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Pflegestufe 2

Die Pflegestufe 2 erhalten PflegebedĂŒrftige mit einem schweren Pflegebedarf. Die Höhe der Leistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung hĂ€ngen unter anderem von der Art der Pflege ab.

Pflegestufen

  • sind Grundvoraussetzung, um ĂŒberhaupt Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten
  • regeln die Höhe der Versicherungsleistung – je höher die Pflegestufe, desto höher die Leistungen

Pflegestufe 2 – allgemeine Voraussetzungen

  • dauerhafter Pflegebedarf fĂŒr mindestens 6 Monate
  • wird bei einer schweren PflegebedĂŒrftigkeit vergeben
  • Hilfebedarf bei der Grundpflege – MobilitĂ€t, ErnĂ€hrung, Körperpflege

Pflegestufe 2 – spezifische Voraussetzungen

  • Hilfebedarf tĂ€glich im Durchschnitt fĂŒr mindestens 3 Stunden
  • mindestens 2 Stunden bei der Grundpflege-Versorgung
  • Hilfebedarf bei der Grundpflege-Versorgung zu drei verschiedenen Tageszeiten
  • mehrmals in der Woche hauswirtschaftliche Hilfe

Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Pflegestufe 2

  • hĂ€usliche Pflege durch eine selbst bestimmte Pflegeperson – 440 Euro pro Monat
  • hĂ€usliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst – 1100 Euro pro Monat
  • teilstĂ€tionĂ€re Pflege – 1100 Euro pro Monat
  • stationĂ€re Pflege – 1650 Euro pro Monat
  • Aufstockung der Leistungen bis zu 150 % des maximalen Höchstsatzes möglich

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Eine gute Pflegezusatzversicherung finden Sie mit unserem seiteninternen Vergleichsrechner. Er berechnet die besten und gĂŒnstigsten Tarife fĂŒr Sie. Ein Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ leitet Sie direkt auf den Vergleichsrechner. Im Anschluss an den Tarifvergleich können Sie die Pflegeversicherung Ihrer Wahl direkt abschließen.

Die Pflegestufe 2 erhalten PflegebedĂŒrftige mit einem schweren Pflegebedarf. Die Höhe der Leistungen von der gesetzlichen Pflegeversicherung hĂ€ngen unter anderem von der Art der Pflege ab.

Pflegestufen

  • sind Grundvoraussetzung, um ĂŒberhaupt Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten
  • regeln die Höhe der Versicherungsleistung – je höher die Pflegestufe, desto höher die Leistungen

Pflegestufe 2 – allgemeine Voraussetzungen

  • dauerhafter Pflegebedarf fĂŒr mindestens 6 Monate
  • wird bei einer schweren PflegebedĂŒrftigkeit vergeben
  • Hilfebedarf bei der Grundpflege – MobilitĂ€t, ErnĂ€hrung, Körperpflege

Pflegestufe 2 – spezifische Voraussetzungen

  • Hilfebedarf tĂ€glich im Durchschnitt fĂŒr mindestens 3 Stunden
  • mindestens 2 Stunden bei der Grundpflege-Versorgung
  • Hilfebedarf bei der Grundpflege-Versorgung zu drei verschiedenen Tageszeiten
  • mehrmals in der Woche hauswirtschaftliche Hilfe

Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung in Pflegestufe 2

  • hĂ€usliche Pflege durch eine selbst bestimmte Pflegeperson – 440 Euro pro Monat
  • hĂ€usliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst – 1100 Euro pro Monat
  • teilstĂ€tionĂ€re Pflege – 1100 Euro pro Monat
  • stationĂ€re Pflege – 1650 Euro pro Monat
  • Aufstockung der Leistungen bis zu 150 % des maximalen Höchstsatzes möglich

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Pflegestufen sind ein wichtiger Faktor fĂŒr die Ermittlung der Höhe des Pflegegeldes. Derzeit erfolgt die Einstufung in drei Pflegestufen. Die Pflegestufe II wird als die mittlere Pflegestufe laut gesetzlicher Definition bei einer schweren PflegebedĂŒrftigkeit vergeben. Was dies im Einzelnen bedeutet und welche Leistungen der Pflegeversicherung in Stufe 2 zu erwarten sind, soll im nachfolgenden geklĂ€rt werden.

Aufgaben und Bedeutung von Pflegestufen

Pflegestufen sind zum Erhalt von Pflegegeld in mehrfacher Hinsicht ĂŒberaus wichtig. Ohne eine bescheinigte Pflegestufe besteht kein Anspruch auf Pflegegeld. Sowohl in der gesetzlichen Pflegekasse, als auch bei der Pflegezusatzversicherung ist die Einstufung in eine Pflegestufe die Grundvoraussetzung, um ĂŒberhaupt einen Leistungsanspruch zu haben. DarĂŒber hinaus bestimmt die Pflegestufe die Höhe der Leistungen aus der gesetzlichen Pflegekasse und aus einer privaten Pflegezusatzversicherung. Mit der EinfĂŒhrung der gesetzlichen Pflegeversicherung im Jahr 1995 wurden auch die Pflegestufen als Kriterium zur Festlegung der Leistungshöhe eingefĂŒhrt. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Sozialversicherung. Dementsprechend muss gewĂ€hrleistet sein, dass wirklich nur BedĂŒrftige Leistungen erhalten und die Leistungshöhe von der BedĂŒrftigkeit abhĂ€ngt. So sorgt die Einstufung in eine Pflegestufe dafĂŒr, dass Pflegegeld nur abhĂ€ngig von der Schwere der PflegebedĂŒrftigkeit gezahlt wird.

Pflegestufe 2 – allgemeine Voraussetzungen

Derzeit hat der Gesetzgeber zur Einstufung PflegebedĂŒrftiger die Einteilung in drei unterschiedliche Pflegestufe sowie einer Vorstufe zu den eigentlichen Pflegestufen – die Pflegestufe 0 – vorgesehen. FĂŒr die Zukunft gibt es GesetzentwĂŒrfe, die die Einstufung in insgesamt fĂŒnf unterschiedliche Stufen vorsehen. Derzeit aber ist die Pflegestufe 2 fĂŒr 2013 die mittlere aller Pflegestufen. Allgemein ist sie als die Pflegestufe fĂŒr einen schweren Pflegebedarf definiert. Um den Schwergrad eine vorliegenden PflegebedĂŒrftigkeit allgemeingĂŒltig festzulegen, mĂŒssen zum Erhalt der Pflegestufe zwei bestimmte Voraussetzungen ganz genau erfĂŒllt werden. Diese speziellen Voraussetzungen werden in zweierlei Hinsicht ĂŒberprĂŒft. Zum einen ist wichtig, bei welchen TĂ€tigkeiten oder TagesablĂ€ufen ein konkreter Pflegebedarf besteht. Zum anderen ist der Zeitumfang der benötigten Pflege oder Hilfe ein wesentlicher Aspekt zur Festlegung einer Pflegestufe. FĂŒr alle Pflegestufen gilt gleichermaßen, dass ein dauerhafter Pflegebedarf fĂŒr den Zeitraum von mindestens 6 Monaten bestehen muss.

Pflegestufe 2 – spezifische Voraussetzungen

Zur Beurteilung der PflegebedĂŒrftigkeit sind Verrichtungen aus der sogenannten Grundpflege von Bedeutung. Als Grundpflege-Versorgung werden Hilfeleistungen in den Bereichen MobilitĂ€t, ErnĂ€hrung und Körperpflege bezeichnet. Aktuell sehen die Voraussetzungen zum Erhalt der Pflegestufe II in 2013 vor, dass tĂ€glich im Durchschnitt fĂŒr mindestens 3 Stunden Hilfe benötigt werden muss. Davon mĂŒssen mindestens 2 Stunden auf die Grundpflege-Versorgung entfallen. Zudem muss die Grundpflege-Versorgung zu drei verschiedenen Tageszeiten stattfinden. ZusĂ€tzlich ist mehrmals in der Woche eine hauswirtschaftliche Hilfe notwendig. Die Einstufung in die Pflegestufen 2, 3 oder 1 nimmt die gesetzliche Pflegeversicherung vor. Als Grundlage dient ein Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK). Der MDK begutachtet den Pflegebedarf vor Ort und ĂŒberprĂŒft dabei genau, bei welchen Verrichtungen Hilfe benötigt wird und wie hoch der Zeitaufwand fĂŒr die benötigte Pflege ist. Damit die Einstufung möglichst reibungslos erfolgt und der MDK problemlos ein Gutachten erstellen kann, ist es sinnvoll fĂŒr mindestens eine Woche ein Pflegetagebuch zu fĂŒhren und darin jede Hilfe mit Uhrzeit und Dauer genau festzuhalten. UnterstĂŒtzung und Mithilfe zur Beurteilung der PflegebedĂŒrftigkeit liegt insofern im eigenen Interesse des PflegebedĂŒrftigen, als dass die Höhe der Leistungen der Pflegeversicherung durch Pflegestufe 2 oder eine der anderen Pflegestufen bestimmt wird.

Pflegestufe 2 wieviel Geld gibt es?

Die Leistungen der gesetzlichen Pflegekassen und die Leistungen der Pflegezusatzversicherungen werden je nach Pflegestufe gestaffelt. Das Pflegegeld in Stufe 2 unterscheidet sich von dem der anderen Pflegestufen, denn je höher die Pflegestufe, desto höher fĂ€llt auch das Pflegegeld aus. Die Leistungen der Pflegeversicherung in Pflegestufe 2 richten sich in erster Linie danach, ob die Pflege ambulant oder stationĂ€r durchgefĂŒhrt wird. FĂŒr die hĂ€usliche Pflege durch eine selbst bestimmte Pflegeperson, wie etwa nahe Angehörige, betrĂ€gt das Pflegegeld bei Pflegestufe 2 440 Euro im Monat. Erfolgt die hĂ€usliche Pflege durch einen ambulanten Pflegedienst, zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 1100 Euro Pflegegeld bei Pflegestufe 2 fĂŒr 2013. Wird die Pflege von einem ambulanten Pflegedienst geleistet, ist das Pflegegeld der Pflegestufe II keine Geldleistung , die direkt an den PflegebedĂŒrftigen ausgezahlt wird. Stattdessen rechnen die ambulanten Pflegedienste die Leistungen mit der Pflegeversicherung direkt ab. Ebenfalls 1100 Euro betragen die Leistungen der Pflegeversicherung bei Stufe 2 fĂŒr die teilstationĂ€re Pflege. Als teilstationĂ€re Pflege wird eine stationĂ€re Pflege bezeichnet, die nur tags oder nur nachts erfolgt. Bei einer vollstationĂ€ren Pflege, zum Beispiel in einem Pflegeheim, gibt es monatlich 1650 Euro Pflegegeld in Pflegestufe 2. Zusammen mit weiteren Sachleistungen können in besonderen FĂ€llen die Leistungen der Pflegeversicherung in Stufe 2 bis maximal auf 150 % des maximalen Höchstsatzes aufgestockt werden. Auch im Falle einer stationĂ€ren Pflege zahlt die Pflegeversicherung die Leistungen fĂŒr Pflegestufe 2 nicht direkt an den PflegebedĂŒrftigen aus, sondern rechnet entsprechend der Pflegestufe 2 das Geld direkt mit dem Pflegeheim ab. Eine 50 %-ige Erhöhung beim Pflegegeld fĂŒr Pflegestufe 2 erfolgt nur gegen Nachweis der Erbringung entsprechender Sachleistungen. UnabhĂ€ngig von der Pflegeart reicht das Pflegegeld fĂŒr Stufe 2 in 2013 genau wie in den Jahren zuvor bei weitem nicht aus, um die gesamten Pflegekosten zu decken. Daher ist es ratsam durch eine private Pflegeversicherung die Leistungen fĂŒr Stufe 2 aufzustocken. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegekassen werden zwar regelmĂ€ĂŸig angepasst. Dennoch mĂŒssen die Leistungen in allen Pflegestufen und der Pflegestufen 2 in 2013 lediglich als Grundabsicherung betrachtet werden, auch wenn das Pflegegeld in Stufe 2 in 2013 angehoben wurde.

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Eine Pflegezusatzversicherung ist sinnvoll, denn die Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse reichen nur als Grundabsicherung im Pflegefall. Mit unserem seiteninternen Vergleichsrechner können Sie die besten und gĂŒnstigsten Pflegezusatzversicherungen schnell und einfach berechnen. Nutzen Sie das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“, um mit dem Tarifvergleich zu beginnen. Anschließend kann ein Onlineabschluss getĂ€tigt werden.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich