Pflege-Versicherungen vergleichen
und bis zu 86,4% sparen

 Deutschlands großer Preisvergleich

 Jetzt MarktfĂŒhrer + Testsieger vergleichen

100% Weiterempfehlung

Pflegestufe 3

SchwerstpflegebedĂŒrftige, die rund um die Uhr betreut werden mĂŒssen, erhalten die Pflegestufe III. Voraussetzungen fĂŒr die Zuordnung des Patienten zu dieser Pflegestufe sind EinschrĂ€nkungen in der Grundpflege, MobilitĂ€t, ErnĂ€hrung und hauswirtschaftlichen Versorgung, die einen bestimmten Zeitaufwand fĂŒr die Pflege erforderlich machen. Geht der Pflegebedarf noch weit ĂŒber die fĂŒr Stufe III bewilligten Leistungen hinaus, ist auf Antrag eine Inanspruchnahme der HĂ€rtefallregelung möglich.

Pflegestufe III beantragen

  • Antragstellung bei der Pflegekasse
  • ÜberprĂŒfung aller medizinischen Unterlagen
  • Gutachten durch MDK
  • ÜberprĂŒfung des Gutachtens durch die Pflegekasse
  • Bewilligungsbescheid

Kriterien der Pflegestufe III

  • SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit
  • Hilfebedarf rund um die Uhr
  • vorgegebener Mindestzeitaufwand fĂŒr die Pflege
  • HĂ€rtefallregelung möglich

Leistungen

  • Pflegegeld
  • Sachleistungen
  • Kombination aus Pflegegeld und Sachleistungen
  • Tages- oder Nachtpflege
  • teilstationĂ€re Pflege
  • vollstationĂ€re Pflege

ZusÀtzliche Leistungen

  • Umbaumaßnahmen
  • Hilfsmittel fĂŒr den tĂ€glichen Verbrauch
  • technische Hilfsmittel
  • Pflegekurse fĂŒr Angehörige
  • soziale Absicherung pflegender Angehöriger

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

SchwerstpflegebedĂŒrftige können nach Beantragung der Pflegestufe III und der entsprechenden Bewilligung, die auf der Grundlage eines MDK-Gutachtens erfolgt, die Leistungen ihrer Pflegekasse in Anspruch nehmen. Der Leistungsumfang richtet sich nicht nur nach dem gewĂ€hlten Tarif und der Pflegestufe, sondern auch nach der Art der beantragten Leistungen. Die tatsĂ€chlich anfallenden Pflegekosten können allerdings lĂ€ngst nicht mehr von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen werden, so dass sich zur Absicherung der finanziellen LĂŒcke der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung empfiehlt. Eine geeignete Pflegezusatzversicherung lĂ€sst sich mit Hilfe eines Versicherungsvergleichs leicht finden. Der persönliche Tarif kann mit dem online Tarifrechner, der mit einem Klick auf den blauen Button „Zum Versicherungsvergleich“ gestartet wird, ermittelt werden.

SchwerstpflegebedĂŒrftige, die rund um die Uhr betreut werden mĂŒssen, erhalten die Pflegestufe III. Voraussetzungen fĂŒr die Zuordnung des Patienten zu dieser Pflegestufe sind EinschrĂ€nkungen in der Grundpflege, MobilitĂ€t, ErnĂ€hrung und hauswirtschaftlichen Versorgung, die einen bestimmten Zeitaufwand fĂŒr die Pflege erforderlich machen. Geht der Pflegebedarf noch weit ĂŒber die fĂŒr Stufe III bewilligten Leistungen hinaus, ist auf Antrag eine Inanspruchnahme der HĂ€rtefallregelung möglich.

Pflegestufe III beantragen

  • Antragstellung bei der Pflegekasse
  • ÜberprĂŒfung aller medizinischen Unterlagen
  • Gutachten durch MDK
  • ÜberprĂŒfung des Gutachtens durch die Pflegekasse
  • Bewilligungsbescheid

Kriterien der Pflegestufe III

  • SchwerstpflegebedĂŒrftigkeit
  • Hilfebedarf rund um die Uhr
  • vorgegebener Mindestzeitaufwand fĂŒr die Pflege
  • HĂ€rtefallregelung möglich

Leistungen

  • Pflegegeld
  • Sachleistungen
  • Kombination aus Pflegegeld und Sachleistungen
  • Tages- oder Nachtpflege
  • teilstationĂ€re Pflege
  • vollstationĂ€re Pflege

ZusÀtzliche Leistungen

  • Umbaumaßnahmen
  • Hilfsmittel fĂŒr den tĂ€glichen Verbrauch
  • technische Hilfsmittel
  • Pflegekurse fĂŒr Angehörige
  • soziale Absicherung pflegender Angehöriger

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

SchwerstpflegebedĂŒrftige können nach Beantragung der Pflegestufe III und der entsprechenden Bewilligung, die auf der Grundlage eines MDK-Gutachtens erfolgt, die Leistungen ihrer Pflegekasse in Anspruch nehmen. Der Leistungsumfang richtet sich nicht nur nach dem gewĂ€hlten Tarif und der Pflegestufe, sondern auch nach der Art der beantragten Leistungen. Die tatsĂ€chlich anfallenden Pflegekosten können allerdings lĂ€ngst nicht mehr von der gesetzlichen Pflegeversicherung getragen werden, so dass sich zur Absicherung der finanziellen LĂŒcke der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung empfiehlt. Eine geeignete Pflegezusatzversicherung lĂ€sst sich mit Hilfe eines Versicherungsvergleichs leicht finden. Der persönliche Tarif kann mit dem online Tarifrechner, der mit einem Klick auf den blauen Button „Zum Versicherungsvergleich“ gestartet wird, ermittelt werden.

5

 


 

Sobald ein Mensch zum Pflegefall wird, Ă€ndert sich sein Leben radikal. Dabei spielt es keine Rolle, ob es einen alten Menschen trifft, oder ein junger Mensch durch Krankheit oder Unfallfolgen pflegebedĂŒrftig wird – der Alltag ist fĂŒr die Betroffenen nicht mehr ohne fremde Hilfe zu bewĂ€ltigen. Damit der PflegebedĂŒrftige Hilfe und finanzielle ZuschĂŒsse erhĂ€lt, muss er einen entsprechenden Antrag bei seiner Pflegekasse stellen. Ein Mitarbeiter des medizinischen Dienstes MDK besucht den Antragsteller zu Hause, um sich einen Überblick ĂŒber das Ausmaß der PflegebedĂŒrftigkeit und die Wohnsituation zu verschaffen. Das vom MDK erstellte Gutachten wird an die Pflegekasse weitergeleitet, die daraufhin die Zuordnung des Patienten in eine der Pflegestufen vornimmt. Es gibt in der Pflegeversicherung 3 Pflegestufen, die sich in Bezug auf Pflegeaufwand, Höhe des Pflegegeldes und Leistungsumfang unterscheiden. ErhĂ€lt der Antragsteller von der Pflegeversicherung die 3. Stufe, gilt er als schwerstpflegebedĂŒrftig und kann die entsprechenden Leistungen der Pflegeversicherung fĂŒr Stufe 3 in Anspruch nehmen. In der Regel decken die Leistungen der Pflegekassen jedoch nur die Kosten ab, die fĂŒr die Grundversorgung des Patienten anfallen, so dass der PflegebedĂŒrftige selbst die verbleibenden finanziellen LĂŒcken schließen muss. Die meisten Menschen verfĂŒgen jedoch nicht ĂŒber die erforderlichen Geldmittel, so dass sich der Abschluss einer zusĂ€tzlichen Pflegeversicherung fĂŒr Leistungen der Stufe 3 empfiehlt, um die Kostendifferenz tragen zu können. Eine Pflegezusatzversicherung lohnt sich sowohl fĂŒr die Pflegestufen 3 und 2 als auch fĂŒr die Pflegestufe 1 fĂŒr erheblich PflegebedĂŒrftige. Auf dem Versicherungsmarkt gibt es allerdings zahlreiche Anbieter von privaten Pflegeversicherungen, die sich in ihren Leistungen und Tarifen oftmals erheblich unterscheiden. Ein „online Versicherungsvergleich“ unterstĂŒtzt die Betroffenen bei der Suche nach der geeigneten Pflegeversicherung aller 3 Stufen. Der „individuelle Tarif“ kann mit dem „Tarifrechner“ der Betreiber dieser Internetseite ermittelt werden. Starten Sie den „Online Vergleich“ mit einem einfachen Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ und berechnen Sie Ihren persönlichen Tarif.

Kriterien der Pflegestufe 3

Pflegestufe drei erhalten nur SchwerstpflegebedĂŒrftige, die jeden Tag und auch nachts bei der Körperpflege, ErnĂ€hrung oder MobilitĂ€t rund um die Uhr Hilfe und darĂŒber hinaus noch mehrmals in der Woche UnterstĂŒtzung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. FĂŒr alle drei Pflegestufen ist der Zweitaufwand fĂŒr die erforderlichen Pflegeleistungen unterschiedlich bemessen. So liegt in der Pflegestufe 3 der Zeitaufwand auf den Wochendurchschnitt umgerechnet bei mindestens fĂŒnf Stunden tĂ€glich. Davon entfallen in Pflegestufe 3 in Minuten umgerechnet 240, also insgesamt mindestens vier Stunden auf die Grundpflege. Der Hilfebedarf ist jederzeit, also auch nachts, gegeben. Dabei reicht die reine Verlagerung von Pflegemaßnahmen in die Nacht aber nicht aus, um die Leistungen der Pflegeversicherung fĂŒr Pflegestufe 3 in Anspruch zu nehmen, sondern der nĂ€chtliche Hilfebedarf muss zusĂ€tzlich bestehen.

Pflegestufen 3 plus

FĂŒr sogenannte HĂ€rtefĂ€lle, bei denen der erforderliche Pflegeaufwand um einiges höher ausfĂ€llt, als ĂŒblicherweise fĂŒr Pflegestufe iii festgelegt, gibt es die Pflegestufen III plus, die auch als Pflegestufen 3 H bezeichnet werden. Die Leistungen der Pflegeversicherung in Pflegestufe 3 fĂŒr HĂ€rtefĂ€lle können dann in Anspruch genommen werden, wenn der Zeitaufwand fĂŒr Körperpflege, ErnĂ€hrung und MobilitĂ€t tĂ€glich bei durchschnittlich mindestens sieben Stunden liegt. Davon mĂŒssen mindestens zwei Stunden auf die Nacht entfallen oder es werden auch nachts beispielsweise bei der Lagerung eines schwergewichtigen Menschen regelmĂ€ĂŸig zwei Pflegepersonen gleichzeitig benötigt.

Leistungen

Bewilligt die Pflegeversicherung Leistungen der Pflegestufe 3, hat der PflegebedĂŒrftige Anspruch auf Pflegegeld fĂŒr Stufe 3, Sachleistungen, teil- oder vollstationĂ€re Pflege. Wird er von Angehörigen zu Hause betreut, erhĂ€lt er fĂŒr deren Pflegeleistung ein entsprechendes Pflegegeld fĂŒr Pflegestufe 3 oder er entscheidet sich fĂŒr die Inanspruchnahme von Sachleistungen, das heißt, er lĂ€sst sich von einem ambulanten Pflegedienst versorgen. Liegen die von der Pflegekasse fĂŒr einen professionellen Pflegedienst ĂŒbernommen Kosten unter dem fĂŒr Pflegestufe III festgesetzten Höchstbetrag, kann auch noch anteiliges Pflegegeld beantragt werden, sofern ein Angehöriger den PflegebedĂŒrftigen mitbetreut. Kann die hĂ€usliche Pflege nicht in vollem Umfang sichergestellt werden, ist eine teilstationĂ€re Pflege möglich. Das heißt, der PflegebedĂŒrftige der Pflegestufe C kann beispielsweise nur tagsĂŒber oder nur nachts in einer entsprechenden Pflegeeinrichtung betreut und die verbleibende Zeit zu Hause gepflegt werden. Die Versicherung zahlt in dem Fall bei Pflegestufe 3 Geld fĂŒr die Aufwendungen der medizinischen Behandlungspflege und der sozialen Betreuung bis zu den festgesetzten monatlichen HöchstbetrĂ€gen. Unterkunft und Verpflegung, also die sogenannten Hotelkosten, muss der Patient selbst ĂŒbernehmen, es sei denn, er hat eine private Pflegezusatzversicherung abgeschlossen, die alle anfallenden Kosten fĂŒr Pflegestufe 3 in Höhe der offenen RestbetrĂ€ge erstattet. Muss der Versicherte vollstationĂ€r gepflegt werden, weil in seinem Fall weder die hĂ€usliche noch die teilstationĂ€re Pflege eine optimale Versorgung gewĂ€hrleisten, kann er in einer durch einen Versorgungsvertrag zugelassenen Einrichtung der vollstationĂ€ren Pflege untergebracht werden. Das Leistungsspektrum der Pflegeversicherungen umfasst auch die KostenĂŒbernahme fĂŒr Hilfsmittel wie etwa Desinfektionsmittel, die zum tĂ€glichen Verbrauch bestimmt sind und technische Hilfsmittel wie Pflegebetten oder Badewannenlifte. Ebenso werden im Bedarfsfall ZuschĂŒsse fĂŒr Umbaumaßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes gewĂ€hrt sowie die Kosten fĂŒr Pflegekurse, in denen pflegende Angehörige geschult werden, ĂŒbernommen. Leistungen zur sozialen Absicherung der Pflegepersonen wie beispielsweise die Zahlung von BeitrĂ€gen zur Arbeitslosenversicherung oder Zuzahlungen zur Renten- und Pflegeversicherung können je nach Situation auch beansprucht werden. Pflegepersonen sind darĂŒber hinaus im Rahmen ihrer PflegetĂ€tigkeit gesetzlich unfallversichert.

Geldleistung fĂŒr die Pflegestufe iii 2013

Bewilligt die Pflegekasse die Zahlung von Pflegegeld 2013 fĂŒr Stufe 3, erhĂ€lt der SchwerstpflegebedĂŒrftige 1.550 € oder im Rahmen der HĂ€rtefallregelungen der Pflegestufen 3 Geld in Höhe von 1.918 € fĂŒr Pflegesachleistungen bei hĂ€uslicher Pflege. Wird der Versicherte von Angehörigen betreut, betrĂ€gt das ausgezahlte Pflegegeld bei Pflegestufe 3 derzeit 700 €. Seit dem 01.01.2013 gibt es fĂŒr die Pflegestufen 1 und 2 ein erhöhtes Pflegegeld und auch mehr Geld fĂŒr Sachleistungen, wĂ€hrend es fĂŒr die Pflegestufen 3 2013 keine Aufstockung der Geldleistungen gibt. Allerdings betreffen die Anpassungen in den anderen Stufen nur PflegebedĂŒrftige mit Demenz oder erheblich eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz. Auch wenn die Geldleistungen in der Pflegestufe 3 ab 2013 nicht angepasst werden, gibt es doch allgemeine Verbesserungen fĂŒr PflegebedĂŒrftige wie etwa die Förderung selbst organisierter, ambulant betreuter Wohngruppen. UnabhĂ€ngig davon, ob ein PflegebedĂŒrftiger Pflegegeld fĂŒr 3 oder fĂŒr eine der beiden anderen Pflegestufen erhĂ€lt, betrĂ€gt der Zuschuss fĂŒr Hilfsmittel bis zu 31 € monatlich. Hat der MDK in seinem Gutachten schon festgehalten, dass zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel erforderlich sind, wird der Betrag ohne Vorlage von Quittungen ausgezahlt. Ist die Notwendigkeit der Hilfsmittel nicht im Gutachten vermerkt, mĂŒssen als Nachweis des Bedarfs Quittungen vorgelegt werden. Pflegehilfsmittel können beantragt werden, sobald die PflegebedĂŒrftigkeit festgestellt und das Pflegegeld der 3. Stufe oder die Leistungen fĂŒr eine der beiden anderen Pflegestufen bewilligt wurden.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich