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Pflegegeld Jugendamt

Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte, muss dazu einen entsprechenden Antrag beim zustĂ€ndigen Jugendamt stellen. Das Jugendamt unterstĂŒtzt die Pflegeeltern unter bestimmten Voraussetzungen mit der Auszahlung eines Pflegegeldes fĂŒr den Unterhalt und die Erziehung des Kindes.

Leistungen

  • Pflegegeld fĂŒr Unterhalt und Erziehung
  • Einmalige ZuschĂŒsse oder Beihilfen
  • Erhöhung des Pflegegeldbetrages bei Mehraufwand

Voraussetzungen

  • Vollzeitpflege
  • Besuchsrecht fĂŒr die leiblichen Eltern
  • Mögliche RĂŒckkehr zu den leiblichen Eltern

Antrag und Ablauf

  • Antragstellung beim Jugendamt
  • ÜberprĂŒfung der Pflegeltern
  • Ermittlung des Hilfebedarfs
  • Erstellung eines Hilfeplans
  • Auszahlung des Pflegegeldes

Hinweise fĂŒr Pflegeeltern

  • Anerkennung der Kindererziehungszeiten
  • Anspruch auf Elternzeit
  • Keine Zahlung von Elterngeld

Anbieter vergleichen & Kosten berechnen

Die Höhe des Pflegegeldes bei der Aufnahme eines Pflegekindes ist abhĂ€ngig von den Aufwendungen fĂŒr Unterhalt und Erziehung sowie vom Alter des Kindes. Bei Bedarf kann ein erhöhtes Pflegegld beantragt werden, sofern ein nachweislicher Mehraufwand besteht. Den jeweiligen Pflegegeldbetrag, der je nach Stadt, Kreis oder Bundesland variiert, kann man vorab mit dem online Tarifrechner ermitteln. Die Pflegegeldberechnung starten Sie mit einem Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“.

Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte, muss dazu einen entsprechenden Antrag beim zustĂ€ndigen Jugendamt stellen. Das Jugendamt unterstĂŒtzt die Pflegeeltern unter bestimmten Voraussetzungen mit der Auszahlung eines Pflegegeldes fĂŒr den Unterhalt und die Erziehung des Kindes.

Leistungen

  • Pflegegeld fĂŒr Unterhalt und Erziehung
  • Einmalige ZuschĂŒsse oder Beihilfen
  • Erhöhung des Pflegegeldbetrages bei Mehraufwand

Voraussetzungen

  • Vollzeitpflege
  • Besuchsrecht fĂŒr die leiblichen Eltern
  • Mögliche RĂŒckkehr zu den leiblichen Eltern

Antrag und Ablauf

  • Antragstellung beim Jugendamt
  • ÜberprĂŒfung der Pflegeltern
  • Ermittlung des Hilfebedarfs
  • Erstellung eines Hilfeplans
  • Auszahlung des Pflegegeldes

Hinweise fĂŒr Pflegeeltern

  • Anerkennung der Kindererziehungszeiten
  • Anspruch auf Elternzeit
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Die Höhe des Pflegegeldes bei der Aufnahme eines Pflegekindes ist abhĂ€ngig von den Aufwendungen fĂŒr Unterhalt und Erziehung sowie vom Alter des Kindes. Bei Bedarf kann ein erhöhtes Pflegegld beantragt werden, sofern ein nachweislicher Mehraufwand besteht. Den jeweiligen Pflegegeldbetrag, der je nach Stadt, Kreis oder Bundesland variiert, kann man vorab mit dem online Tarifrechner ermitteln. Die Pflegegeldberechnung starten Sie mit einem Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“.

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Oftmals geraten gerade Kinder in Notsituationen, wenn die familiĂ€ren VerhĂ€ltnisse zu Hause besonders schwierig sind. Sie leiden darunter und werden hĂ€ufig durch die familiĂ€ren Probleme in ihrer Entwicklung gestört. In solchen Situationen ist es manchmal fĂŒr das Wohl der Kinder besser, wenn sie in einer Pflegefamilie aufwachsen, die ihnen ein sicheres Umfeld bietet. Die leiblichen Eltern behalten ĂŒblicherweise zwar das Sorgerecht und können weiterhin wichtige Entscheidungen fĂŒr ihre Kinder treffen, belasten die Kinder aber nicht mit ihren eigenen familiĂ€ren Problemen. Je nach Entscheidung des Jugendamtes können die leiblichen Eltern auch Besuchstermine wahrnehmen, um ihre Kinder zu sehen und den Kontakt aufrecht zu erhalten. Haben sich die FamilienverhĂ€ltnisse irgendwann wieder geklĂ€rt und zum Positiven entwickelt, können die Kinder wieder zu ihren leiblichen Eltern zurĂŒckkehren. Familien, die ein Pflegekind aufnehmen, können zur finanziellen UnterstĂŒtzung Pflegegeld vom Jugendamt beziehen und mĂŒssen dazu nur einen Antrag auf Pflegegeld beim Jugendamt stellen. Neben den materiellen Unterhaltsleistungen beinhaltet das Pflegegeld vom Jugendamt auch einen Betrag fĂŒr die Erziehungskosten, die als AufwandsentschĂ€digung fĂŒr die erbrachten Erziehungsleitungen der Pflegeltern anzusehen sind. Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach dem Alter des Kindes, den monatlichen Kosten und materiellen Aufwendungen, die fĂŒr die Erziehung erforderlich sind. Die PflegegeldbetrĂ€ge differieren aber je nach Stadt, Kreis oder Bundesland. Daher empfiehlt es sich je nachdem, ob sie Pflegegeld beim Jugendamt in Bayern, Pflegegeld beim Jugendamt in NRW oder beispielsweise Pflegegeld beim Jugendamt in Stuttgart oder in einer anderen Stadt beantragen, den jeweiligen „Pflegegeldtarif“ vorab „online“ zu berechnen. Wenn Sie das monatliche Pflegegeld, dass Sie fĂŒr die Aufnahme eines Pflegekindes erhalten, berechnen möchten, reicht ein Klick auf das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“, um den stets aktuellen „online Tarifrechner“ der Betreiber dieser Internetseite zu starten.

Leistungen

Wenn Sie einen Antrag auf Pflegegeld beim Jugendamt gestellt haben und dieser auch bewilligt wurde, erhalten Sie sowohl Unterhaltsleistungen fĂŒr das Pflegekind als auch einen Betrag fĂŒr die Erziehungskosten, der als AufwandsentschĂ€digung fĂŒr die Pflegeeltern dient. Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich aber nicht nur nach den materiellen Aufwendungen und Erziehungskosten, die jeden Monat anfallen, sondern auch nach dem Alter des Pflegekindes. Je nachdem, ob Sie Pflegegeld beim Jugendamt in Bayern oder Pflegegeld beim Jugendamt in NRW beantragen, kann die Höhe der BetrĂ€ge unterschiedlich sein. Auch wenn Sie beispielsweise Pflegegeld beim Jugendamt in Stuttgart oder in einer anderen Stadt beantragen, differieren die BetrĂ€ge, da diese von den JugendĂ€mtern in ihrem jeweiligen ZustĂ€ndigkeitsbereich individuell festgelegt werden. Daher kann das Pflegegeld in den verschiedenen BundeslĂ€ndern aber auch je nach Stadt oder Kreis unterschiedlich hoch ausfallen. Man kann aber nicht nur beim Jugendamt Pflegegeld beantragen, sondern auch einmalige ZuschĂŒsse oder Beihilfen wie beispielsweise fĂŒr die Erstausstattung der Pflegefamilie, fĂŒr wichtige AnlĂ€sse wie Taufe, Kommunion, Einschulung oder fĂŒr Ferienfahrten des Pflegekindes. Im Bedarfsfall ist es auch möglich, beim Jugendamt ein Pflegegeld zu beantragen, das einen höheren Betrag beinhaltet. Dazu muss der Mehraufwand, der beispielsweise durch die Kosten fĂŒr eine Unfall- oder Rentenversicherung oder fĂŒr eine besondere Betreuung wie etwa Nachhilfe entstehen kann, belegt werden. In solchen FĂ€llen ist es durchaus möglich, ein höheres Pflegegeld beim Jugendamt fĂŒr 2013 zu beantragen. Dazu sollte man aber vorab eine Beratung beim zustĂ€ndigen Jugendamt in Anspruch nehmen.

Voraussetzungen

FĂŒr die Beantragung von Pflegegeld beim Jugendamt fĂŒr 2013 mĂŒssen bestimmte Voraussetzungen erfĂŒllt sein. So muss das Kind oder der Jugendliche auf Grund einer Entscheidung des Jugendamtes als Pflegekind bei den Antragstellern leben. Das Pflegegeld wird vom Jugendamt nur dann gezahlt, wenn das Kind oder der Jugendliche sich bei den Pflegeeltern in Vollzeitpflege befindet. Ziel der Vollzeitpflege ist die RĂŒckkehr des Kindes zu den leiblichen Eltern, vorausgesetzt, die familiĂ€re Situation hat sich dort innerhalb eines fĂŒr das Kind vertretbaren Zeitraumes erheblich gebessert. Wird Pflegegeld von der Jugendhilfe gezahlt, wird im Rahmen dieser Leistung geprĂŒft, ob die leiblichen Eltern an den entstehenden Kosten beteiligt werden mĂŒssen und wenn ja, in welchem Umfang das je nach finanzieller Situation möglich ist. Ist der Antrag bewilligt und das Pflegegeld der Jugendhilfe gesichert, kann beispielsweise auch festgelegt werden, dass die leiblichen Eltern ihr Kind wĂ€hrend der Dauer des PflegeverhĂ€ltnisses zu vereinbarten Terminen besuchen oder sich beispielsweise am Wochenende selbst um das Kind kĂŒmmern können.

Antragstellung und Verfahrensablauf

ZunĂ€chst mĂŒssen die Pflegeeltern beim Jugendamt die Aufnahme eines Pflegekindes beantragen. Je nach Wohnsitz mĂŒssen sich die Antragsteller in einer kreisfreien Stadt an die Stadtverwaltung oder in einem Landkreis an das Landratsamt wenden. Das zustĂ€ndige Jugendamt ĂŒberprĂŒft zunĂ€chst, inwieweit eine Vollzeitpflege fĂŒr das Kind tatsĂ€chlich hilfreich ist und ob die Pflegefamilie fĂŒr das Kind ein geeignetes soziales Umfeld darstellt. Wird dem Antrag zur Aufnahme eines Pflegekindes stattgegeben, zahlt das Jugendamt das Pflegegeld aus. Die genaue Gestaltung des PflegeverhĂ€ltnisses vereinbaren die leiblichen Eltern, Pflegeeltern und das Jugendamt gemeinsam in einem Hilfeplan, der die Art der Hilfe, den Hilfebedarf und die Ziele der Hilfsmaßnahmen festlegt. Neben den unmittelbar beteiligten Personen können beispielsweise auch Ärzte, Lehrer des Kindes oder ein psychologischer Dienst an der Erstellung des Plans mitwirken. Das Antragsformular zur Bewerbung fĂŒr die Aufnahme eines Pflegekindes erfordert neben der Angabe persönlicher Daten der Pflegeeltern auch Angaben zu deren Weltanschauung, Lebensweg, Erziehungsstil, beruflicher Situation sowie zur aktuellen Lebens- und Wohnsituation, Art der gewĂŒnschten Pflegeform und zum sozialen Umfeld, in dem das Pflegekind leben soll.

Wichtige Hinweise

Pflegeeltern sind hinsichtlich der BerĂŒcksichtigung von Kindererziehungszeiten den leiblichen Eltern gleichgestellt. Wer also ein Pflegekind in den ersten 36 Monaten nach der Geburt erzieht, hat Anspruch auf eine Anrechnung der Kindererziehungszeiten fĂŒr die Rentenversicherung, sofern das Kind sich fĂŒr einen lĂ€ngeren Zeitraum bei den Pflegeeltern in Vollzeitpflege befindet. DarĂŒber hinaus besteht fĂŒr die Pflegeltern ein rechtlicher Anspruch auf Elternzeit, die sie rechtzeitig beim Arbeitgeber beantragen mĂŒssen. Elterngeld wird nicht gezahlt, da das Jugendamt den Unterhalt des Pflegekindes durch das Pflegegeld finanziert.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich