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Pflegegeld EingeschrÀnkter Alltagskompetenz

Seit dem Jahr 2013 ist es möglich, auch dann eine Pflegestufe und somit Pflegegeld zu beantragen, wenn eine eingeschrÀnkte Alltagskompetenz vorliegt. Hierbei handelt es sich umgangssprachlich im eine Demenz, die in recht unterschiedlicher AusprÀgung auftreten kann. Die Leistungen der Pflegeversicherung bei eingeschrÀnkter Alltagskompetenz orientieren sich immer an der Einstufung in die entsprechende Pflegestufe.

Leistungen Pflegeversicherung bei eingeschrÀnkter Alltagskompetenz

  • Pflegegeld oder Sachleistungen sind möglich
  • auch in Kombination
  • Leistungen Pflegeversicherung bei eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz mĂŒssen schriftlich beantragt werden

Pflegestufen

  • Pflegestufe mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz von 0 bis III möglich
  • orientiert sich an der schwere der EinschrĂ€nkung
  • Aufschlag gegenĂŒber der herkömmlichen Pflegestufen bei Pflegestufe 0 bis II

Pflegegeld

  • Pflegegeld mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz wird monatlich ausgezahlt
  • kann mit Sachleistungen kombiniert werden
  • muss schriftlich beantragt werden

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Wenn Sie sich ĂŒber die Leistungen und Möglichkeiten Ihrer Pflegeversicherung informieren möchten, dann nutzen Sie dafĂŒr bitte unseren Vergleichsrechner. Diese erreichen Sie ĂŒber den Button „Zum Vergleichsrechner“.

Seit dem Jahr 2013 ist es möglich, auch dann eine Pflegestufe und somit Pflegegeld zu beantragen, wenn eine eingeschrÀnkte Alltagskompetenz vorliegt. Hierbei handelt es sich umgangssprachlich im eine Demenz, die in recht unterschiedlicher AusprÀgung auftreten kann. Die Leistungen der Pflegeversicherung bei eingeschrÀnkter Alltagskompetenz orientieren sich immer an der Einstufung in die entsprechende Pflegestufe.

Leistungen Pflegeversicherung bei eingeschrÀnkter Alltagskompetenz

  • Pflegegeld oder Sachleistungen sind möglich
  • auch in Kombination
  • Leistungen Pflegeversicherung bei eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz mĂŒssen schriftlich beantragt werden

Pflegestufen

  • Pflegestufe mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz von 0 bis III möglich
  • orientiert sich an der schwere der EinschrĂ€nkung
  • Aufschlag gegenĂŒber der herkömmlichen Pflegestufen bei Pflegestufe 0 bis II

Pflegegeld

  • Pflegegeld mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz wird monatlich ausgezahlt
  • kann mit Sachleistungen kombiniert werden
  • muss schriftlich beantragt werden

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Pflegegeld wird in Deutschland nicht nur dann gezahlt, wenn man körperlich nicht mehr in der Lage dazu ist, sich hinreichend selbst zu pflegen und zu versorgen. Es kann auch dann beantragt werden, wenn die Alltagskompetenz so stark eingeschrĂ€nkt ist, dass eine dauerhafte oder zeitweise Betreuung von Nöten ist. Dabei ist die Beantragung von Pflegegeld mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz noch recht neu. Denn die Pflegestufe mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz wurde er eingerichtet, da ohne körperliche EinschrĂ€nkungen bis dahin keine Beantragung von finanzieller wie auch materieller UnterstĂŒtzung möglich war.

Wann die Leistungen der Pflegeversicherung bei eingeschrÀnkter Alltagskompetenz beantragt werden können

Um Leistungen von der Pflegeversicherung beziehen zu können, mĂŒssen ganz spezielle Voraussetzungen erfĂŒllt werden. So kann man Leistungen der Pflegeversicherung bei eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz nur dann abrufen, wenn man im ersten Schritt eine Pflegestufe beantragt hat. Dieser wird dann stattgegeben, wenn folgende Kriterien erfĂŒllt werden:

  • der Betroffene verlĂ€sst unkontrolliert seine Wohnung
  • er kann gefĂ€hrliche Situationen nicht einschĂ€tzen und handelt falsch
  • er benutzt gefĂ€hrliche GegenstĂ€nde nicht sachgerecht
  • er kann seine eigenen GefĂŒhle und sein Verhalten nicht richtig einordnen
  • therapeutischen oder schĂŒtzenden Maßnahmen steht er kritisch gegenĂŒber und lĂ€sst diese nicht zu
  • er leidet an Depressionen und Angststörungen
  • das GedĂ€chtnis ist beeintrĂ€chtigt
  • Eine Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus liegt vor

Kommt dann noch hinzu, dass der Tagesablauf nicht selbstÀndig geplant werden kann und das verhalten als labil und unkontrolliert eingestuft wird, kann eine Pflegestufe mit eingeschrÀnkter Alltagskompetenz beantragt werden.

So können die Leistungen der Pflegeversicherung bei eingeschrÀnkter Alltagskompetenz beantragt werden

Die Leistungen Pflegeversicherung bei eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz können jederzeit bei der Pflegekasse der Krankenkasse beantragt werden. Ist die EinschrĂ€nkung soweit fortgeschritten, dass der Betroffene den Antrag nicht selbst stellen kann, so sind auch Familienangehörige oder gesetzliche Vertreter dazu berechtigt. Der Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz muss generell schriftlich gestellt werden. Die Pflegekassen halten hierfĂŒr ein Formular bereit, dass die Beantragung erleichtert. Zudem kann der Antrag formlos gestellt werden.

Die Pflegekasse wird sich daraufhin bei dem Betroffenen melden und einen Termin fĂŒr die Begutachtung vereinbaren. hier gilt es, die EinschrĂ€nkung im Alltag sichtbar zu machen. Zudem empfiehlt es sich, bei diesem Termin auch eventuell vorhandene Arztunterlagen zur Hand zu haben, die die EinschrĂ€nkung bestĂ€tigen. Dies hilft der Pflegekasse, den Betroffenen in die geeignete Pflegestufe einzustufen.

Die möglichen Pflegestufen bei einer eingeschrÀnkten Alltagskompetenz

Einzig fĂŒr Menschen mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz wurde die Pflegestufe 0 eingerichtet. Diese ist fĂŒr all jene Menschen geeignet, die neben der EinschrĂ€nkung keine weiteren körperlichen Gebrechen haben. Zudem können die Pflegestufen I bis III genutzt werden. Die Einstufung erfolgt immer Anhand der EinschrĂ€nkung. Je gravierender diese ist, umso höher auch die Pflegestufe mit eingeschrĂ€nkter Alltagskompetenz.

Das Pflegegeld mit eingeschrÀnkter Alltagskompetenz

Das Pflegegeld mit eingeschrÀnkter Alltagskompetenz ist höher als das Pflegegeld, welches sonst bei den unterschiedlichen Pflegestufen gezahlt wird. So ist Pflegegeld mit eingeschrÀnkter Alltagskompetenz in folgender Höhe möglich:

  • Pflegestufe 0: 120 Euro pro Monat
  • Pflegestufe I.: 305 Euro pro Monat
  • Pflegestufe II: 525 Euro pro Monat
  • Pflegestufe III: 700 Euro pro Monat

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

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