pflegegeld auf die Rente
  • muss in Krankenkasse wie auch Pflegekasse einzahlen
  • erh√§lt Zuschuss vom Rentenversicherungstr√§ger f√ľr beide Leistungen

Der Pflegende

  • werden Angeh√∂rige gepflegt, zahlt die Pflegekasse in die Rentenversicherung ein
  • Pflegestufen Pflegeversicherung richtet sich nach H√∂he der Pflegestufe
  • bei Pflegestufe II rund 254,80 Euro pro Monat
  • bei Pflegestufe III rund 395,62 Euro pro Monat

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Wenn Sie sich einen allgemeinen √úberblick √ľber die Beitr√§ge und sonstigen M√∂glichkeiten machen m√∂chten, dann nutzen Sie bitte unseren Vergleichsrechner. Sie erreichen ihn √ľber den Button ‚ÄěZum Vergleichsrechner‚Äú.

Viele Verbraucher fragen sich, ob sie bei der Inanspruchnahme einer Pflegestufe mit Einschnitten bei der Rente rechnen m√ľssen und wer das Pflegegeld und Rente bezahlt. Kommt es von einer Pflegestufen Rentenversicherung oder von einer anderen Stelle? Die Antworten hierauf sind recht klar und eindeutig. Denn mit Einschnitten muss niemand rechnen. Weder die pflegende Person nicht die zu pflegende Person.

Der Bezieher

  • keine Anrechnung vom Pflegegeld auf die Rente
  • muss in Krankenkasse wie auch Pflegekasse einzahlen
  • erh√§lt Zuschuss vom Rentenversicherungstr√§ger f√ľr beide Leistungen

Der Pflegende

  • werden Angeh√∂rige gepflegt, zahlt die Pflegekasse in die Rentenversicherung ein
  • Pflegestufen Pflegeversicherung richtet sich nach H√∂he der Pflegestufe
  • bei Pflegestufe II rund 254,80 Euro pro Monat
  • bei Pflegestufe III rund 395,62 Euro pro Monat

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Wenn das Arbeitsleben vor√ľber ist und endlich die Zeit des Rentenalters anbricht, dann bedeutet dies nicht nur, dass nun die ruhige und gem√ľtliche Phase des Lebens beginnt. Auch im Bereich der Kranken- und Pflegeversicherung √§ndert sich mit dem Eintritt in das Rentenalter einiges. Und dies gilt es zu beachten, da sonst kein Versicherungsstaus vorliegt und im Falle einer Krankheit oder ben√∂tigten Pflege keine finanzielle Unterst√ľtzung gew√§hrt wird. Doch wie verh√§lt es sich mit dem Pflegegeld und der Rente? Passen Pflegestufe und Rentenbeitr√§ge zusammen und wann muss was bezahlt werden?

Pflichtversichert oder privat versichert?

Um die Frage beantworten zu k√∂nnen, ob das Pflegegeld von Rentenversicherung gezahlt wird, gilt es im ersten Schritt zu kl√§ren, ob man pflichtversichert oder privat versichert ist. Die Krankenversicherung und Pflegeversicherung gilt generell auch im Ruhestand. Dabei gilt die Versicherungspflicht f√ľr die Krankenversicherung beginnt am Tag der Antragstellung f√ľr den Rentenantrag und somit nicht erst mit dem Eintritt in das Rentenalter.

W√§hrend man in der gesetzlichen Krankenversicherung einen einkommensabh√§ngigen Beitrag zahlen muss, handelt es sich bei der privaten Versicherung um einen festen Beitrag, welcher sich an keinem Einkommen orientieren muss. Entscheidet man sich f√ľr die gesetzliche Krankenversicherung, ist man automatisch auch pflegeversichert. Zudem gibt es einen Zuschuss vom Rentenversicherungstr√§ger, sodass man als Rentner nicht die gesamten Kosten aufbringen muss. Das Pflegegeld und die Renten schlie√üen sich daher nicht aus, sondern erg√§nzen sich.

Die Pflegestufe und Rente

Besonders im Rentenalter kommt es vor, dass man die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen muss. Die Gesundheit l√§sst ebenso nach wie die psychische Leistungsf√§higkeit. Aus diesem Grund kommt es oft vor, dass eine Pflegestufe zur Rente beantragt werden muss. Die Beantragung erfolgt dabei ganz normal √ľber die Pflegeversicherung. Der Antrag kann formlos oder mit Hilfe eines Formulars gestellt werden, welches die Pflegeversicherung gerne zur Verf√ľgung stellt. M√∂chte man dies dort nicht pers√∂nlich abholen, kann man bei der Pflegekasse anrufen und das Formular wird kostenlos nach Hause geschickt.

Wenn der Antrag wieder bei der Pflegeversicherung eingegangen ist, wird der MDK eine Begutachtung und Einstufung in die entsprechende Pflegestufe vornehmen. Hier kann gewählt werden, ob man gerne Pflegegeld oder Sachleistungen in Anspruch nehmen möchte. Zudem besteht die Möglichkeit, beide Leistungen miteinander zu verbinden.

Werden die Pflegestufen auf Rente angerechnet?

Die Leistungen, welche man aufgrund einer Pflegestufe erh√§lt, werden generell nicht auf die Rente angerechnet. Es handelt sich hierbei um zus√§tzliche Leistungen, sodass immer die Pflegestufen zur Rente gezahlt werden. Dieser Vorgang ist gesetzlich geregelt. W√ľrde die Pflegestufe auf Rentenbeitr√§ge angerechnet werden und dadurch die Rente gek√ľrzt, w√§re wieder nicht genug Geld f√ľr die Pflege und Betreuung da. Ein finanzielles Loch w√ľrde sich auftun, welches durch die Pflegeversicherung ja eigentlich geschlossen werden soll.

Doch wie sieht es mit den Personen aus, die die Pflege in der heimischen Umgebung durchf√ľhren? Die ihren Angeh√∂rigen pflegen und deshalb nicht oder nur teilweise arbeiten gehen? Wer zahlt f√ľr sie in die Rentenversicherung ein?

Pflegegeld und Rentenversicherung?

W√§hrend die zu pflegenden Personen sich keine Gedanken √ľber ihre Pflege und deren Finanzierung machen m√ľssen, haben Angeh√∂rige ganz andere Probleme. Gehen sie nicht arbeiten, weil sie die Pflege von ihren Angeh√∂rigen √ľbernommen haben, zahlen sie auch nicht in die Rentenversicherung ein. Ein finanzielles Loch droht sich aufzutun, wenn dieser Personenkreis sp√§ter einmal selbst Rente beziehen will. Damit dies nicht passiert und auch deren Renten gesichert ist, zahlt die Pflegestufe in Rentenversicherung ein. Je h√∂her die Pflegestufe ist, umso h√∂her fallen auch die Pflegestufen Rentenbeitr√§ge aus. Bei Pflegestufe II sind dies beispielsweise rund 254,80 Euro pro Monat. Liegt die Pflegestufe III vor, k√∂nnen es sogar 395,62 Euro pro Monat sein. Diese Pflegestufen Rentenbeitr√§ge, die in die Pflegestufe Rentenversicherung eingezahlt werden, sind so angesetzt, dass sie auch bei einer l√§ngeren Pflege die sp√§tere Rente auf einem akzeptablen Level halten. Um Klarheit √ľber die genauen Zahlungen erhalten zu k√∂nnen, sollte man immer den Kontakt zur Pflegekasse suchen. In einem Gespr√§ch k√∂nnen die Leistungen der Pflegestufen Rentenversicherung erl√§utert und deren Auswirkungen auf die eigene Rente errechnet werden.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich