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Pflegestufe COPD

Die Zuordnung eines COPD Patienten zu einer bestimmten Pflegestufe erfolgt nach den gleichen Kriterien wie bei Versicherten, die durch andere Erkrankungen zum Pflegefall geworden sind. Ausschlaggebend sind die Schwere des Krankheitsverlaufes und die damit verbundenen EinschrÀnkungen im alltÀglichen Leben.

Stadien der COPD

  • COPD Stufe I – leichtgradig
  • COPD Stufe II – mittelgradig
  • COPD Stufe III – schwer
  • COPD Stufe IV – sehr schwer

Pflegestufen

  • Pflegestufe I fĂŒr erhebliche PflegebedĂŒrftige
  • Pflegestufe II fĂŒr SchwerpflegebedĂŒrftige
  • Pflegestufe III fĂŒr SchwerstpflegebedĂŒrftige

Leistungen

  • Pflegegeld, ambulanter Pflegedienst, Kombination aus beiden
  • Teil- oder vollstationĂ€re Pflege
  • Erforderliche Umbaumaßnahmen in der Wohnung
  • Hilfsmittel
  • Pflegekurse fĂŒr Angehörige

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

COPD Patienten, die zum Pflegefall geworden sind, mĂŒssen die Zuordnung zu einer der gesetzlichen Pflegestufen beantragen. Welche der drei Pflegestufen COPD Patienten erhalten, entscheidet die Pflegekasse anhand eines medizinischen Gutachtens des MDK. Mit Eingang des Bewilligungsbescheides kann der PflegebedĂŒrftige die Leistungen seiner Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gewĂ€hlten Tarif und der Pflegestufe. Mit einem Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ wird die Berechnung des individuellen Tarifs mit dem online Tarifrechner gestartet.

Die Zuordnung eines COPD Patienten zu einer bestimmten Pflegestufe erfolgt nach den gleichen Kriterien wie bei Versicherten, die durch andere Erkrankungen zum Pflegefall geworden sind. Ausschlaggebend sind die Schwere des Krankheitsverlaufes und die damit verbundenen EinschrÀnkungen im alltÀglichen Leben.

Stadien der COPD

  • COPD Stufe I – leichtgradig
  • COPD Stufe II – mittelgradig
  • COPD Stufe III – schwer
  • COPD Stufe IV – sehr schwer

Pflegestufen

  • Pflegestufe I fĂŒr erhebliche PflegebedĂŒrftige
  • Pflegestufe II fĂŒr SchwerpflegebedĂŒrftige
  • Pflegestufe III fĂŒr SchwerstpflegebedĂŒrftige

Leistungen

  • Pflegegeld, ambulanter Pflegedienst, Kombination aus beiden
  • Teil- oder vollstationĂ€re Pflege
  • Erforderliche Umbaumaßnahmen in der Wohnung
  • Hilfsmittel
  • Pflegekurse fĂŒr Angehörige

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COPD Patienten, die zum Pflegefall geworden sind, mĂŒssen die Zuordnung zu einer der gesetzlichen Pflegestufen beantragen. Welche der drei Pflegestufen COPD Patienten erhalten, entscheidet die Pflegekasse anhand eines medizinischen Gutachtens des MDK. Mit Eingang des Bewilligungsbescheides kann der PflegebedĂŒrftige die Leistungen seiner Pflegeversicherung in Anspruch nehmen. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gewĂ€hlten Tarif und der Pflegestufe. Mit einem Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ wird die Berechnung des individuellen Tarifs mit dem online Tarifrechner gestartet.

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Ist ein Mensch an COPD erkrankt, hat dies meist fatale Auswirkungen auf sein alltĂ€gliches Leben. Die englische AbkĂŒrzung COPD ist die Bezeichnung fĂŒr eine chronische Erkrankung der Lunge, die zwar behandelbar aber nicht völlig heilbar ist. Je nachdem wie ausgeprĂ€gt die Krankheitssymptome sind, hat der Betroffene mit stĂ€ndiger Atemnot zu kĂ€mpfen und kann seinen Alltag oft nicht mehr ohne fremde Hilfe bewĂ€ltigen. Ist die Krankheit erst einmal so weit fortgeschritten, dass der Pflegefall eintritt, kann der Betroffene bei seiner Pflegekasse oder Pflegeversicherung die Zuordnung zu einer der Pflegestufen fĂŒr COPD beantragen. Jedoch bedeutet die Erkrankung an COPD nicht nur einen großen Einschnitt in das alltĂ€gliche Leben des PflegebedĂŒrftigen, sondern sie hat auch Auswirkungen auf das Leben der Angehörigen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Angehörigen den Betroffenen selbst betreuen. Ist dies der Fall, kann der PflegebedĂŒrftige eine der Pflegestufen und damit auch Pflegegeld fĂŒr COPD beantragen. Da sich die Tarife und Leistungen der zahlreichen Anbieter von Pflegeversicherungen teilweise erheblich voneinander unterscheiden, empfiehlt sich ein „online Versicherungsvergleich“. Dabei hilft Ihnen der seiteninterne „Tarifrechner“ der Betreiber dieser Internetseite, mit dem Sie Ihren persönlichen Tarif ermitteln können. Der „online Tarifrechner“, den Sie mit einem einfachen Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ starten können, wird regelmĂ€ĂŸig mit aktuellen Daten versorgt und ist so immer auf dem neuesten Stand.

Stadien der COPD

Die Krankheitsstadien der COPD sind in vier Stufen aufgeteilt, die das jeweilige Ausmaß der Krankheit, nach dem sich auch die Zuordnung zu einer der Pflegestufen COPD richtet, beschreiben. Die COPD Stufe I beschreibt das Anfangsstadium der Krankheit, in dem die Lungenfunktion nur minimal von der Norm abweicht, so dass die Betroffenen noch nicht beeintrĂ€chtigt sind. COPD Stufe II steht fĂŒr eine mittelschwere Symptomatik und macht sich durch eine weitere Abnahme der Lungenfunktion bemerkbar. Die Patienten entwickeln zwar zeitweise Symptome wie Atemnot, nehmen die Erkrankung aber oft noch nicht als chronisch wahr. In der COPD Stufe III nimmt die Krankheit schon einen schwereren Verlauf, da Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf immer hĂ€ufiger auftreten. Schon bei leichten Anstrengungen wie beispielsweise beim Treppensteigen machen sich die Beschwerden bemerkbar. Im Stadium IV der COPD ist die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten. Die Lungenfunktion weicht um mehr als 70 % von der Norm ab, so dass die Patienten unter einer chronischen Sauerstoffunterversorgung leiden. Auch im Ruhezustand kĂ€mpfen sie mit schwerer Atemnot, so dass ihre körperliche LeistungsfĂ€higkeit und damit auch ihre LebensqualitĂ€t stark eingeschrĂ€nkt sind. Akute KrankheitsschĂŒbe der Stufe IV können sogar lebensgefĂ€hrlich fĂŒr die Betroffenen sein. Eine Pflegestufe fĂŒr COPD 3 sowie eine Pflegestufe fĂŒr COPD Stufe 4 zu beantragen, macht also auf jeden Fall Sinn, da die Betroffenen ihren Alltag nicht mehr alleine bewĂ€ltigen können. Welche Pflegestufen COPD Patienten von der Pflegeversicherung zugeteilt bekommen, hĂ€ngt von der Schwere der Krankheitssymptome ab.

Pflegestufen

Im fortgeschrittenen Stadium der COPD können die Betroffenen ihren Alltag in der Regel kaum noch selbst meistern, so dass sie auf Hilfe angewiesen sind. Um UnterstĂŒtzung zu erhalten, können die erkrankten Personen die Zuordnung zu einer gesetzlichen Pflegestufe fĂŒr COPD beantragen. Nach Beantragung der geeigneten Pflegestufe fĂŒr COPD 3 oder Pflegestufe fĂŒr COPD Stufe 4 schickt die Pflegekasse einen Gutachter des medizinischen Dienstes MDK zum Antragsteller nach Hause. Der Gutachter ĂŒberprĂŒft den tatsĂ€chlichen Gesundheitszustand des Patienten unter BerĂŒcksichtigung der Wohnsituation und der familiĂ€ren VerhĂ€ltnisse. Die Pflegekasse nimmt die Zuordnung des Patienten zu einer bestimmten Pflegestufe fĂŒr COPD auf der Grundlage des erstellten Gutachtens vor. Erst nach Eingang des Bewilligungsbescheides kann der Versicherungsnehmer die Leistungen gemĂ€ĂŸ der erteilten Pflegestufe fĂŒr COPD 3 oder der Pflegestufe fĂŒr COPD Stufe 4 in Anspruch nehmen. FĂŒr COPD Patienten gelten die gleichen Pflegestufen-Regelungen wie fĂŒr alle anderen PflegebedĂŒrftigen auch. Benötigt der Betroffene mindestens 90 Minuten pro Tag UnterstĂŒtzung, um die Belange des Alltags einschließlich der Grundpflege zu bewĂ€ltigen, erhĂ€lt er die Pflegestufe I fĂŒr erheblich PflegebedĂŒrftige. BetrĂ€gt der Zeitaufwand fĂŒr die tĂ€gliche UnterstĂŒtzung mindestens drei Stunden pro Tag, gilt der Betroffene als schwerpflegebedĂŒrftig und erhĂ€lt die Pflegestufe II. Pflegestufe III können SchwerstpflegebedĂŒrftige beanspruchen, die fast rund um die Uhr, mindestens aber fĂŒnf Stunden pro Tag, Hilfe benötigen. Die Pflegestufe III wĂŒrde demnach fĂŒr COPD Patienten, die eine Pflegestufe fĂŒr COPD Stufe 4 benötigen, in Frage kommen, wĂ€hrend die geeignete Pflegestufe fĂŒr COPD 3 der Pflegestufe II fĂŒr SchwerpflegebedĂŒrftige entsprechen wĂŒrde. Welche der Pflegestufen COPD Patienten jedoch am Ende tatsĂ€chlich genehmigt bekommen, hĂ€ngt letztlich von der Gesamtsituation und dem Krankheitsverlauf des Versicherten ab.

Leistungen

COPD Patienten können Pflegegeld fĂŒr COPD oder Sachleistungen, das heißt, einen ambulanten Pflegedienst beantragen. Auch eine Kombination aus Pflegegeld fĂŒr COPD und den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes ist möglich. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn Angehörige den PflegebedĂŒrftigen zwar betreuen, mit der Pflege alleine aber ĂŒberfordert sind und zumindest teilweise Hilfe benötigen. Über das Pflegegeld fĂŒr COPD kann der Versicherte frei verfĂŒgen. Er kann es den pflegenden Angehörigen als AufwandsentschĂ€digung ĂŒberlassen, vor allem dann, wenn diese durch ihre ehrenamtliche PflegetĂ€tigkeit beruflich und damit oftmals auch finanziell eingeschrĂ€nkt sind. Das Pflegegeld kann allerdings auch fĂŒr Hilfsmittel eingesetzt werden, die den Angehörigen die tĂ€gliche Pflege des Betroffenen erleichtern. Die Höhe des Pflegegeldbetrages richtet sich nach der Pflegestufe des an COPD erkrankten Versicherungsnehmers. Werden Umbaumaßnahmen wie etwa die Installation eines Treppenliftes in der Wohnumgebung des Patienten fĂ€llig, weil er auf Grund seiner Atemnot keine Treppen mehr steigen kann, ĂŒbernimmt die Pflegeversicherung auch dafĂŒr die Kosten bis zu einer bestimmten Höhe. Auch hierbei richtet sich die Höhe der ZuschĂŒsse nach der Pflegestufe des COPD Patienten. Benötigt der PflegebedĂŒrftige eine rundum Versorgung, die Angehörige kaum noch leisten können, ist eine teil- oder vollstationĂ€re Versorgung möglich. DarĂŒber hinaus ĂŒbernimmt die Pflegeversicherung die Kosten fĂŒr erforderliche Hilfsmittel und Pflegekurse fĂŒr Angehörige.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich