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Pflegeversicherung LKK

Pflegeversicherung LKK – Beitrag, Leistungen & Test | Antrag

Die LKK zählt zu den Sozialversicherern. Hier erhalten Land- und Forstwirte ihre gesetzlich vorgeschriebenen Sozialversicherungen. Dem entsprechend gehört auch die Pflegeversicherung zur Produktpalette der LKK.

Pflegeversicherung der LKK

  • gesetzliche Sozialversicherung
  • besteht automatisch mit der Krankenversicherung
  • f√ľr Land- und Forstwirte und Berufe aus dem Gartenbau sowie deren Angeh√∂rige
  • Beitrag wird als Zuschlag zum Krankenversicherungsbeitrag erhoben ‚Äď Versicherte mit Kindern 1,9 %, kinderlose Versicherte 2,2 %

Leistungsanspruch besteht

  • nach einer Vorversicherungszeit von mindestens 2 Jahren im Zeitraum von 10 Jahren vor der Antragstellung
  • nur wenn ein Antrag gestellt wird
  • nur bei Einstufung in eine Pflegestufe

Leistungen der Pflegeversicherung bei der LKK

  • Leistungsh√∂he richtet sich nach der Pflegestufe
  • Leistungen der LKK Pflegeversicherung entsprechen denen aller gesetzlichen Pflegeversicherungen

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Die LKK z√§hlt zu den gesetzlichen Krankenversicherern. Bei der LKK k√∂nnen sich Landwirte, Forstwirte und deren Angeh√∂rige sozialversichern. Im Rahmen der Sozialversicherung geh√∂rt auch die gesetzliche Pflegeversicherung zum Leistungsprogramm der LKK. Um Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erhalten m√ľssen die Mitglieder der LKK einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der LKK stellen.

LKK ‚Äď der Sozialversicherer f√ľr Land- und Forstwirte

Die LKK ist einer der gro√üen deutschen Sozialversicherer mit einem regional ausgerichteten Service. Versichern k√∂nnen sich Forst- und Landwirte sowie im Gartenbau Besch√§ftigte und deren Familienangeh√∂rige. Im Rahmen der Sozialversicherung umfasst die Produktpalette der LKK vornehmlich die Kranken- und Pflegeversicherung. Dar√ľber hinaus k√∂nnen die Mitglieder der LKK zus√§tzlich eine Unfallversicherung abschlie√üen. LKK-Versicherte haben im Pflegefall Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. Um Leistungen aus der Pflegeversicherung zu erhalten, muss zun√§chst ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der LKK gestellt werden.

Pflegeversicherung als Sozialversicherung

Immer mehr Menschen ben√∂tigen im Alter, aufgrund von Erkrankungen oder durch Unfall Pflege. Oftmals kann die Pflege allein durch Angeh√∂rige nicht bew√§ltigt werden und vor allem ‚Äď Pflege kostet immer mehr Geld. Deshalb wurde bereits im Jahr 1995 die Pflegeversicherung mit in die Sozialversicherungen aufgenommen. So soll zumindest eine Grundsicherung f√ľr jeden Pflegebed√ľrftigen sicher gestellt werden. Die gesetzliche Pflegeversicherung besteht immer automatisch bei Krankenkassen, bei der auch die gesetzliche Krankenversicherung besteht. Mitglieder der LKK sind durch ihren Krankenversicherungsschutz daher automatisch auch bei der LKK pflegeversichert. Zwar sind Kranken- und Pflegeversicherung zwei separate Versicherungszweige, der Beitrag zur Pflegeversicherung bei der LKK ist jedoch automatisch im Beitrag f√ľr die Krankenversicherung enthalten. Der Beitrag zur Pflegeversicherung der LKK wird als Zuschlag des Krankenversicherungsbeitrags erhoben. Dieser betr√§gt f√ľr Mitglieder mit Kindern 1,95 %. Kinderlose LKK-Mitglieder zahlen als Beitrag zur Pflegeversicherung der LKK 2,2% Zuschlag auf den Krankenversicherungsbeitrag.

Wann besteht Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung?

Um einen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung der LKK zu haben, m√ľssen drei wesentliche Grundbedingungen erf√ľllt sein. Zum einen muss f√ľr einen Mindestzeitraum der Beitrag zur Pflegeversicherung der LKK entrichtet worden sein, zum anderen muss ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der LKK gestellt werden und dem Antragsteller nachfolgend eine Pflegestufe bescheinigt werden.

Leistungsanspruch nur nach ausreichender Vorversicherungszeit

Die Mitglieder der LKK können genau wie die Mitglieder anderer gesetzlicher Krankenversicherungen nur einen Leistungsanspruch aus der gesetzlichen Pflegeversicherung geltend machen, wenn eine ausreichende Vorversicherungszeit besteht und damit der Beitrag zur Pflegeversicherung der LKK entrichtet wurde. Die Vorversicherungsfrist beträgt innerhalb einer Rahmenfrist von zehn Jahren, bevor der Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der LKK gestellt wird, mindestens 730 Tage (2 Jahre). Diese Frist gilt auch, wenn damit der Beitrag zur Pflegeversicherung der LKK im Rahmen einer Familienversicherung gezahlt wurde.

Leistungsanspruch nur nach Antragstellung

Besteht die notwendige Vorversicherungszeit von mindestens zwei Jahren und wurde damit der Beitrag zur Pflegeversicherung der LKK f√ľr den entsprechenden Zeitraum entrichtet, kann im Pflegefall ein Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bei der LKK gestellt werden. Entsprechende Antragsformulare gibt es bei der regional zust√§ndigen LKK. Einen Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung kann die LKK jedoch erst dann bewilligen, wenn der Antragsteller in eine Pflegstufe eingestuft wurde. Dazu wird die Pflegebed√ľrftigkeit durch den MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) vor Ort begutachtet. Aufgrund des Gutachtens des MDK stuft die LKK den Antragsteller in eine der Pflegestufen von 0 bis III. Aus der Einstufung in eine der Pflegestufen ergibt sich die H√∂he der Leistungen durch die Pflegeversicherung. Die Leistungen der LKK Pflegeversicherung entsprechen denen aller gesetzlichen Krankenkassen, denn im Rahmen der Gleichstellung aller gesetzlich Versicherten m√ľssen die Leistungen aller gesetzlichen Krankenkassen dieselben sein.

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Die gesetzliche Pflegeversicherung stellt nur eine Grundsicherung dar. Die realen Pflegekosten werden noch nicht einmal zur H√§lfte durch die gesetzliche Pflegeversicherung gedeckt. Eine zus√§tzliche private Vorsorge ist daher unverzichtbar. Nutzen Sie das blaue Feld ‚ÄěZum Versicherungsvergleich‚Äú, um mit dem seiteninternen Tarifrechner die besten Zusatz-Pflegeversicherungen zu berechnen.

Häufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung l√§sst sich gew√§hrleisten, dass Pflegebed√ľrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer Pflegebed√ľrftigkeit auf Unterst√ľtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgef√ľhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangeh√∂rige m√∂glich. Als pflegebed√ľrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal f√ľr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die Pflegebed√ľrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei t√§glichen Verrichtungen, die regelm√§√üig wiederkehren, sowie Ern√§hrung, K√∂rperpflege, Mobilit√§t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tats√§chlich anfallenden Kosten √ľbernimmt. Die private Pflegeversicherung tr√§gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der Pflegebed√ľrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten H√∂he, ein Tagegeld oder die tats√§chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so fr√ľh wie m√∂glich abgeschlossen werden, da die Pr√§mien umso niedriger sind, umso j√ľnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche F√∂rderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betr√§gt. Allerdings sind von der Beitragsh√∂he das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abh√§ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, f√∂rderungsw√ľrdige Versicherungsvertr√§ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht k√ľmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusätzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. Häufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergänzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmälert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck ‚ÄěPflege-Bahr‚Äú in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in H√∂he von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. Dar√ľber hinaus sollte die sp√§tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat f√ľr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche F√∂rderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell gef√∂rderte Tarife.

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