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Pflegestufe 2 beantragen

Wer Pflegegeld der Stufe 2 beantragen möchte, muss bestimmte Kriterien erfĂŒllen. Erst nach eingehender PrĂŒfung und Bewilligung durch die Pflegekasse kann der PflegebedĂŒrftige die beantragten Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Kriterien der Pflegestufe II

  • SchwerpflegebedĂŒrftigkeit
  • ErfĂŒllung der Vorversicherungszeit

Leistungen

  • Geld- oder Sachleistungen
  • Geld- und Sachleistungen in Kombination
  • Teil- oder vollstationĂ€re Pflege

Antrag

  • AusfĂŒllen des Antragsformulars
  • Antragsunterzeichnung durch Versicherten oder BevollmĂ€chtigten
  • Einreichen des korrekt ausgefĂŒllten Antrags bei der Pflegekasse

Ablauf

  • PrĂŒfung der eingereichten medizinischen Unterlagen
  • Erstellung eines Gutachtens durch den MDK
  • Weiterleitung des Gutachtens an die Pflegekasse
  • Bewilligungsbescheid

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Bevor ein PflegebedĂŒrftiger die Leistungen einer Pflegeversicherung beanspruchen kann, muss er zunĂ€chst einen schriftlichen Antrag stellen. Anschließend erstellt der MDK ein Gutachten und bestimmt den Umfang der PflegebedĂŒrftigkeit. Die Pflegekasse nimmt auf der Grundlage des Gutachtens die Zuordnung der Pflegestufe vor und bewilligt den Antrag des PflegebedĂŒrftigen. Der Leistungsumfang ist abhĂ€ngig von der Art der beantragten Pflege, dem gewĂ€hlten Tarif und vor allem von der Pflegestufe. Der persönliche Tarif kann mit dem online Tarifrechner ermittelt und die Berechnung ĂŒber das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ gestartet werden.

Wer Pflegegeld der Stufe 2 beantragen möchte, muss bestimmte Kriterien erfĂŒllen. Erst nach eingehender PrĂŒfung und Bewilligung durch die Pflegekasse kann der PflegebedĂŒrftige die beantragten Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen.

Kriterien der Pflegestufe II

  • SchwerpflegebedĂŒrftigkeit
  • ErfĂŒllung der Vorversicherungszeit

Leistungen

  • Geld- oder Sachleistungen
  • Geld- und Sachleistungen in Kombination
  • Teil- oder vollstationĂ€re Pflege

Antrag

  • AusfĂŒllen des Antragsformulars
  • Antragsunterzeichnung durch Versicherten oder BevollmĂ€chtigten
  • Einreichen des korrekt ausgefĂŒllten Antrags bei der Pflegekasse

Ablauf

  • PrĂŒfung der eingereichten medizinischen Unterlagen
  • Erstellung eines Gutachtens durch den MDK
  • Weiterleitung des Gutachtens an die Pflegekasse
  • Bewilligungsbescheid

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Bevor ein PflegebedĂŒrftiger die Leistungen einer Pflegeversicherung beanspruchen kann, muss er zunĂ€chst einen schriftlichen Antrag stellen. Anschließend erstellt der MDK ein Gutachten und bestimmt den Umfang der PflegebedĂŒrftigkeit. Die Pflegekasse nimmt auf der Grundlage des Gutachtens die Zuordnung der Pflegestufe vor und bewilligt den Antrag des PflegebedĂŒrftigen. Der Leistungsumfang ist abhĂ€ngig von der Art der beantragten Pflege, dem gewĂ€hlten Tarif und vor allem von der Pflegestufe. Der persönliche Tarif kann mit dem online Tarifrechner ermittelt und die Berechnung ĂŒber das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ gestartet werden.

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Sobald ein Mensch zum Pflegefall wird, Ă€ndert sich sein bisheriges Leben meist schlagartig. AlltĂ€glichen Handlungen werden fĂŒr den Betroffenen plötzlich zur unĂŒberwindbaren HĂŒrde und er muss akzeptieren, dass er nicht mehr ohne Hilfe zurechtkommt. In diese schwierige Situation geraten nicht nur Ă€ltere Menschen, sondern auch junge Leute können durch eine schwere Krankheit oder die Folgen eines Unfalls pflegebedĂŒrftig werden. Wird ein PflegebedĂŒrftiger beim Antrag auf Pflegegeld der Stufe 2 zugeordnet, liegt eine sogenannte SchwerpflegebedĂŒrftigkeit vor. Diese erfordert schon einen höheren Pflegeaufwand, der durch die gesetzlichen Leistungen in der Regel nicht vollstĂ€ndig abgedeckt ist. Daher empfiehlt sich zur Erhaltung der LebensqualitĂ€t des PflegebedĂŒrftigen der Abschluss einer zusĂ€tzlichen Pflegeversicherung. Doch bevor man einen Antrag auf Pflegegeld der Stufe 2 stellt, sollte man einen „Versicherungsvergleich“ durchfĂŒhren, da sich die Tarife und Leistungen der zahlreichen Anbieter von Pflegeversicherungen meist erheblich voneinander unterscheiden. Ein „online Versicherungsvergleich“ lĂ€sst sich mit dem seiteninternen „Tarifrechner“ der Betreiber dieser Internetseite leicht durchfĂŒhren. Die Daten des „online Tarifrechners“ werden regelmĂ€ĂŸig aktualisiert, so dass er stets auf dem neuesten Stand ist. Zur Berechnung Ihres persönlichen Tarifes starten Sie den Versicherungsvergleich durch einen Klick auf die blaue Markierung „Zum Versicherungsvergleich“.

Kriterien der Pflegestufe II

Der Antrag auf Pflegegeld der Stufe 2 setzt voraus, dass eine SchwerpflegebedĂŒrftigkeit vorliegt. In diesem Fall benötigt der PflegebedĂŒrftige auf den Wochendurchschnitt umgerechnet mindestens 3 Stunden tĂ€glich Hilfe, von denen mindestens zwei Stunden auf die Grundpflege entfallen. Die Hilfestellung bei der Grundpflege ist mindestens dreimal tĂ€glich zu unterschiedlichen Zeiten erforderlich und es wird mehrmals pro Woche eine UnterstĂŒtzung im Haushalt benötigt. Versicherungsnehmer, die Pflegestufe 2 beantragen, erhalten nach Eingang der Bewilligung monatlich 440 € Pflegegeld, beziehungsweise 1.100 € fĂŒr sogenannte Sachleistungen, also fĂŒr Pflegeleistungen, die durch einen Pflegedienst erbracht werden.

Leistungen

SchwerpflegebedĂŒrftige können Pflegegeld fĂŒr Stufe 2 beantragen und haben mit Erhalt des Bewilligungsbescheides einen Anspruch auf bestimmte Leistungen. Das Leistungsspektrum beinhaltet je nach Antragsstellung eine teil- oder vollstationĂ€re Pflege, die hĂ€usliche Pflege durch Angehörige oder einen ambulanten Pflegedienst. Der PflegebedĂŒrftige kann allerdings auch Sachleistungen in Kombination mit Pflegegeld fĂŒr Stufe 2 beantragen, wenn er von Angehörigen gepflegt werden und zusĂ€tzlich die Betreuung durch einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nehmen möchte. Die Pflegeversicherung zahlt auch ZuschĂŒsse, wenn Umbaumaßnahmen wie beispielsweise der Einbau von Treppenliften in der Wohnung des PflegebedĂŒrftigen notwendig sind. Ebenso werden die Kosten fĂŒr Hilfsmittel wie etwa Desinfektionsmittel oder technische Hilfsmittel wie beispielsweise Pflegebetten ĂŒbernommen. Möchte ein PflegebedĂŒrftiger keine Sachleistungen in Anspruch nehmen, sondern nur Pflegegeld fĂŒr Stufe 2 beantragen, damit ihn ausschließlich Angehörige zu Hause pflegen, ĂŒbernimmt die Pflegeversicherung auch die Kosten fĂŒr Pflegekurse, in denen sie geschult werden.

Vorgehensweise bei der Antragstellung

Bevor der PflegebedĂŒrftige die Leistungen seiner Pflegeversicherung in Anspruch nehmen kann, muss er zunĂ€chst Pflegestufe 2 beantragen. Er fordert die Antragsunterlagen bei seiner Pflegekasse an und reicht den ausgefĂŒllten Antrag auf Pflegegeld der Stufe 2 anschließend dort ein. Sobald der Antrag bei der Pflegekasse eingeht, ĂŒberprĂŒft diese, ob der PflegebedĂŒrftige die erforderliche Vorversicherungszeit erfĂŒllt und leitet dann die Zuordnung zur beantragten Pflegestufe in die Wege. Dazu stellt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung, auch als MDK bezeichnet, zunĂ€chst den Umfang der PflegebedĂŒrftigkeit fest. Nach Sichtung aller eingereichten Unterlagen wie etwa Ă€rztliche Gutachten, Befundberichte oder Röntgenaufnahmen vereinbart die Pflegekasse mit dem Betroffenen einen Termin fĂŒr den Hausbesuch des MDK. Ein MDK-Mitarbeiter macht sich vor Ort ein Bild von der gesundheitlichen, familiĂ€ren und hĂ€uslichen Situation des PflegebedĂŒrftigen und erstellt darĂŒber ein Gutachten, das er an die zustĂ€ndige Pflegekasse weiterleitet. Auf der Grundlage dieses Gutachtens nimmt die Pflegekasse eine Einteilung in die entsprechende Pflegestufe vor. Sobald der Antrag auf Pflegegeld der Stufe 2 genehmigt ist, wird dem PflegebedĂŒrftigen ein Bewilligungsbescheid zugeschickt, der ihn dazu ermĂ€chtigt, die Leistungen der Pflegeversicherung ab diesem Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen.

Antragsformular

Das Formular, das der PflegebedĂŒrftige benötigt, um Pflegestufe 2 zu beantragen, erhĂ€lt er in der Regel per Post von seiner Pflegekasse. In einigen FĂ€llen stellen die Pflegekassen die Antragsformulare allerdings auch online zur VerfĂŒgung. Wer die Pflegestufe 2 beantragen möchte, muss zunĂ€chst seine persönlichen Daten wie Name, Anschrift und Krankenversicherungsnummer in das Antragsformular eintragen. DarĂŒber hinaus sind Angaben zur Art der beantragten Leistungen zu machen, denn aus dem Antrag muss ganz klar hervorgehen, ob Sach- oder Geldleistungen, eine Kombination aus beiden Möglichkeiten oder sogar eine vollstationĂ€re Pflege beantragt werden soll. Damit ein PflegebedĂŒrftiger Pflegegeld fĂŒr Stufe 2 beantragen kann, sollte er sich vorher grĂŒndlich ĂŒber die verschiedenen Leistungsarten informieren und erst dann eine Wahl treffen. Denn oftmals ist den Antragstellern oder ihren BevollmĂ€chtigten die Definition des einen oder anderen Fachbegriffs wie beispielsweise Sachleistungen gar nicht gelĂ€ufig. AusfĂŒhrliche Informationen fĂŒr das korrekte AusfĂŒllen des Antragsformulars sowie ErlĂ€uterungen zu den verschiedenen Fachbegriffen erhĂ€lt man bei den Pflegekassen selbst oder im Internet (siehe beispielsweise http://www.pflegestufe.com/pflegeantrag).

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich