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Pflegeversicherung Techniker Krankenkasse

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Die Techniker Krankenkasse bietet ihren Mitgliedern den Versicherungsschutz der gesetzlichen Pflegeversicherung. DarĂŒber hinaus können TK-Mitglieder eine private Zusatz-Pflegeversicherung beim Kooperationspartner Envivas abschließen.

gesetzliche Pflegeversicherung bei der TK

  • fĂŒr alle krankenversicherten Mitglieder – Selbstzahler und Familienmitglieder
  • in AusnahmefĂ€llen ohne Krankenversicherung bei der TK erhĂ€ltlich

Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung

  • gesetzlich festgelegter Beitragssatz von 2,05 % – fĂŒr Kinderlose ab 23 Jahren Beitragssatz von 2,3 %
  • Beitragsbemessungsgrenze 3937,50 Euro – bei höherem Einkommen keine weitere Beitragserhöhung
  • Beitrag zur Pflegeversicherung gleichzeitigem gesetzlichen Krankenversicherungsschutz richtet sich nach dem Ausnahmegrund

Leistungen erhalten

  • nur nach Antrag
  • nur nach Einstufung in eine Pflegestufe

Pflegestufen

  • werden nach Gutachten des MDK von der TK festgelegt
  • fĂŒr die Leistungshöhe der gesetzlichen und zusĂ€tzlichen Pflegeversicherung entscheidend
  • Einstufung in Pflegestufe 0 bis III möglich

Zusatzpflegeversicherung der TK

  • in Kooperation mit der Envivas exklusiv fĂŒr TK-Mitglieder
  • Tarif PflegePlus – Pflegetagegeldversicherung
  • Tarif PflegeAktiv – Pflege-Bahr mit staatlicher Förderung
  • Servicetarif PflegeExtra – Pflegemanagementservice zusĂ€tzlich zum Tarif PflegePlus abschließbar

Angebote vergleichen & Kosten berechnen

ZusĂ€tzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung ist eine private Vorsorge in Form einer Zusatzpflegeversicherung unentbehrlich. Nutzen Sie unseren Tarifrechner, um die besten und gĂŒnstigsten Tarife zu berechnen. Anschließend können Sie die Pflegezusatzversicherung Ihrer Wahl online abschließen. Über das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ gelangen Sie direkt auf unseren Tarifrechner.

 


 

Die Zahl der pflegebedĂŒrftigen Menschen steigt zunehmend und auch die Pflegekosten werden immer höher. Ohne eine zusĂ€tzliche Absicherung muss schon heute jeder damit rechnen, mehr als die HĂ€lfte der Pflegekosten aus eigener Tasche zahlen zu mĂŒssen. Wer hohe Eigenleistungen im Pflegefall vermeiden möchte, tut gut daran, die eigene Pflegevorsorge auf mindestens zwei der drei möglichen Vorsorgemodelle zu verteilen. Mitglieder der Techniker Krankenkasse erhalten alle drei Varianten zur Pflegeversicherung -gesetzliche Pflegeversicherung, staatlich geförderte Pflege-Bahr-Versicherung und die private Zusatzpflegeversicherung – direkt bei der TK.

Gesetzliche Pflegeversicherung bei der TK

Jeder, der gesetzlich oder privat krankenversichert ist, genießt seit 1995 automatisch auch den Versicherungsschutz durch die gesetzliche Pflegeversicherung. Die Techniker Krankenkasse sorgt als einer der grĂ¶ĂŸten Krankenversicherer dafĂŒr, dass die Mitglieder im Pflegefall entsprechende Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten. Voraussetzungen dafĂŒr sind eine dauerhaft benötigte Hilfe im Alltag sowie die Einstufung in eine Pflegestufe. Um Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erhalten, muss ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der TK gestellt werden. Ziel der gesetzlichen Pflegeversicherung ist es, die hĂ€usliche Pflege zu fördern. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Pflegeversicherung nur im Fall der hĂ€uslichen Pflege Leistungen erbringt. Das Pflegegeld der TK wird fĂŒr alle Formen der Pflege bewilligt. Dazu gehören neben der hĂ€uslichen auch die stationĂ€re und teilstationĂ€re Pflege sowie notwendige Hilfsmittel.

Beitrag zur Pflegeversicherung bei der Techniker Kasse

TK-Versicherte sind automatisch mit ihrer Krankenversicherung auch ĂŒber die gesetzliche Pflegeversicherung abgesichert. Dieser automatische Versicherungsschutz gilt fĂŒr selbst zahlende Mitglieder und fĂŒr Familienversicherte. Der Beitrag zur gesetzlichen Versicherung wird allgemeingĂŒltig fĂŒr alle Krankenkassen vom Gesetzgeber mit einem fixen Beitragssatz festgelegt. Der Pflegeversicherungsbeitrag bei der TK orientiert sich dementsprechend am allgemeinen Beitragssatz von derzeit 2,05 %. Kinderlose ĂŒber 23 Jahre zahlen fĂŒr die Pflegeversicherung einen Beitragssatz bei der TKK von derzeit 2,3 %. FĂŒr die Pflegeversicherung wird der Beitragssatz von der TK einkommensabhĂ€ngig ermittelt. Das bedeutet, je höher das Einkommen, desto höher wird in der TK Pflegeversicherung der Beitrag. Allerdings wird die maximale Höhe fĂŒr den Pflegeversicherungsbeitrag bei der TK durch die sogenannte Beitragsbemessungsgrenze beschrĂ€nkt. Ab einem Einkommen von 3937,50 Euro steigt fĂŒr die TK Pflegeversicherung der Beitrag nicht weiter an.

Pflegeversicherung bei der TK ohne Krankenversicherung bei der TK

In bestimmten FĂ€llen ist es möglich, ĂŒber die TK Versicherungsschutz fĂŒr die gesetzliche Pflegeversicherung zu erhalten, obwohl kein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz bei der Techniker Kasse besteht. Diese AusnahmefĂ€lle sind beispielsweise gegeben beim Bezug von Leistungen vom Versorgungsamt, bei einem Wohnsitz im Ausland oder fĂŒr Zeitsoldaten. In diesen FĂ€llen ist fĂŒr den Beitrag zur Pflegeversicherung kein Beitragssatz fĂŒr die Techniker Kasse in Bezug auf die Höhe des Einkommens maßgeblich. Stattdessen wird ein fester Pflegeversicherung Beitragssatz von der TK erhoben. So liegt der Pflegeversicherung Beitragssatz bei der Techniker Kasse fĂŒr Soldaten auf Zeit bei mindestens 9,21 Euro, beim Bezug von Leistungen des Versorgungsamtes bei 18,42 Euro. FĂŒr Versicherte mit Wohnsitz im Ausland liegt der Pflegeversicherung Beitragssatz bei der TKK bei mindestens 9,21 Euro. Auch wer sich freiwillig bei der TK krankenversichert, kann einen gesetzlichen Pflegeversicherungsschutz ĂŒber die Techniker Kasse erhalten. In diesem Fall liegt der Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei der TK bei mindestens 18,42 Euro pro Monat.

Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der Techniker Krankenkasse

Anspruch auf Pflegegeld von der TK hat jeder, der ĂŒber die Techniker Krankenkasse in der gesetzlichen Pflegeversicherung versichert ist und mindestens 10 Jahre lang bei der TK oder einer anderen gesetzlichen Krankenversicherung pflegeversichert war. Pflegegeld von der TK erhĂ€lt nur, wer zuvor einen Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der Techniker Kasse stellt. Damit der Antrag auf Pflegegeld von der Techniker Krankenkasse bewilligt werden kann, muss der Antragssteller pflegebedĂŒrftig sein und die PflegebedĂŒrftigkeit vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) bescheinigt werden. Anhand des MDK-Gutachtens ĂŒber die Schwere der PflegebedĂŒrftigkeit stuft die TK den Antragsteller in eine der Pflegestufen ein. Das Pflegegeld der Techniker Krankenkasse richtet sich nach der Pflegestufe. Je höher die Pflegestufe von der TK eingestuft wird, desto höher werden auch die TK-Pflegeversicherung Leistungen. Ein Antrag auf Pflegegeld bei der TK kann zunĂ€chst formlos gestellt werden. Sowohl der Versicherte, als auch dessen Angehörige können einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der Techniker Krankenkasse stellen.

Pflegegeld der Techniker Krankenkasse gibt es nur nach Einstufung in eine Pflegestufe durch die TK

Wird erstmalig ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der TK gestellt, kann dieser zunĂ€chst formlos erfolgen. Das bedeutet, um bei der Techniker Krankenkasse Pflegegeld zu beantragen, muss vorab noch keine Pflegestufe bei der Techniker Krankenkasse nachgewiesen werden. Doch um aus der TK-Pflegeversicherung Leistungen zu erhalten, muss dem PflegebedĂŒrftigen eine Pflegestufe von der TK zugewiesen werden. Dies erfolgt beim erstmaligen Antrag auf Pflegegeld bei der TK erst nach der Antragstellung. In der gesetzlichen Pflegeversicherung sind Leistungen durch die TK ab der Pflegestufe 0 möglich. FĂŒr die Höhe der Leistungen ist der gezahlte Beitrag zur Pflegeversicherung fĂŒr die Techniker Kasse nicht relevant. UnabhĂ€ngig vom gezahlten Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei der TK erhĂ€lt jeder, der einen Antrag auf Pflegegeld bei der TKK gestellt hat, den gleichen Leistungssatz, entsprechend seiner Pflegestufe.

Pflegestufen

Um aus der gesetzlichen Pflegeversicherung Leistungen von der TK zu erhalten, muss dem Antragsteller eine Pflegestufe bescheinigt werden. Insgesamt gibt es drei Pflegestufen sowie die Pflegestufe 0. Die Pflegestufe 0 ist streng genommen eine Vorstufe zu den Pflegestufen I bis III. Menschen, die im Alltag nicht mehr alleine zurechtkommen und deshalb Hilfe und Betreuung benötigen, werden in die Pflegestufe 0 eingestuft, wenn sich ihr Zustand auf eine Demenz oder eine seelische, geistige oder körperliche Erkrankung zurĂŒckfĂŒhren lĂ€sst. In Pflegestufe I werden Menschen eingestuft, die erheblich pflegebedĂŒrftig sind. Pflegestufe II gilt fĂŒr schwer PflegebedĂŒrftige und in Pflegestufe III werden schwerst PflegebedĂŒrftige eingestuft. Die Einstufung in eine Pflegestufe durch die Techniker Krankenkasse oder eine der anderen gesetzlichen Krankenkassen entscheidet letztendlich die Art und Höhe der Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Wird ein Antrag auf Pflegegeld bei der TKK gestellt, begutachtet der MDK zunĂ€chst die PflegebedĂŒrftigkeit. Anhand des Gutachtens stuft die TK den Antragsteller in eine der Pflegestufen ein und erbringt entsprechend der Pflegestufe die Leistungen. Besteht bereits eine Pflegestufe, kann ein erneuter Antrag auf Pflegegeld bei der Techniker Krankenkasse gestellt werden, wenn sich der Zustand des PflegebedĂŒrftigen verschlechtert und eine Höherstufung in der Pflegestufe zu höheren Leistungen fĂŒhren kann. Auch um, zusĂ€tzlich zum Antrag auf Pflegegeld bei der TKK fĂŒr die gesetzliche Versicherung, bei einer Zusatzversicherung Pflegegeld zu beantragen, ist die TK Einstufung in eine bestimmte Pflegestufe relevant. Denn auch die Leistungen der Zusatz-Pflegeversicherungen hĂ€ngen von der Pflegestufe ab.

Zusatz-Pflegeversicherung der TK

Exklusiv fĂŒr ihre Mitglieder bietet die Techniker Krankenkasse eine private Zusatz-Pflegeversicherung als Kooperationsprodukt mit der Envivas an. Dabei stehen zwei Tarife zur Auswahl. Der Tarif PflegePlus ist eine Pflegetagegeldversicherung, zur Abdeckung der VersorgungslĂŒcke zwischen den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und den realen Pflegekosten. Die Pflegetagegeldversicherung kann in zwei verschiedenen Varianten abgeschlossen werden. Variante Pflege 2+3 leistet in Pflegestufe II 60 % und in Pflegestufe III 100 % des vereinbarten Tagessatzes. Variante Pflege 3 leistet nur in Pflegestufe III den vollen Tagessatz. ZusĂ€tzlich zum Tarif PflegePlus kann der Servicetarif PflegeExtra abgeschlossen werden. Dieser leistet zusĂ€tzliche Service- und Hilfeleistungen im Pflegefall, wie etwa die Vermittlung von Einkaufs- oder Haushaltshilfen oder „Essen auf RĂ€dern“. Der Tarif PflegeAktiv ist eine Pflegevorsorge gemĂ€ĂŸ der Pflege-Bahr-Förderung. Dieser Tarif kann ohne GesundheitsprĂŒfung abgeschlossen werden und wird auf Antrag mit 60 Euro pro Jahr staatlich gefördert. Um im Pflegefall Leistungen aus den Zusatzversicherungen zu erhalten, muss, genau wie fĂŒr das gesetzliche Pflegegeld, ein Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung bei der Techniker Kasse oder alternativ beim Kooperationspartner Envivas gestellt werden. Um bei der Envivas oder der Techniker Krankenkasse Pflegegeld zu beantragen, ist der Nachweis einer leistungsberechtigten Pflegestufe notwendig. Wurde bereits fĂŒr die gesetzliche Pflegeversicherung eine entsprechende Pflegestufe von der Techniker Krankenkasse zugewiesen, wird diese auch fĂŒr den Leistungsanspruch bei der Zusatzversicherung akzeptiert.

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Eine Zusatzpflegeversicherung ist wichtig, um die KostenlĂŒcke zwischen den tatsĂ€chlichen Pflegekosten und den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung zu schließen. Berechnen Sie mit unserem Tarifrechner die besten Angebote zur Zusatz-Pflegeversicherung. Das blaue Feld „Zum Versicherungsvergleich“ leitet Sie auf den Tarifrechner.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

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