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Pflege Bahr Wartezeit

Die Wartezeit bei der Pflege Bahr Versicherung stellt fĂŒr einige Versicherte ein Problem dar. Allerdings nur dann, wenn sie sich zu spĂ€t fĂŒr den Abschluss der Versicherung entschieden haben. Ratsam ist es, sich fĂŒr einen zeitigen Abschluss zu entscheiden.

Wartezeit

  • meist zwischen drei und fĂŒnf Jahren
  • AbhĂ€ngig vom Tarif und den Leistungen
  • kann nur bedingt umgangen werden
  • ein möglichst zeitiger Abschluss der Versicherung lĂ€sst die Wartezeit zu keinem Problem werden

Wartezeit und Leistungen individuell berechnen

Wenn Sie sich umfangreich ĂŒber die Wartezeiten wie auch die dazugehörigen Leistungen der einzelnen Versicherungen informieren möchten, so können Sie dafĂŒr unseren Vergleichsrechner benutzen. Er steht Ihnen unter dem Button „Zum Vergleichsrechner“ zur VerfĂŒgung.

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Bei den meisten privaten Pflegeversicherungen gibt es eine Wartezeit. Das bedeutet, dass die Leistungen der Versicherung nicht direkt nach dem Abschluss abgerufen werden können, sondern dafĂŒr erst eine vorher festgelegte Zeit verstrichen sein muss. Die Versicherungen wollen damit vermeiden, dass die Versicherten nur sehr kurz einzahlen und dann ĂŒber viele Jahre Leistungen abrufen. Eine Konstellation, die nicht lukrativ fĂŒr die Versicherungsgesellschaften wĂ€re. Und so gibt es auch eine Pflege Bahr Wartezeit.

Die Pflege Bahr Wartezeit – Zeitspanne und Unterschiede

Jede Versicherungsgesellschaft kann eigenstÀndig entscheiden, wie lange die Pflege Bahr Zeit ausfallen soll. Manche Versicherungen bieten ihre VertrÀge mit einer Pflege Bahr Wartezeit von 3 Jahren an. Andere Versicherungen haben eine Pflege Bahr Zeit von 5 Jahren.

In der Regel ist es so, dass die Gesellschaften mit den besonders hohen Leistungen auch die lĂ€ngste Pflege Bahr Zeit des Wartens haben. Je geringer die Leistungen sind, umso kĂŒrzer ist dann auch die Pflege Bahr Wartezeit.

Tipps zur Pflege Bahr Zeit

Da man die Pflege Bahr Versicherung meist dann abschließt, wenn man durch eine Vorerkrankung belastet ist, ist es natĂŒrlich ein Risiko, eine lange Wartezeit zu wĂ€hlen. Anders herum erhĂ€lt man so aber auch nur besonders hohe Leistungen im Falle einer PflegebedĂŒrftigkeit. Was also tun, um beides optimal in Einklang zu bringen?

Am besten ist es, wenn man die Pflege Bahr Versicherung nicht auf den letzten „DrĂŒcker“ abschließt. Wer schon in jungen Jahren weiß, dass er im Alter mit großer Wahrscheinlichkeit auf Pflege angewiesen ist, sollte die Versicherung so zeitig wie möglich abschließen. Diese Maßnahme senkt nicht nur die monatlichen BeitrĂ€ge, sondern sorgt auch dafĂŒr, dass die Wartezeit nicht zu einem Problem wird. Denn schließt man die Versicherung in den Jahren ab, in denen es einem gesundheitlich noch einigermaßen gut geht, wird sie auch zahlen, wenn dies einmal nicht mehr so ist.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

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