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Pflegestufe Dialysepatient

Dialysepatienten erhalten nur dann Pflegegeld, wenn eine Pflegestufe anerkannt wurde. Zum Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ist zusätzlich zum Nachweis einer Pflegestufe ein Antrag notwendig.

Dialyse

  • bei schweren Nierensch√§digungen notwendig
  • k√ľnstliche Blutw√§sche
  • Behandlung muss lebenslang mehrmals in der Woche durchgef√ľhrt werden
  • eine Dialysebehandlung kann nur durch eine Spenderniere ersetzt werden

Pflegestufe f√ľr Dialysepatienten

  • wird nur vergeben, wenn zus√§tzlich zur Dialysebehandlung eine Pflegebed√ľrftigkeit vorliegt

Einstufung in eine Pflegestufe

  • Einstufung erfolgt durch die gesetzliche Pflegeversicherung
  • Grundlage f√ľr die Einstufung ist ein Gutachten des MDK

Kriterien zur Einstufung

  • drei Alltagsbereiche werden ber√ľcksichtigt ‚Äď Mobilit√§t, K√∂rperpflege, Ern√§hrung
  • Pflegestufe I – bei mindestens zwei Verrichtungen aus mindestens einem der Alltagsbereiche t√§gliche Hilfe notwendig, mehrfach pro Woche hauswirtschaftliche Hilfe erforderlich
  • Pflegestufe II – mindestens dreimal t√§glich zu verschiedenen Tageszeiten bei Verrichtungen aus den drei Alltagsbereichen Hilfe notwendig, mehrfach pro Woche hauswirtschaftliche Hilfe erforderlich
  • Pflegestufe III ‚Äď t√§glich rund um die Uhr (auch nachts) Hilfe notwendig, mehrfach pro Woche hauswirtschaftliche Hilfe erforderlich

Antrag auf Pflegeleistungen

  • Antragsformulare bei der √∂rtlichen Gesch√§ftsstelle der gesetzlichen Krankenkasse oder online

H√∂he der Leistungen f√ľr h√§usliche Pflege

  • Pflegestufe I ‚Äď 305 Euro
  • Pflegestufe II ‚Äď 525 Euro
  • Pflegestufe III ‚Äď 700 Euro

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Um eine gute und g√ľnstige Pflegezusatzversicherung zu finden, klicken Sie auf das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú. Sie werden direkt auf unseren seiteninternen Tarifrechner geleitet. Nach dem Tarifvergleich kann eine Pflegezusatzversicherung online abgeschlossen werden.

Dialysepatienten erhalten nur dann Pflegegeld, wenn eine Pflegestufe anerkannt wurde. Zum Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ist zusätzlich zum Nachweis einer Pflegestufe ein Antrag notwendig.

Dialyse

  • bei schweren Nierensch√§digungen notwendig
  • k√ľnstliche Blutw√§sche
  • Behandlung muss lebenslang mehrmals in der Woche durchgef√ľhrt werden
  • eine Dialysebehandlung kann nur durch eine Spenderniere ersetzt werden

Pflegestufe f√ľr Dialysepatienten

  • wird nur vergeben, wenn zus√§tzlich zur Dialysebehandlung eine Pflegebed√ľrftigkeit vorliegt

Einstufung in eine Pflegestufe

  • Einstufung erfolgt durch die gesetzliche Pflegeversicherung
  • Grundlage f√ľr die Einstufung ist ein Gutachten des MDK

Kriterien zur Einstufung

  • drei Alltagsbereiche werden ber√ľcksichtigt ‚Äď Mobilit√§t, K√∂rperpflege, Ern√§hrung
  • Pflegestufe I – bei mindestens zwei Verrichtungen aus mindestens einem der Alltagsbereiche t√§gliche Hilfe notwendig, mehrfach pro Woche hauswirtschaftliche Hilfe erforderlich
  • Pflegestufe II – mindestens dreimal t√§glich zu verschiedenen Tageszeiten bei Verrichtungen aus den drei Alltagsbereichen Hilfe notwendig, mehrfach pro Woche hauswirtschaftliche Hilfe erforderlich
  • Pflegestufe III ‚Äď t√§glich rund um die Uhr (auch nachts) Hilfe notwendig, mehrfach pro Woche hauswirtschaftliche Hilfe erforderlich

Antrag auf Pflegeleistungen

  • Antragsformulare bei der √∂rtlichen Gesch√§ftsstelle der gesetzlichen Krankenkasse oder online

H√∂he der Leistungen f√ľr h√§usliche Pflege

  • Pflegestufe I ‚Äď 305 Euro
  • Pflegestufe II ‚Äď 525 Euro
  • Pflegestufe III ‚Äď 700 Euro

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Dialysepatienten m√ľssen sich in der Regel lebenslang der Dialysebehandlung unterziehen, es sei denn, ihr Leiden kann durch eine Nierentransplantation behoben werden. Zwar wird bei Dialysepatienten immer der Behindertenstatus anerkannt, eine Garantie daf√ľr, auch Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, ist dies jedoch nicht. Die Pflegestufe ist beim Dialysepatient genau wie f√ľr alle anderen Pflegebed√ľrftigen entscheidend f√ľr eine Leistungsbewilligung.

Dialyse ‚Äď lebenslange Blutw√§sche

Die Nieren √ľbernehmen im menschlichen K√∂rper eine lebenswichtige Funktion. Sie befreien den K√∂rper von √ľberfl√ľssigem Wasser und sch√§dlichen Substanzen und reinigen auf diese Weise das Blut. Wenn die Nieren nicht mehr diese Funktion nicht mehr √ľbernehmen k√∂nnen, weil eine schwere Nierensch√§digung vorliegt, m√ľssen sich die Betroffenen einer k√ľnstlichen Blutw√§sche ‚Äď der Dialyse ‚Äď unterziehen. Eine Dialysebehandlung muss mehrmals pro Woche durchgef√ľhrt werden und dauert jedes Mal mehrere Stunden. Die einzige M√∂glichkeit, eine lebenslange Dialysebehandlung zu verhindern, ist der Erhalt einer Spenderniere. Durch die aufwendige und zeitintensive Behandlung ist das allt√§gliche Leben von Dialysepatienten sehr stark beeintr√§chtigt. Menschen, die regelm√§√üig zur Dialyse m√ľssen bekommen daher problemlos einen Behindertenstatus anerkannt. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie damit auch Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten. Die Pflegeversicherung tritt nur dann ein, wenn zuvor eine Pflegestufe f√ľr den Dialysepatient bewilligt wurde.

Eine Pflegestufe als Dialysepatient erhalten

Eine Pflegestufe als Dialysepatient erh√§lt nur, wer tats√§chlich pflegebed√ľrftig ist. Die Pflegebed√ľrftigkeit wird vor der Bewilligung einer Pflegestufe als Dialysepatient vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) begutachtet. Dazu √ľberpr√ľft der MDK den Pflegebedarf in den drei Alltagsbereichen Mobilit√§t, K√∂rperpflege und Ern√§hrung. Um die Pflegestufe I zu erhalten, muss der Pflegebed√ľrftige bei mindestens zwei Verrichtungen aus mindestens einem der genannten Alltagsbereiche t√§gliche Hilfe ben√∂tigen. Pflegestufe II erhalten Menschen, die mindestens dreimal t√§glich zu verschiedenen Tageszeiten bei T√§tigkeiten aus den drei Alltagsbereichen Hilfe ben√∂tigen. Pflegestufe III wird nur dann vergeben, wenn der Patient rund um die Uhr, also auch nachts Hilfe und Betreuung ben√∂tigt. Zus√§tzlich muss f√ľr die Einstufung in alle Pflegestufen mehrfach in der Woche eine hauswirtschaftliche Unterst√ľtzung notwendig sein. Nach der √úberpr√ľfung des Pflegebedarfs durch den MDK vergibt die gesetzliche Pflegeversicherung dem Gutachten entsprechend eine Pflegestufe. Um letztendlich Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, muss der Pflegebed√ľrftige einen Antrag stellen.

Einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen

Wer eine Pflegestufe als Dialysepatient erh√§lt, kann einen Antrag auf Leistungen bei der gesetzlichen Pflegeversicherung stellen. Entsprechende Antragsformulare gibt es bei der √∂rtlichen Niederlassung der Krankenkasse. Viele gesetzliche Krankenversicherungen halten Antragsformulare f√ľr die Pflegeversicherung auch online auf ihrer Website bereit. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung k√∂nnen auch Sach- oder Geldleistungen bestehen. In bestimmten F√§llen ist auch eine Kombination aus Sach- und Geldleistungen m√∂glich. Derzeit liegt der Leistungssatz f√ľr die h√§usliche Pflege in Pflegestufe I bei 305 Euro. Bei Pflegestufe II erh√∂ht sich der Betrag auf 525 Euro und in Pflegestufe III gibt es 700 Euro. Allein aufgrund der Tatsache, dass eine regelm√§√üige Dialysebehandlung durchgef√ľhrt werden muss, wird keine Pflegeleistung bewilligt. Daher kommt es immer auf den individuellen Einzelfall an, ob Dialysepatienten Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten.

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Im Pflegefall ersetzt die gesetzliche Pflegeversicherung nur einen Teil der Pflegekosten. Daher ist eine zus√§tzliche Absicherung durch eine Pflegezusatzversicherung notwendig. Das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú leitet Sie automatisch auf unseren seiteninternen Tarifrechner. Damit k√∂nnen Sie die besten und g√ľnstigsten Tarife berechnen. Im Anschluss an den Tarifvergleich haben Sie Gelegenheit, die Pflegezusatzversicherung Ihrer Wahl online abzuschlie√üen.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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