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Pflegestufe Erhöhen

Sobald sich der Pflegebedarf ändert, sollte ein Antrag auf Erhöhung der Pflegestufe gestellt werden, denn mit einer höheren Pflegestufe erhöhen sich auch die Leistungen der Pflegeversicherung.

Pflegestufen können sich ändern

  • Pflegestufe h√§ngt von Pflegebedarf ab
  • je h√∂her der Pflegebedarf, desto h√∂her die Pflegestufe
  • eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erfordert h√§ufig einen h√∂heren Pflegebedarf ‚Äď die alte Pflegestufe kann zu niedrig sein

eine höhere Pflegestufe erhalten

  • ein Antrag auf H√∂herstufung muss bei der gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt werden
  • Antragsformulare auf H√∂herstufung gibt es bei den Gesch√§ftsstellen der zust√§ndigen Pflegekasse oder online auf der Homepage der gesetzlichen Krankenkasse
  • es wird erneut ein MDK-Gutachten erstellt
  • auf der Grundlage des Gutachtens wird eine h√∂here Pflegestufe von der gesetzlichen Pflegeversicherung bewilligt oder abgelehnt
  • mit einer h√∂heren Pflegestufe besteht Anspruch auf h√∂here Leistungen aus der Pflegeversicherung
  • zum Erhalt von h√∂heren Leistungen muss ein Antrag bei der Pflegeversicherung gestellt werden

Tipps bei Ablehnung einer höheren Pflegestufe

  • innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Ablehnung kann Widerspruch eingelegt werden
  • im Rahmen des Widerspruchsverfahrens erfolgt eine erneute Begutachtung des Pflegebedarfs durch den MDK
  • wird der Widerspruch abgelehnt, kann Klage beim Sozialgericht erhoben werden
  • Antrag auf H√∂herstufung der Pflegestufe kann einmal pro Jahr gestellt werden

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Eine gute und g√ľnstige Pflegezusatzversicherung finden Sie mit unserem seiteninternen Vergleichsrechner. Er berechnet die besten und g√ľnstigsten Tarife f√ľr Sie. Im Anschluss an den Tarifvergleich haben Sie die M√∂glichkeit, eine Pflegezusatzversicherung Ihrer Wahl sofort online abzuschlie√üen. Klicken Sie auf den blauen Button ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú, um die Tarifberechnung zu starten.

Sobald sich der Pflegebedarf ändert, sollte ein Antrag auf Erhöhung der Pflegestufe gestellt werden, denn mit einer höheren Pflegestufe erhöhen sich auch die Leistungen der Pflegeversicherung.

Pflegestufen können sich ändern

  • Pflegestufe h√§ngt von Pflegebedarf ab
  • je h√∂her der Pflegebedarf, desto h√∂her die Pflegestufe
  • eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes erfordert h√§ufig einen h√∂heren Pflegebedarf ‚Äď die alte Pflegestufe kann zu niedrig sein

eine höhere Pflegestufe erhalten

  • ein Antrag auf H√∂herstufung muss bei der gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt werden
  • Antragsformulare auf H√∂herstufung gibt es bei den Gesch√§ftsstellen der zust√§ndigen Pflegekasse oder online auf der Homepage der gesetzlichen Krankenkasse
  • es wird erneut ein MDK-Gutachten erstellt
  • auf der Grundlage des Gutachtens wird eine h√∂here Pflegestufe von der gesetzlichen Pflegeversicherung bewilligt oder abgelehnt
  • mit einer h√∂heren Pflegestufe besteht Anspruch auf h√∂here Leistungen aus der Pflegeversicherung
  • zum Erhalt von h√∂heren Leistungen muss ein Antrag bei der Pflegeversicherung gestellt werden

Tipps bei Ablehnung einer höheren Pflegestufe

  • innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Ablehnung kann Widerspruch eingelegt werden
  • im Rahmen des Widerspruchsverfahrens erfolgt eine erneute Begutachtung des Pflegebedarfs durch den MDK
  • wird der Widerspruch abgelehnt, kann Klage beim Sozialgericht erhoben werden
  • Antrag auf H√∂herstufung der Pflegestufe kann einmal pro Jahr gestellt werden

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Pflegestufen sind in mehrfacher Hinsicht wichtig f√ľr den Erhalt von Pflegeleistungen. Verschlechtert sich der Zustand des Pflegebed√ľrftigen, kann sich der Pflegeaufwand ver√§ndern und erh√∂hen. Um in diesem Fall h√∂her Leistungen von der Pflegeversicherung zu erhalten, kann eine Pflegestufenerh√∂hung beantragt werden und eine Antrag auf Pflegegelderh√∂hung bei der Pflegekasse gestellt werden.

Die Pflegestufe kann sich ändern

Die Einstufung in eine Pflegestufe ist wichtig, wenn Leistungen von der Pflegeversicherung bezogen werden sollen. Ohne Pflegestufe besteht kein Leistungsanspruch. Doch der Zustand des Pflegebed√ľrftigen kann sich im Laufe ver√§ndern und einen h√∂heren Pflegebedarf zur Folge haben. Dar√ľber hinaus kann der Pflegebedarf im Laufe der Zeit weiteren Ver√§nderungen unterliegen. Vielleicht kann die Pflege so, wie sie bislang, nicht mehr ausgef√ľhrt werden. Vielleicht muss in Zukunft ein ambulanter Pflegedienst oder eine Tagespflege die Angeh√∂rigen unterst√ľtzen, vielleicht ist eine h√§usliche Pflege zuk√ľnftig gar nicht mehr m√∂glich. In diesen F√§llen kann sich durch einen erh√∂hten Pflegebedarf auch die Pflegestufe erh√∂hen. Eine Pflegestufenerh√∂hung geschieht jedoch nicht automatisch, sondern muss bei der Pflegeversicherung beantragt werden. Sobald sich der Pflegebedarf √§ndert ist es sinnvoll, um die Pflegestufe zu erh√∂hen einen Antrag zu stellen, denn eine h√∂here Pflegestufe berechtigt auch dazu, h√∂here Leistungen von der Pflegeversicherung zu erhalten.

Eine höhere Pflegestufe beantragen

Sobald der Pflegebedarf gr√∂√üer und umfangreicher wird, ist es sinnvoll, einen Antrag auf Pflegestufenerh√∂hung zu stellen, denn eine h√∂here Pflegestufe kann auch eine Erh√∂hung der Leistungen von der Pflegeversicherung zur Folge haben. Antragsformulare zur Erh√∂hung der Pflegestufe gibt es bei der zust√§ndigen Gesch√§ftsstelle der Pflegekasse oder auf der Homepage der gesetzlichen Krankenkasse. Der Ablauf des Antragsverfahrens gleicht dem zur Neueinstufung. Der MDK begutachtet erneut die Pflegesituation und den zeitlichen Aufwand f√ľr die ben√∂tigte Pflege. Anhand des MDK-Gutachtens nimmt die Pflegeversicherung dann die H√∂herstufung vor. Um letztendlich aufgrund einer h√∂heren Pflegestufe auch h√∂here Leistungen von der Pflegekasse zu erhalten, muss zus√§tzlich ein Antrag auf Pflegegelderh√∂hung gestellt werden.

Höhere Leistungen seit Januar 2013

Gerade wenn sich die Pflege eines Pflegebed√ľrftigen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingespielt hat und ein routinierter Alltag eingetreten ist, wird es leicht vers√§umt, bei einem h√∂heren Pflegebedarf rechtzeitig die Pflegestufe erh√∂hen zu lassen. Doch nach der Erh√∂hung der Pflegestufe kann auch eine Erh√∂hung der Leistungen aus der Pflegeversicherung beantragt werden. Seit dem 1.1.2013 wurden die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung aufgrund des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes angehoben. Daher kann eine Pflegestufenerh√∂hung ab 2013 besonders lohnend sein. Vor allem f√ľr Patienten mit erheblich eingeschr√§nkter Alltagskompetenz kann sich lohnen, um die Pflegestufe zu erh√∂hen einen Antrag zu stellen, denn selbst bei Einstufung in die Pflegestufe 0 haben Patienten mit erheblich eingeschr√§nkter Alltagskompetenz seit 2013 Anspruch auf Pflegegeld.

Ablehnung eines Erh√∂hungsantrags ‚Äď was tun?

T√§glich werden viele Antr√§ge auf Erh√∂hung der Pflege gestellt. Doch nicht immer hat ein Antrag den gew√ľnschten Erfolg. Selbstverst√§ndlich kann eine Ablehnung auf Erh√∂hung der Pflegestufe gerechtfertigt sein, jedoch passiert es trotz aller Sorgfalt immer wieder, dass es nicht gelingt, die Pflegestufe erh√∂hen zu lassen, obwohl sich der Pflegebedarf tats√§chlich erh√∂ht hat. In solchen F√§llen lohnt es sich, rechtzeitig Widerspruch bei der Pflegeversicherung einzulegen. Ein Widerspruch muss innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt der Ablehnung eingereicht werden. Dazu gen√ľgt ein formloses Schreiben. Im Widerspruchsverfahren beauftragt die Pflegeversicherung den MDK erneut mit der Erstellung eines Gutachtens. Es ist sinnvoll, sp√§testens ab dem Zeitpunkt des Widerspruchs ein Pflegetagebuch zu f√ľhren, um so eine bessere Chance auf Anerkennung einer h√∂heren Pflegestufe zu erhalten. Wird auch der Widerspruch abgelehnt, bleibt nur noch eine Klage vor dem Sozialgericht. Ein Antrag auf Erh√∂hung der Pflegestufe kann einmal pro Jahr gestellt werden. Wurde also ein Antrag auf Pflegestufenerh√∂hung in 2013 gestellt, kann erst 2014 ein erneuter Antrag gestellt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Erstantrag auf Erh√∂hung der Pflegestufe bewilligt oder abgelehnt wurde.

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Eine Pflegezusatzversicherung sollte jeder haben, denn die gesetzliche Pflegeversicherung √ľbernimmt nur die Grundabdeckung der Kosten. Unser seiteninterner Vergleichsrechner berechnet die besten und g√ľnstigsten Tarife zur Pflegezusatzversicherung. Klicken Sie auf das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú und beginnen Sie mit der Tarifberechnung. Anschlie√üend haben Sie Gelegenheit, die Pflegezusatzversicherung Ihrer Wahl online abzuschlie√üen.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich