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Pflegestufe nach Schlaganfall

Jährlich erleiden viele tausend Menschen einen Schlaganfall. Doch der Schlaganfall ist nicht das entscheidende Kriterium zu Erhalt von Pflegeleistungen aus der Pflegeversicherung. Um Leistungen zu erhalten, ist die Einstufung in eine der Pflegestufen notwendig.

Schlaganfall

  • √ľber 80 % der Betroffenen sind √ľber 60 Jahre alt
  • auch j√ľngere Menschen und Kinder k√∂nnen einen Schlaganfall erleiden
  • es kommt zu einer Durchblutungsst√∂rung im Gehirn
  • Gr√ľnde k√∂nnen sein: Blutgerinnsel im Gehirn, Arteriosklerose, Hirnblutungen

Einstufungskriterien f√ľr die Pflegestufen

  • MDK stellt den Pflegebedarf anhand von Versorgungskategorien fest
  • anhand des MDK Gutachtens stuft die Pflegeversicherung den Pflegebed√ľrftigen in eine Pflegestufe ein

Versorgungskategorie Körperpflege

  • Duschen, Baden, Waschen
  • Zahnpflege
  • K√§mmen, Rasieren
  • Darm- und Blasenentleerung

Versorgungskategorie Ernährung

  • mundgerechte Zubereitung und Aufnahme der Nahrung

Versorgungskategorie Mobilität

  • Aufstehen und Zu-Bett-Gehen
  • An- und Ausziehen der Bekleidung
  • Gehen, Stehen und Treppensteigen
  • Hilfebedarf beim Verlassen und Aufsuchen der Wohnung

Kategorie hauswirtschaftliche Versorgung

  • Einkaufen, Kochen, Sp√ľlen des Geschirrs
  • Putzen, W√§schewaschen
  • Heizen der Wohnung

Pflegestufe I

  • erheblicher Pflegebedarf: Hilfebedarf einmal am Tag bei mindestens zwei Verrichtungen aus den Versorgungskategorien
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung mehrmals in der Woche

Pflegestufe II

  • dreimal am Tag zu verschiedenen Tageszeiten Hilfebedarf bei Verrichtungen aus den Versorgungskategorien
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung mehrmals in der Woche

Pflegestufe III

  • t√§glich rund um die Uhr Hilfebedarf bei Verrichtungen aus den Versorgungskategorien
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung mehrmals in der Woche

Pflegestufe 0

  • Vorstufe zu den eigentlichen Pflegestufen
  • Bedingungen f√ľr die Pflegestufe I sind noch nicht erf√ľllt
  • geringer Hilfebedarf bei der Grundversorgung in den Bereichen Ern√§hrung, K√∂rperpflege und Mobilit√§t

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Berechnen Sie mit unserem seiteninternen Tarifrechner die besten und g√ľnstigsten Pflegezusatzversicherungen. Nach dem Tarifvergleich k√∂nnen Sie die Versicherung Ihrer Wahl gleich online abschlie√üen und eine optimale Vorsorge f√ľr den Pflegefall treffen. Auf den Tarifrechner gelangen Sie durch einen Klick auf das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

Jährlich erleiden viele tausend Menschen einen Schlaganfall. Doch der Schlaganfall ist nicht das entscheidende Kriterium zu Erhalt von Pflegeleistungen aus der Pflegeversicherung. Um Leistungen zu erhalten, ist die Einstufung in eine der Pflegestufen notwendig.

Schlaganfall

  • √ľber 80 % der Betroffenen sind √ľber 60 Jahre alt
  • auch j√ľngere Menschen und Kinder k√∂nnen einen Schlaganfall erleiden
  • es kommt zu einer Durchblutungsst√∂rung im Gehirn
  • Gr√ľnde k√∂nnen sein: Blutgerinnsel im Gehirn, Arteriosklerose, Hirnblutungen

Einstufungskriterien f√ľr die Pflegestufen

  • MDK stellt den Pflegebedarf anhand von Versorgungskategorien fest
  • anhand des MDK Gutachtens stuft die Pflegeversicherung den Pflegebed√ľrftigen in eine Pflegestufe ein

Versorgungskategorie Körperpflege

  • Duschen, Baden, Waschen
  • Zahnpflege
  • K√§mmen, Rasieren
  • Darm- und Blasenentleerung

Versorgungskategorie Ernährung

  • mundgerechte Zubereitung und Aufnahme der Nahrung

Versorgungskategorie Mobilität

  • Aufstehen und Zu-Bett-Gehen
  • An- und Ausziehen der Bekleidung
  • Gehen, Stehen und Treppensteigen
  • Hilfebedarf beim Verlassen und Aufsuchen der Wohnung

Kategorie hauswirtschaftliche Versorgung

  • Einkaufen, Kochen, Sp√ľlen des Geschirrs
  • Putzen, W√§schewaschen
  • Heizen der Wohnung

Pflegestufe I

  • erheblicher Pflegebedarf: Hilfebedarf einmal am Tag bei mindestens zwei Verrichtungen aus den Versorgungskategorien
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung mehrmals in der Woche

Pflegestufe II

  • dreimal am Tag zu verschiedenen Tageszeiten Hilfebedarf bei Verrichtungen aus den Versorgungskategorien
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung mehrmals in der Woche

Pflegestufe III

  • t√§glich rund um die Uhr Hilfebedarf bei Verrichtungen aus den Versorgungskategorien
  • Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung mehrmals in der Woche

Pflegestufe 0

  • Vorstufe zu den eigentlichen Pflegestufen
  • Bedingungen f√ľr die Pflegestufe I sind noch nicht erf√ľllt
  • geringer Hilfebedarf bei der Grundversorgung in den Bereichen Ern√§hrung, K√∂rperpflege und Mobilit√§t

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Jährlich erleiden rund 260000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Häufig werden die betroffenen Patienten zum Pflegefall. Dies muss jedoch nicht zwangsläufig so sein. Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhält nur, wer in eine Pflegestufe nach dem Schlaganfall eingestuft wird. Die Zuteilung einer Pflegestufe bei Schlaganfall unterliegt den allgemeinen Kriterien zur Zuweisung eine Pflegestufe.

Schlaganfall ‚Äď auch jungen Menschen k√∂nnen betroffen sein

Schlaganfall wird h√§ufig als eine typische Erkrankung im Alter bezeichnet und das stimmt auch. √úber 80 % aller Schlaganfallpatienten sind √ľber 60 Jahre alt. Dennoch k√∂nnen auch junge Leute und sogar schon Babys einen Schlaganfall erleiden. Bei einem Schlaganfall kommt es aus unterschiedlichen Gr√ľnden zu einer Durchblutungsst√∂rung im Gehirn. Blutgerinnsel im Gehirn und Gef√§√üverkalkung (Arteriosklerose) sind die h√§ufigsten Ursachen, aber auch Hirnblutungen k√∂nnen einen Schlaganfall ausl√∂sen. J√§hrlich erleiden in Deutschland circa 260000 Menschen einen Schlaganfall. Wir gravierend die Folgen eines Schlaganfalls letztendlich sind, h√§ngt davon ab, in welchem Teil des Gehirn die Durchblutungsst√∂rung auftritt und vor allem von ihre Dauer. Je l√§nger ein Teil des Gehirns ohne Blutversorgung ist, desto mehr Gehirnzellen sterben aufgrund der Mangelversorgung ab und desto schwerwiegenden sind anschlie√üend die Folgen des Schlaganfalls. Viele Schlaganfallpatienten erleiden auch mehrfach einen Schlaganfall. Allgemein ist die Gefahr, nach einem Schlaganfall pflegebed√ľrftig zu werden relativ gro√ü, denn ein Schlaganfall ist immer eine ernstzunehmende und schwerwiegende Gesundheitsst√∂rung. Doch der Anspruch auf eine Pflegestufe nach einem Schlaganfall besteht nicht generell. Ob eine Pflegestufe bei Schlaganfall Patienten gew√§hrt wird, h√§ngt von der Schwere der Folgen des Schlaganfalls und damit der Pflegebed√ľrftigkeit ab.

Voraussetzungen f√ľr eine Einstufung in eine Pflegestufe nach Schlaganfall

Die Voraussetzungen, um in eine Pflegestufe nach Schlaganfall eingestuft zu werden, entsprechen den allgemeinen Voraussetzungen zum Erhalt einer Pflegestufe. Wird eine Pflegestufe beantragt, erstellt der MDK zun√§chst immer einen Gutachten √ľber die Schwere der Pflegebed√ľrftigkeit. Dazu wird der Pflegebedarf des Betroffenen, unterteilt in die drei Kategorien Ern√§hrung, K√∂rperpflege und Mobilit√§t, festgestellt. Zus√§tzlich wird der Hilfebedarf bei der hauswirtschaftlichen Versorgung ermittelt. Zur Kategorie K√∂rperpflege geh√∂ren allt√§gliche Verrichtungen wie etwa Duschen, Waschen, Baden, Zahnpflege, K√§mmen, Rasieren sowie die Darm- und Blasenentleerung. In den Bereich Ern√§hrung fallen die mundgerechte Zubereitung und die Aufnahme der Nahrung. Zur Kategorie Mobilit√§t z√§hlen Aufstehen und Zu-Bett-Gehen, An- und Ausziehen der Bekleidung, Gehen, Stehen und Treppensteigen sowie Hilfe beim Verlassen und Aufsuchen der Wohnung. Zur hauswirtschaftlichen Versorgung Einkaufen, Kochen, Sp√ľlen des Geschirrs, Wohnung putzen, das Waschen der W√§sche sowie das Heizen der Wohnung.

Welche Pflegestufe bei Schlaganfall?

Es gibt keine allgemeine Richtlinie, nach der die Vergabe eine Pflegestufe bei Schlaganfall Patienten erfolgt. Die Pflegestufe nach Schlaganfall wird genauso anhand der Beurteilungskriterien festgelegt, wie bei Pflegebed√ľrftigen mit anderen Erkrankungen oder Behinderungen. In die Pflegestufe I werden erheblich Pflegebed√ľrftige eingestuft. Dazu muss f√ľr mindestens zwei Verrichtungen aus den Beurteilungskategorien wenigsten einmal pro Tag Hilfe ben√∂tigt werden. Pflegestufe II wird schwer Pflegebed√ľrftigen gew√§hrt. Um in der Pflegestufe II eingestuft zu werden, muss mindesten dreimal am Tag zu verschiedenen Tageszeiten Hilfe bei der Verrichtung einer oder mehrerer T√§tigkeiten aus den drei Grundkategorien ben√∂tigt werden. Schwerst Pflegebed√ľrftige erhalten die Pflegestufe III. Eine schwerste Pflegebed√ľrftigkeit liegt vor, wenn der Betroffen rund um die Uhr Hilfe ben√∂tigt. In allen drei Pflegestufen muss zus√§tzlich mehrfach pro Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung notwendig sein. Die Pflegestufe 0 ist im eigentlichen Sinne eine Vorstufe zu den regul√§ren Pflegestufen I bis III. Sie wird bescheinigt, wenn die Voraussetzungen f√ľr die Pflegestufe I noch nicht erf√ľllt sind, aber dennoch bei der Grundversorgung in den Bereichen Ern√§hrung, K√∂rperpflege und Mobilit√§t eine geringe Hilfe notwendig ist. Um eine Pflegestufe nach einem Schlaganfall zu erhalten, muss der Betroffen die geforderten Voraussetzungen in Bezug auf seine Pflegebed√ľrftigkeit erf√ľllen. Wurde eine Pflegestufe einem Schlaganfall Patienten zugewiesen, kann ein Antrag auf Pflegeleistungen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung und falls vorhanden bei der Zusatzpflegeversicherung gestellt werden. Auch die Leistungen der Zusatzversicherung h√§ngen von der Einstufung in eine Pflegestufe des Schlaganfall Patienten ab.

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Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Pflegekosten ab. Eine Pflegezusatzversicherung kann die Kostenl√ľcke schlie√üen. Berechnen Sie deshalb mit unserem seiteninternen Tarifrechner die besten Pflegezusatzversicherungen und schlie√üen Sie nach dem Tarifvergleich eine Pflegeversicherung online ab. Auf den Tarifrechner gelangen Sie √ľber das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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