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Pflegeperson

Pflegeversicherung Leistungen fĂŒr Pflegepersonen: Definition

  • Pflege durch Pflegedienst wird durch Sachleistungen der Pflegekasse bezahlt
  • Ansonsten wird Pflegegeld ausgeschĂŒttet, wenn eine Pflegestufe vorliegt
  • Pflegegeld fließt direkt an zu Pflegenden
  • Dieser muss mit dem Geld seine Pflege sicherstellen
  • Pflegegeld kann als Leistung an Betreuer weitergereicht werden – aber nur durch zu Pflegenden

Pflegegeld ohne Pflegeperson oder mit: Wer ist eigentlich eine Pflegeperson?

  • Betreuer muss ohne Entlohnung arbeiten
  • Betreuer muss Pflege im hĂ€uslichen Umfeld sicherstellen
  • Pflegegeld ist kein Arbeitslohn, sondern muss fĂŒr die Pflege eingesetzt werden
  • Pflegegeld ist steuerfrei

Sondergesetzgebungen fĂŒr die Pflege

  • Arbeitet Pfleger mehr als 14 Stunden wöchentlich, muss er Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung sein
  • In diesem Fall darf er maximal 30 Stunden wöchentlich im Hauptberuf tĂ€tig sein

Pflegegeld ohne Pflegeperson: Welche Summen kann der EmpfÀnger weiterreichen?

  • Pflegestufe 0: 120 Euro monatlich
  • Pflegestufe 1: 235 Euro monatlich
  • Pflegestufe 2: 440 Euro monatlich
  • Pflegestufe 3: 700 Euro monatlich

Berechnen Sie den Anspruch auf das Pflegegeld

Mit unserem Rechner können Sie sehr einfach recherchieren, ob die Pflegeminuten in Ihrem individuellen Fall fĂŒr einen Anspruch auf eine Pflegestufe und damit auch fĂŒr einen Anspruch auf Pflegegeld ausreichen. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Anbieter fĂŒr private Pflegeversicherung zu vergleichen und die Kosten zu berechnen. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link.

Pflegeversicherung Leistungen fĂŒr Pflegepersonen: Definition

  • Pflege durch Pflegedienst wird durch Sachleistungen der Pflegekasse bezahlt
  • Ansonsten wird Pflegegeld ausgeschĂŒttet, wenn eine Pflegestufe vorliegt
  • Pflegegeld fließt direkt an zu Pflegenden
  • Dieser muss mit dem Geld seine Pflege sicherstellen
  • Pflegegeld kann als Leistung an Betreuer weitergereicht werden – aber nur durch zu Pflegenden

Pflegegeld ohne Pflegeperson oder mit: Wer ist eigentlich eine Pflegeperson?

  • Betreuer muss ohne Entlohnung arbeiten
  • Betreuer muss Pflege im hĂ€uslichen Umfeld sicherstellen
  • Pflegegeld ist kein Arbeitslohn, sondern muss fĂŒr die Pflege eingesetzt werden
  • Pflegegeld ist steuerfrei

Sondergesetzgebungen fĂŒr die Pflege

  • Arbeitet Pfleger mehr als 14 Stunden wöchentlich, muss er Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung sein
  • In diesem Fall darf er maximal 30 Stunden wöchentlich im Hauptberuf tĂ€tig sein

Pflegegeld ohne Pflegeperson: Welche Summen kann der EmpfÀnger weiterreichen?

  • Pflegestufe 0: 120 Euro monatlich
  • Pflegestufe 1: 235 Euro monatlich
  • Pflegestufe 2: 440 Euro monatlich
  • Pflegestufe 3: 700 Euro monatlich

Berechnen Sie den Anspruch auf das Pflegegeld

Mit unserem Rechner können Sie sehr einfach recherchieren, ob die Pflegeminuten in Ihrem individuellen Fall fĂŒr einen Anspruch auf eine Pflegestufe und damit auch fĂŒr einen Anspruch auf Pflegegeld ausreichen. Außerdem bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Anbieter fĂŒr private Pflegeversicherung zu vergleichen und die Kosten zu berechnen. Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link.

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Wer der Pflege bedarf, benötigt entsprechende UnterstĂŒtzung. Das Gesetz betrachtet dabei eine Pflege durch einen Pflegedienst als Regelfall. Dieser wird ĂŒber die Sachleistungen der Pflegekasse bezahlt. Alternativ kann sich die zu pflegende Person auch entscheiden, Pflegegeld in Anspruch zu nehmen. HierfĂŒr ist keine Pflegeperson von Nöten. Nur die zu pflegende Person hat Anspruch auf das Geld. Pflegegeld ohne Pflegeperson ist also die Regel und nicht die Ausnahme. Allerdings hat die zu pflegende Person die Auflage, mit dem Geld ihre Pflege sicherzustellen. In der Regel fließt das Geld deshalb den Pfleger bzw. die Pflegerin zu. Bei den Pflegegeldern handelt es sich so um die Pflegeversicherung Leistungen fĂŒr Pflegepersonen – aber nur, wenn die zu pflegende Person dem zustimmt.

Pflegegeld ohne Pflegeperson oder mit: Wer ist eigentlich eine Pflegeperson?

Das Gesetz bestimmt sehr prĂ€zise, wer als Pflegeperson gilt und wer nicht und entsprechend derartige Pflegeversicherung Leistungen fĂŒr Pflegepersonen bekommen kann. Bedingung ist, dass diese ehrenamtlich arbeitet und den zu Pflegenden in seiner hĂ€uslichen Umgebung betreut. Dies legt § 14 SGB XI so fest. Bemerkenswert dabei ist vor allem, dass es sich also bei der Pflegeperson nicht um einen Familienangehörigen handeln muss, sondern diese Rolle von im Prinzip jedem Menschen durchgefĂŒhrt werden kann. Das Pflegegeld ist also in diesem Fall auch nicht als Arbeitslohn zu verstehen, sondern dient zur Bezahlung pflegenotwendiger Maßnahmen. Reicht der zu Pflegende das Geld an seinen Pfleger weiter, gilt es deshalb nicht als Einkommen und ist in der Folge von der Steuer befreit.

Sondergesetzgebungen fĂŒr die Pflege

Unter gewissen Voraussetzungen unterliegen die Betreuer verschiedenen Sondergesetzgebungen. Dies Ă€ndert aber nichts daran, dass sie keinen rechtlichen Anspruch auf das Pflegegeld als Pflegeversicherung Leistungen fĂŒr Pflegepersonen haben. Wenn sie mehr als 14 Stunden pro Woche mit der Pflege beschĂ€ftigt sind, mĂŒssen sie Mitglied in der gesetzlichen Rentenversicherung sein. Zudem dĂŒrfen sie in diesem Fall auch nicht mehr als 30 Stunden pro Woche in ihrem Hauptberuf arbeiten.

Pflegegeld ohne Pflegeperson: Welche Summen kann der EmpfÀnger weiterreichen?

Letztlich bestimmt also nur der zu Pflegende, welchen Umfang des Pflegegelds als Pflegeversicherung Leistungen fĂŒr Pflegeperson sein Betreuer bzw. seine Betreuerin erhĂ€lt. Theoretisch kann er das gesamte Pflegegeld, dass er je nach Pflegestufe erhĂ€lt, weitergeben. In der Pflegestufe 0 sind dies 120 Euro, in der Pflegestufe 1 betrĂ€gt die Summer 235 Euro, in der Pflegestufe 2 liegt der Wert bei 440 Euro und in der Pflegestufe 3 werden 700 Euro Pflegegeld gezahlt. Bei allen BetrĂ€gen handelt es sich um monatliche Zahlungen.

Berechnen Sie den Anspruch auf das Pflegegeld

Wenn Sie wissen möchten, ob in Ihrer individuellen Situation ein Anspruch auf Pflegegeld besteht, können Sie dies problemlos mit unserem Rechner recherchieren. Mit diesem können Sie sehr einfach vergleichen, ob die Minuten, die fĂŒr die Pflege aufgewendet werden mĂŒssen, fĂŒr die Einstufung in eine Pflegestufe reichen. Zudem können Sie bei uns auch die privaten Anbieter fĂŒr eine Pflegegeld-Versicherung vergleichen, um sich gut abzusichern. Klicken Sie einfach auf den Button mit der Aufschrift „Zum Versicherungsvergleich“.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

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