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Kranken- und Pflegeversicherung

Die Krankenversicherung wie auch die Pflegeversicherung sind ein fester Bestandteil in unserer heutigen Gesellschaft. Ohne diese beiden Absicherungen w√§re es den meisten Menschen nicht m√∂glich, umfassende Hilfe im Krankheits- oder Pflegefall in Anspruch zu nehmen. Unterschieden wird in Deutschland zwischen zwei Formen dieser Versicherungen. Zum einen gibt es die gesetzliche Variante, die eine solide Grundsicherung darstellt. Zum anderen die private Variante, bei der man selbst durch einen entsprechenden Beitragssatz der Kranken und Pflegeversicherung entscheiden kann, welche Leistungen man in welchem Umfang w√ľnscht.

Beitragssatz ‚Äď gesetzliche Versicherung

  • Krankenversicherung 11,5%
  • 7,3% √ľbernimmt der Arbeitgeber, 8,2% der Arbeitnehmer
  • Pflegeversicherung 2,05%
  • Betrag wird ebenfalls zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt

Beitragssatz ‚Äď private Versicherung

  • orientiert sich nicht am Einkommen
  • je mehr Leistungen erwartet werden, umso h√∂her der Beitragssatz bei der Krankenversicherung sowie der Pflegeversicherung

Pflegestufe

  • 4 Pflegestufen
  • Pflegestufe 0 bei eingeschr√§nkter Alltagskompetenz
  • Pflegestufe I bis II bei Pflegebedarf durch gesundheitliche und k√∂rperliche Einschr√§nkungen

Pflegegeld

  • kann f√ľr alle Pflegestufen beantragt werden
  • H√∂he orientiert sich an der Pflegestufe
  • wird dann gezahlt, wenn der Betroffene von Angeh√∂rigen zu Hause gepflegt und betreut wird

Möglichkeiten vergleichen & Beiträge berechnen

Damit auch Sie alle M√∂glichkeiten rund um die einzelnen Versicherungen und die damit verbundenen Beitr√§ge und Leistungen berechnen k√∂nnen, m√∂chten wir Ihnen unseren Vergleichsrechner zur Verf√ľgung stellen. Sie erreichen Ihn √ľber den Button ‚ÄěZum Vergleichsrechner‚Äú.

Die Krankenversicherung wie auch die Pflegeversicherung sind ein fester Bestandteil in unserer heutigen Gesellschaft. Ohne diese beiden Absicherungen w√§re es den meisten Menschen nicht m√∂glich, umfassende Hilfe im Krankheits- oder Pflegefall in Anspruch zu nehmen. Unterschieden wird in Deutschland zwischen zwei Formen dieser Versicherungen. Zum einen gibt es die gesetzliche Variante, die eine solide Grundsicherung darstellt. Zum anderen die private Variante, bei der man selbst durch einen entsprechenden Beitragssatz der Kranken und Pflegeversicherung entscheiden kann, welche Leistungen man in welchem Umfang w√ľnscht.

Beitragssatz ‚Äď gesetzliche Versicherung

  • Krankenversicherung 11,5%
  • 7,3% √ľbernimmt der Arbeitgeber, 8,2% der Arbeitnehmer
  • Pflegeversicherung 2,05%
  • Betrag wird ebenfalls zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer aufgeteilt

Beitragssatz ‚Äď private Versicherung

  • orientiert sich nicht am Einkommen
  • je mehr Leistungen erwartet werden, umso h√∂her der Beitragssatz bei der Krankenversicherung sowie der Pflegeversicherung

Pflegestufe

  • 4 Pflegestufen
  • Pflegestufe 0 bei eingeschr√§nkter Alltagskompetenz
  • Pflegestufe I bis II bei Pflegebedarf durch gesundheitliche und k√∂rperliche Einschr√§nkungen

Pflegegeld

  • kann f√ľr alle Pflegestufen beantragt werden
  • H√∂he orientiert sich an der Pflegestufe
  • wird dann gezahlt, wenn der Betroffene von Angeh√∂rigen zu Hause gepflegt und betreut wird

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In Deutschland ist jeder Bewohner dazu verpflichtet, einer Krankenversicherung beizutreten. Wählen kann er hierbei zwischen einer gesetzlichen Krankenversicherung, wo er pflichtversichert oder freiwillig versichert sein kann und einer privaten Krankenversicherung, die ebenfalls verschiedene Versicherungsmodelle und zusätzliche Leistungen anbietet. Beide Krankenversicherungen verlangen ebenso nach einer Pflegeversicherung, da auch diese seit dem Jahr 1995 vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird. Hier kann man ebenfalls zwischen einer gesetzlichen und einer privaten Variante wählen. Die private Pflegeversicherung kann zudem zusätzlich zur gesetzlichen Variante abgeschlossen werden und bietet so einen erweiterten Versicherungsschutz.

Warum die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung eingef√ľhrt wurden

Wer einmal ernsthaft krank war, weiß sehr genau, dass dies sehr viel Geld kosten kann. Ist ein Krankenhausaufenthalt oder gar eine Operation nötig, sind innerhalb weniger Tage mehrere tausend Euro an Kosten zusammengekommen. Eine Summe, die die wenigsten aus eigener Tasche aufbringen können.

√Ąhnlich verh√§lt es sich mit der Pflege. Auch diese kostet viel Geld. Besonders dann, wenn man sie √ľber einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen muss. Aus diesem Grund verlangt der Gesetzgeber, dass man sich krankenversichert und pflegeversichert. Um diese Kosten aufzufangen und durch die Gemeinschaft – die alle Versicherten bilden – begleichen zu lassen.

Wie wird der Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung berechnet

Der Beitrag f√ľr beide Versicherungen berechnet sich auf unterschiedliche Art und Weise. W√§hrend bei der gesetzlichen Variante immer ein prozentualer Betrag vom Einkommen als Beitrag eingezogen wird, gibt es bei der privaten Versicherungsvariante einen festen Beitrag, der sich an keinem Einkommen und an keinen finanziellen Verh√§ltnissen orientiert.

Der Beitrag der Krankenversicherung und Pflegeversicherung auf gesetzlicher Ebene betr√§gt seit 1. Januar 2011 15,5% vom Einkommen f√ľr die Krankenversicherung. Davon tr√§gt der Arbeitgeber 7,3%. Die restlichen 8,2% werden automatisch vom Einkommen abgezogen und an die Krankenkasse √ľberwiesen. 2,05% kommen zudem f√ľr die Pflegeversicherung hinzu. Auch dieser Beitragssatz wird zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt.

Handelt es sich um eine der privaten Kranken- und Pflegeversicherungen, so gibt es unterschiedliche Versicherungsmodelle, aus denen entsprechend ausgew√§hlt werden kann. Eine prozentuale Beitragsberechnung zum Einkommen gibt es nicht. Daf√ľr kann man zwischen verschiedenen Leistungspaketen w√§hlen, die mit unterschiedlichen Kosten√ľbernahmem√∂glichkeiten einhergehen.

Was umfasst der Beitrag zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung

Die Leistungen der Kranken und Pflegeversicherung sind bei der gesetzlichen Krankenversicherung und Pflegeversicherung festgeschrieben. Da der Beitrag f√ľr alle Versicherten gleich ist, sind es auch die Leistungen. Zu den Leistungen geh√∂ren unter anderem:

  • Pr√§vention und Anleitung zur Selbsthilfe
  • Gruppenprophylaxe und Individualprophylaxe
  • √Ąrztliche Behandlungen inklusive Regelversorgung
  • Krankenhausbehandlung
  • Krankengeld und Fahrtkosten
  • Entbindung, Haushaltshilfe und Mutterschaftsgeld
  • h√§usliche, teilstation√§re und station√§re Pflege
  • Pflegegeld, Pflegesachleistungen, Hilfsmittel

Bei einer privaten Kranken und Pflegeversicherung orientieren sich die Leistungen immer an dem Beitrag, den man bezahlt.

Das Krankenkasse Pflegegeld

Der Beitrag zur Pflegeversicherung der Krankenversicherung umfasst neben den Sach- und Hilfsleistungen auch das Pflegegeld. Es wird meist dann abgerufen, wenn der Betroffene von Angeh√∂rigen zu Hause betreut und gepflegt wird. Das Pflegegeld der Krankenkasse orientiert sich dabei immer an der Pflegestufe. Diese muss vor dem Pflegegeld der Krankenkasse beantragen selbst erst einmal beantragt werden. Hierf√ľr reicht es aus, wenn man ein formloses Schreiben an die Krankenkasse schickt, die den Antrag dann an die anh√§ngige Pflegekasse weiterleitet. M√∂chte man den Antrag nicht formlos gestalten, so reicht ein Anruf bei der Krankenkasse. Diese schickt dann den entsprechenden Antrag heraus, der nur ausgef√ľllt und um einige Unterlagen erg√§nzt werden muss. Nach √úberpr√ľfung der Sachlage wird der Betroffene in die entsprechende Pflegestufe eingestuft und erh√§lt im Anschluss das darin vorgesehene Pflegegeld.

Die Pflegestufen der Krankenkasse

Die Krankenkassen arbeiten momentan mit 4 Pflegestufen, denen ein entsprechendes Pflegegeld der Krankenkasse zugeordnet wurde. Die Pflegestufe 0 ist nur f√ľr Betroffene, die mit einer eingeschr√§nkten Alltagskompetenz behaftet sind und keine weiteren gesundheitlichen Einschr√§nkungen haben. Pflegestufe I bis III sind bei eingeschr√§nkter Alltagskompetenz und/oder gesundheitlichen Einschr√§nkungen vorgesehen. Folgende Staffelungen bez√ľglich der Pflegestufe und dem Pflegegeld gibt es momentan.

  • Pflegestufe 0: 120 Euro pro Monat
  • Pflegestufe I: 235 Euro oder 305 Euro pro Monat
  • Pflegestufe II: 440 Euro oder 525 Euro pro Monat
  • Pflegestufe III: 700 Euro pro Monat

Private Pflegeversicherung zur Krankenversicherung

Um die L√ľcke, welche sich zwischen den Leistungen der Pflegeversicherung und den tats√§chlichen Kosten f√ľr die Pflege auftun kann, effektiv zu schlie√üen, lohnt es sich als gesetzlich versicherter, bereits in jungen Jahren √ľber eine zus√§tzliche private Pflegeversicherung nachzudenken. Der Beitragssatz der Krankenversicherung und Pflegeversicherung ist nicht so hoch, dass er keine zus√§tzliche Absicherung zulassen w√ľrde. Vergleicht man einmal den Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag bei einer zus√§tzlichen Absicherung, wird man schnell merken, dass man bereits mit wenigen Euros pro Monat eine solide Absicherung im Pflegefall erreichen kann. So muss man sich auch keine Gedanken mehr dar√ľber machen, wie die m√∂gliche Pflege im Alter finanziert werden soll. Vor allen Dingen dann nicht, wenn man bedenkt, dass die Renten f√ľr die Zukunft noch lange nicht sicher sind.

Tipp: Mit einem Kranken und Pflegeversicherung Vergleich ist es m√∂glich, schnell einen passenden Anbieter herauszufiltern, der all die Leistungen bietet, die man sich im Pflegefall w√ľnscht.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

Pflege-Versicherungen im Vergleich