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Pflegegeld fĂŒr Pflegekinder

Pflegegeld erhalten Pflegeltern, die ein Pflegekind bei sich in Vollzeitpflege aufgenommen haben, zur Abdeckung ihrer wiederkehrenden Leistungen.

Pflegegeldanspruch

  • bei dauerhafter Aufnahme in eine Pflegefamilie
  • teilweise Anrechnung des Kindergeldes auf das Pflegegeld
  • Pflegegeld schließt Elterngeld aus

Entscheidungsbefugnisse

  • Jugendamt: Erlaubnis zur Kindespflege nach § 44 SGB VIII und GewĂ€hrung Pflegegeld
  • Pflegeeltern: Alltagsentscheidungen
  • Sorgeberechtigte: Grundsatzentscheidungen (z. B. Operationen und Schulbesuch)

Höhe und Bestandteile des Pflegegeldes

  • Bestandteile des Pflegegeldes: Kosten fĂŒr Sachaufwand sowie fĂŒr Pflege und Erziehung
  • Staffelung der Sachaufwandsleistung nach Altersgruppen
  • altersunabhĂ€ngige Erziehungskostenzahlung
  • einmalige Hilfen fĂŒr Erstausstattung und Mobiliar
  • Entscheidung der BundeslĂ€nder ĂŒber Pflegegeldhöhe
  • Empfehlungen 2013 des „Deutschen Vereins“ zum monatlichen Pflegegeld: Sachaufwand: 727 Euro (bis 6-JĂ€hrige), 805 Euro (bis 12-JĂ€hrige), 891 Euro (bis zum vollendetem 18. Lebensjahr)

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Wer eine Ausbildungs-, Unfall-, Risiko-, Renten- oder Pflegeversicherung abschließen möchte, der sollte sich einen genauen Überblick ĂŒber die verschiedenen Versicherungsangebote verschaffen. Zu unserem Tarifrechner gelangen Sie ĂŒber den Button „Zum Versicherungsvergleich“.

www.pan-ev.de/tagessaetze-fuer-nordrhein-westfaelische-pflegefamilien www.kostenbeitrag.de/hze-pflegegeld.htm www.jugendamt.nuernberg.de/pflege/finanzielles.html

Pflegegeld erhalten Pflegeltern, die ein Pflegekind bei sich in Vollzeitpflege aufgenommen haben, zur Abdeckung ihrer wiederkehrenden Leistungen.

Pflegegeldanspruch

  • bei dauerhafter Aufnahme in eine Pflegefamilie
  • teilweise Anrechnung des Kindergeldes auf das Pflegegeld
  • Pflegegeld schließt Elterngeld aus

Entscheidungsbefugnisse

  • Jugendamt: Erlaubnis zur Kindespflege nach § 44 SGB VIII und GewĂ€hrung Pflegegeld
  • Pflegeeltern: Alltagsentscheidungen
  • Sorgeberechtigte: Grundsatzentscheidungen (z. B. Operationen und Schulbesuch)

Höhe und Bestandteile des Pflegegeldes

  • Bestandteile des Pflegegeldes: Kosten fĂŒr Sachaufwand sowie fĂŒr Pflege und Erziehung
  • Staffelung der Sachaufwandsleistung nach Altersgruppen
  • altersunabhĂ€ngige Erziehungskostenzahlung
  • einmalige Hilfen fĂŒr Erstausstattung und Mobiliar
  • Entscheidung der BundeslĂ€nder ĂŒber Pflegegeldhöhe
  • Empfehlungen 2013 des „Deutschen Vereins“ zum monatlichen Pflegegeld: Sachaufwand: 727 Euro (bis 6-JĂ€hrige), 805 Euro (bis 12-JĂ€hrige), 891 Euro (bis zum vollendetem 18. Lebensjahr)

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Pflegegeld fĂŒr Pflegekinder erhalten Pflegeeltern, die ein Pflegekind bei sich in Vollzeitpflege aufgenommen haben, zur Abdeckung ihrer wiederkehrenden Leistungen. Vollzeitpflege stellt gemĂ€ĂŸ § 33 SGB VIII eine befristete oder auf Dauer angelegte Erziehungshilfe dar. Bei dauerhafter Aufnahme eines Kindes in eine Pflegefamilie haben die Pflegeeltern einen Anspruch auf das Kindergeld und auf damit verbundene VergĂŒnstigungen.

Entscheidungskompetenzen und Unterhaltsverpflichtungen

Wer ein Pflegekind â€žĂŒber Tag und Nacht in seinem Haushalt aufnehmen“ will, bedarf gemĂ€ĂŸ § 44 SGB VIII der Erlaubnis. Ausnahmen sind u. a. bis zu achtwöchige Aufenthalte, Aufnahmen durch Verwandte bis zum dritten Grad, ein SchĂŒler- und Jugendaustausch sowie eine Adoptionspflege. Die leiblichen Eltern bleiben zwar unterhaltsverpflichtet, doch erfolgt eine Pflegegeldzahlung durch das Jugendamt, das sich die Geldleistung von den Herkunftseltern erstatten lĂ€sst, soweit diese hierzu finanziell nicht in der Lage sind. Rechtlich gehört das Pflegekind anders als ein Adoptivkind weiterhin zu seiner Herkunftsfamilie, doch sind die Pflegeeltern gemĂ€ĂŸ § 1688 BGB berechtigt, ĂŒber die „Angelegenheiten des tĂ€glichen Lebens“ zu entscheiden. Die Sorgeberechtigten treffen dagegen Grundsatzentscheidungen z. B. zu erforderlichen Operationen oder zum Schulbesuch.

Die Höhe von Pflegekinder Pflegegeld

Über das Pflegegeld, das regional variiert, entscheiden die BundeslĂ€nder. Das Pflegekind Pflegegeld setzt sich zusammen aus Unterhaltszahlungen (Kosten fĂŒr Sachaufwendungen) und den „Kosten der Pflege und Erziehung“. Außerdem können im Rahmen von Pflegekind Pflegegeld einmalige Hilfen fĂŒr Erstausstattungen von Mobiliar und Kleidung oder fĂŒr persönliche AnlĂ€sse (beispielsweise Schulanfang) gewĂ€hrt werden. Der gemeinnĂŒtzige „Deutsche Verein fĂŒr öffentliche und private FĂŒrsorge“, dem u. a. VerbĂ€nde der freien Wohlfahrtspflege, SozialhilfetrĂ€ger, Bundesministerien, Landesbehörden, Landkreise, Kommunen, Hochschulen und sozialwirtschaftliche Unternehmen angehören, erarbeitet Empfehlungen zur Höhe des Pflegegeldes. FĂŒr 2013 hat der Deutsche Verein empfohlen, fĂŒr Kinder im Alter bis zu sechs Jahren eine Sachaufwandszahlung von 496 Euro, fĂŒr bis zu 12 Jahre alte Kinder 574 Euro und fĂŒr Jugendliche bis zum vollendeten 18 Lebensjahr 660 Euro monatlich zu zahlen. FĂŒr alle Altersstufen wird ferner die BerĂŒcksichtigung von Kosten fĂŒr Pflege und Erziehung in Höhe von 231 Euro vorgeschlagen. Außerdem sollen nachgewiesene UnfallversicherungsbeitrĂ€ge (jĂ€hrlich 137,13 Euro je Pflegeelternteil) und Altersvorsorgekosten fĂŒr einen Pflegeelternteil in Höhe von monatlich 40 Euro je Pflegekind erstattet werden. Davon abweichend betrĂ€gt der Sachaufwandsanteil des Pflegegeldes z. B. in Nordrhein-Westfalen 467 Euro (bis 6-jĂ€hrige Pflegekinder), 535 Euro (bis 14 Jahre) bzw. 651 Euro (bis zum vollendeten 18. Lebensjahr). Pflegegeld fĂŒr Pflegekinder in NRW enthĂ€lt einen Erziehungskostenanteil von einheitlich 223 Euro fĂŒr alle Altersstufen. Allerdings erfolgt auch beim Pflegegeld fĂŒr Pflegekinder in NRW eine teilweise Anrechnung des Kindergeldes auf das Pflegegeld: Das Kindergeld wird bei einem Pflegekind hĂ€lftig und bei weiteren Pflegekindern zu einem Viertel auf das Erstkindergeld angerechnet. Die Zahlung von Pflegekinder Pflegegeld schließt den Erhalt von Elterngeld aus. Erfolgt eine Pflege ausnahmsweise nicht durch Einschaltung des Jugendamtes, so wird zwar kein Pflegegeld, wohl aber ggf. Elterngeld gezahlt. Ferner werden EinkĂŒnfte des Pflegekindes (z. B. Waisenrente) auf das Pflegegeld angerechnet.

Pflegegeld bei Tagespflege

Auch fĂŒr eine Tagespflege erfolgen Pflegegeldzahlungen, die nach Pflegeeignung der Eltern differenziert werden. So erhalten „Pflegeeltern mit besonderer Eignung“ z. B. in Westfalen je nach Alter des Kindes nach dem Pflegegeld Pflegekind Beantragen einen Sachaufwendungsersatz von tĂ€glich 15,35 Euro, 17,59 Euro bzw. 21,40 Euro zuzĂŒglich von Tageserziehungskosten von 15,95 Euro. „Pflegeeltern mit professioneller Qualifikation“ beziehen eine identische Sachaufwands-, aber eine erhöhte Erziehungskostenzahlung von 27,32 Euro.

Pflegegeld fĂŒr ein Pflegekind beantragen

FĂŒr den Antrag auf Pflegegeld fĂŒr Pflegekinder sind die JugendĂ€mter zustĂ€ndig, die in den Stadtverwaltungen kreisfreier StĂ€dte bzw. in Landkreisen bei den LandratsĂ€mtern angesiedelt sind. Das Pflegegeld Beantragen fĂŒr ein Pflegekind muss in der Regel nicht separat erfolgen, da das Pflegegeld fĂŒr ein Pflegekind gewöhnlich gemeinsam mit einer Vollzeitpflege bewilligt wird, wobei beim Antrag auf Pflegegeld fĂŒr Pflegekinder die Formulare des jeweiligen Jugendamtes bzw. Bundeslandes zu verwenden sind. Die Sorgeberechtigten mĂŒssen beim Pflegegeld Pflegekind Beantragen Einkommens- und Ausgabennachweise vorlegen, wenn die Pflegeeltern Pflegegeld fĂŒr ein Pflegekind beantragen, damit das Jugendamt beim Pflegegeld Beantragen fĂŒr ein Pflegekind ihre Beteiligung an den Unterhaltsleistungen fĂŒr das Pflegekind festsetzen kann.

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Wer eine Ausbildungs-, Unfall-, Risiko-, Renten- oder Pflegeversicherung abschließen möchte, der sollte sich anhand eines Tarifrechners einen genauen Überblick ĂŒber die PrĂ€mien und Leistungen der verschiedenen Versicherungsangebote verschaffen. Zu unserem Tarifrechner gelangen Sie ĂŒber den Button „Zum Versicherungsvergleich“.

www.pan-ev.de/tagessaetze-fuer-nordrhein-westfaelische-pflegefamilien www.kostenbeitrag.de/hze-pflegegeld.htm www.jugendamt.nuernberg.de/pflege/finanzielles.html

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich