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Pflegegeld im Sterbemonat / nach Tod

Die Zahlung von Pflegegeld endet h├Ąufig mit dem Tod des Pflegebed├╝rftigen. Ob die Erben dann bereits erhaltene Leistungen zur├╝ckzahlen m├╝ssen, h├Ąngt vom Todeszeitpunkt und dem dann bestehenden Leistungsanspruch ab.

unterschiedliche Leistungen der Pflegekasse

  • Sachleistungen ÔÇô bei der Pflege durch Pflegedienste oder in Pflegeeinrichtungen
  • Pflegegeld ÔÇô bei der Pflege durch Angeh├Ârige

Sachleistungen und Tod des Pflegebed├╝rftigen

  • Sachleistungen werden direkt mit dem Pflegedienst oder der Pflegeeinrichtung abgerechnet
  • keine direkten Geldleistungen
  • Leistung endet mit dem Tod des Pflegebed├╝rftigen oder zu dem Zeitpunkt zu dem keine Pflegeleistungen vom Pflegedienst oder der Pflegeeinrichtung mehr erbracht wurden

Pflegegeld und Tod des Pflegebed├╝rftigen

  • wird monatlich im Voraus gezahlt
  • Geldleistung zur freien Verf├╝gung
  • grunds├Ątzlich kann bereits gezahltes Pflegegeld f├╝r den kompletten Kalendermonat behalten werden, wenn mindestens f├╝r einen Tag Anspruch auf Zahlung bestand
  • verstirbt der Pflegebed├╝rftige im Krankenhaus und ruhte zum Todesdatum der Anspruch auf Pflegegeld, muss zu viel gezahltes Pflegegeld zur├╝ckgezahlt werden

Anspruch auf Zahlung

  • besteht ab dem Datum der Antragsstellung

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

Eine Pflegezusatzversicherung erg├Ąnzt die Grundleistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und sch├╝tzt so vor hohen Eigenkosten. Durch Anklicken des blaue Feldes ÔÇ×Zum VersicherungsvergleichÔÇť werden Sie direkt auf unseren seiteninternen Vergleichsrechner geleitet. Dieser berechnet die besten und g├╝nstigsten Pflegezusatzversicherungen f├╝r Sie. Anschlie├čend k├Ânnen Sie eine Pflegezusatzversicherung online abschlie├čen.

Die Zahlung von Pflegegeld endet h├Ąufig mit dem Tod des Pflegebed├╝rftigen. Ob die Erben dann bereits erhaltene Leistungen zur├╝ckzahlen m├╝ssen, h├Ąngt vom Todeszeitpunkt und dem dann bestehenden Leistungsanspruch ab.

unterschiedliche Leistungen der Pflegekasse

  • Sachleistungen ÔÇô bei der Pflege durch Pflegedienste oder in Pflegeeinrichtungen
  • Pflegegeld ÔÇô bei der Pflege durch Angeh├Ârige

Sachleistungen und Tod des Pflegebed├╝rftigen

  • Sachleistungen werden direkt mit dem Pflegedienst oder der Pflegeeinrichtung abgerechnet
  • keine direkten Geldleistungen
  • Leistung endet mit dem Tod des Pflegebed├╝rftigen oder zu dem Zeitpunkt zu dem keine Pflegeleistungen vom Pflegedienst oder der Pflegeeinrichtung mehr erbracht wurden

Pflegegeld und Tod des Pflegebed├╝rftigen

  • wird monatlich im Voraus gezahlt
  • Geldleistung zur freien Verf├╝gung
  • grunds├Ątzlich kann bereits gezahltes Pflegegeld f├╝r den kompletten Kalendermonat behalten werden, wenn mindestens f├╝r einen Tag Anspruch auf Zahlung bestand
  • verstirbt der Pflegebed├╝rftige im Krankenhaus und ruhte zum Todesdatum der Anspruch auf Pflegegeld, muss zu viel gezahltes Pflegegeld zur├╝ckgezahlt werden

Anspruch auf Zahlung

  • besteht ab dem Datum der Antragsstellung

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Der Bezug von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ist nur bei einem dauerhaften Pflegebedarf m├Âglich. Daher endet in vielen F├Ąllen die Pflegezeit und damit der Erhalt von Leistungen mit dem Tod des Pflegebed├╝rftigen. Doch was passiert mit bereits gezahlten Leistungen der Pflegeversicherung bei Tod des Pflegebed├╝rftigen?

Pflegegeld und Sachleistungen ÔÇô die Pflegeart ist entscheidend

Die gesetzliche Pflegeversicherung erbringt f├╝r unterschiedliche Pflegearten auch unterschiedliche Leistungen. Wird der Pflegebed├╝rftige von Angeh├Ârigen gepflegt, zahlt die Pflegeversicherung ein monatliches Pflegegeld. Die H├Âhe des Pflegegeldes ist von der Pflegestufe abh├Ąngig. Pflegegeld ist eine Geldleistung, die im Voraus f├╝r jeden Monat gezahlt wird und zur freien Verf├╝gung steht. Das bedeutet, der Pflegebed├╝rftige kann selbst entscheiden, wof├╝r das Pflegegeld eingesetzt wird. Die Pflege durch Angeh├Ârige kann wahlweise in der Wohnung des Pflegebed├╝rftigen oder in einer privaten Wohnung, in der der Pflegebed├╝rftige zwecks Pflege aufgenommen wurde, stattfinden. Bei allen anderen Pflegevarianten leistet die Pflegeversicherung Sachleistungen. Sachleistungen sind keine direkten Geldleistungen an den Pflegebed├╝rftigen. Stattdessen werden die Pflegeleistungen direkt mit dem Pflegedienst oder der Pflegeeinrichtung abgerechnet. Insofern m├╝ssen Sachleistungen und Pflegegeld nach dem Tod des Pflegebed├╝rftigen unterschiedlich betrachtet werden.

Der Umgang mit Sachleistungen beim Tod des Pflegebed├╝rftigen

Sachleistungen werden direkt zwischen Pflegeversicherung und Pflegedienst oder Pflegeeinrichtung abgerechnet. Das bedeutet, die Pflegeversicherung ├╝bernimmt keine Pflegekosten im Voraus. Damit enden die Leistungen der Pflegeversicherung bei Tod des Pflegebed├╝rftigen.

Was passiert mit dem Pflegegeld im Todesmonat?

Pflegegeld wird monatlich im Voraus ausgezahlt. Es gilt nicht als Einkommen und ist somit nicht sozialabgaben- und steuerpflichtig. Das Sozialgesetzbuch regelt die Verfahrensweisen, wie zu verfahren ist, wenn die Pflege nicht im gesamten Kalendermonat erbracht wurde, f├╝r den das Pflegegeld im Voraus gezahlt wurde. Dazu geh├Âren auch die Regelungen zum Pflegegeld im Sterbemonat. Grunds├Ątzlich muss bereits gezahltes Pflegegeld nach dem Tod des Pflegebed├╝rftigen nicht zur├╝ckgezahlt werden. Es gibt jedoch Konstellationen, bei denen die Erben das zu viel gezahlte Pflegegeld zur├╝ckzahlen m├╝ssen bei Tod des Pflegebed├╝rftigen.

Regelungen zum Pflegegeld im Sterbemonat

Grunds├Ątzlich werden Leistungen der Pflegeversicherung im Todesfall f├╝r den gesamten Todesmonat fortgezahlt, sofern es sich dabei um Pflegegeld handelt. Es gibt es jedoch Konstellationen, bei denen die die Erben das Pflegegeld zur├╝ckzahlen m├╝ssen bei Tod des Pflegebed├╝rftigen. Bestand im Sterbemonat mindestens f├╝r einen Tag Anspruch auf Zahlung des Pflegegeldes, muss nichts zur├╝ckgezahlt werden. Bestand jedoch im Sterbemonat oder in Zeitr├Ąumen vor dem Sterbemonat nicht mindestens f├╝r 1 Tag Anspruch auf Zahlung von Pflegeraum, muss das zu viel gezahlte Pflegegeld zur├╝ckgezahlt werden. Diese Situation kann sich vor allem dann ergeben, wenn der Pflegebed├╝rftige vor seinem Tod f├╝r einen l├Ąngeren Zeitraum im Krankenhaus war. Bei einem Krankenhausaufenthalt besteht f├╝r maximal 28 Tage Anspruch auf Fortzahlung des Pflegegeldes. Ab dem 29. ruht der Anspruch jedoch und lebt erst dann wieder auf, wenn die h├Ąusliche Pflege wieder aufgenommen wird.

Beispiel, wann das Pflegegeld f├╝r den Todesmonat zur├╝ckgezahlt werden muss

Kommt der Pflegebed├╝rftige am 7. August ins Krankenhaus, besteht bis einschlie├člich 3. September Anspruch auf Fortzahlung des Pflegegeldes. Ab dem 4. September w├╝rde der Anspruch auf Pflegegeld ruhen. Verstirbt der Pflegebed├╝rftige am 4. September und wurde das Pflegegeld f├╝r September bereits ausgezahlt, m├╝ssen die Erben das zu viel gezahlte Pflegegeld f├╝r September zur├╝ckzahlen. Eine R├╝ckzahlungspflicht besteht ebenfalls, wenn erst nach dem Tod des Pflegebed├╝rftigen das Pflegegeld erstmalig bewilligt wurde oder die Pflegekasse eine H├Âherstufung bewilligt. Pflegegeld nach dem Tod zu beantragen, ist nicht m├Âglich, denn eine r├╝ckwirkende Antragsstellung auf Leistungen der Pflegeversicherung nach einem Todesfall kann nicht erfolgen. Doch auch wenn es nicht m├Âglich ist, Pflegegeld nach dem Tod zu beantragen, kann es passieren, dass der Pflegebed├╝rftige zwischen Antragsstellung und Bewilligung des Antrages verstirbt. Ma├čgebend f├╝r den Anspruch auf Pflegegeld ist immer das Datum der Antragsstellung auf Erstzahlung oder H├Âherstufung. Das bedeutet, wurde der Antrag vor dem Tod des Pflegebed├╝rftigen gestellt und erst nach dem Tod bewilligt, kann ein Anspruch auf Zahlung r├╝ckwirkend bestehen. F├╝r eine m├Âgliche R├╝ckzahlung solcher Leistungen gilt ebenfalls die Regelung, dass mindestens f├╝r einen Tag des Monats Anspruch auf Zahlung bestehen muss, damit das Pflegegeld nicht zur├╝ckgezahlt werden muss.

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Eine zus├Ątzliche Pflegeversicherung ist sinnvoll, um sich im Pflegefall vor hohen Eigenleistungen zu sch├╝tzen. Klicken Sie auf das blaue Feld ÔÇ×Zum VersicherungsvergleichÔÇť und ermitteln Sie mit unserem seiteninternen Tarifrechner die besten und g├╝nstigsten Angebote zur Pflegezusatzversicherung. Nach dem Tarifvergleich k├Ânnen Sie bei Bedarf einen Onlinevertrag f├╝r die Pflegezusatzversicherung Ihrer Wahl abschlie├čen.

H├Ąufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l├Ąsst sich gew├Ąhrleisten, dass Pflegebed├╝rftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed├╝rftigkeit auf Unterst├╝tzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef├╝hrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh├Ârige m├Âglich. Als pflegebed├╝rftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f├╝r sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed├╝rftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t├Ąglichen Verrichtungen, die regelm├Ą├čig wiederkehren, sowie Ern├Ąhrung, K├Ârperpflege, Mobilit├Ąt und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats├Ąchlich anfallenden Kosten ├╝bernimmt. Die private Pflegeversicherung tr├Ągt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed├╝rftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H├Âhe, ein Tagegeld oder die tats├Ąchliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr├╝h wie m├Âglich abgeschlossen werden, da die Pr├Ąmien umso niedriger sind, umso j├╝nger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche F├Ârderung?

Die staatliche F├Ârderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr├Ągt. Allerdings sind von der Beitragsh├Âhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh├Ąngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f├Ârderungsw├╝rdige Versicherungsvertr├Ąge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k├╝mmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zus├Ątzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. H├Ąufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen k├Ânnen Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleicherma├čen in Anspruch genommen werden. Die H├Âhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschlie├člich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen erg├Ąnzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schm├Ąlert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung k├Ânnen, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ÔÇ×Pflege-BahrÔÇť in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H├Âhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar├╝ber hinaus sollte die sp├Ątere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f├╝r die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F├Ârderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef├Ârderte Tarife.

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