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Pflegeversicherung BEK

Pflegeversicherung BEK – Beitrag, Leistungen & Test | Antrag Pflegegeld

Die BEK zahlt wie alle gesetzlichen Krankenversicherungen ihren Versicherten im Falle einer notwendigen Pflege ein Pflegegeld. Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich immer nach der Pflegestufe. Liegt zudem eine starke EinschrÀnkung der Alltagskompetenz vor, erhöhen sich die Zahlungen in der Pflegestufe I und II.

Der Leistungsumfang bei einem Antrag auf Pflegegeld der BEK

Folgende Leistungen sind möglich:

  • Pflegestufe I: 235 Euro oder 305 Euro
  • Pflegestufe II: 440 Euro oder 525 Euro
  • Pflegestufe III: 700 Euro

Die Zahlungen erfolgen monatlich.

Pflegegeld beantragen der BEK

  • Pflegegeld beantragen der BEK kann mit Hilfe eines Formulars oder formlos in jeder Niederlassung der BEK oder im Internet erfolgen
  • Pflegegeld beantragen der BEK kann der betroffene Versicherte, die Angehörigen oder ein gesetzlicher Vertreter

Leistungen berechnen und Anbieter vergleichen

Mit unserem Vergleichsrechner können Sie alle Möglichkeiten rund um das Pflegegeld berechnen und schnell sowie unkompliziert bestimmen. Zudem können Sie den Pflegegversicherung Beitragssatz der BEK berechnen. Klicken Sie hierfĂŒr bitte auf den Button „Zum Versicherungsvergleich“.

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PflegebedĂŒrftig kann heutzutage jeder werden. Bereits eine schwerwiegende Krankheit oder aber auch das fortgeschrittene Alter reichen aus, um das sich die Betroffenen nicht mehr eigenstĂ€ndig versorgen und pflegen können. Eine Pflegekraft muss her, um diese VersorgungslĂŒcke zu schließen und um den Lebensstandard auf einem akzeptablen Niveau zu halten. Damit auch finanziell alles in geregelten Bahnen ablĂ€uft, gibt es die Pflegeversicherung der Krankenkassen. So auch bei der BEK, wo man mit einem Antrag auf Pflegegeld der BEK die VersorgungslĂŒcke schließen kann und mit Hilfe des Pflegeversicherung Beitragssatz der BEK eine gute Vorsorgemöglichkeit hat.

Der Pflegeversicherung Beitragssatz der BEK

Der Pflegeversicherung Beitragssatz der BEK wird immer in Verbindung mit dem Beitragssatz fĂŒr die Krankenversicherung erhoben. Er errechnet sich stets aus den beitragspflichtigen Einnahmen des Versicherten und ist monatlich an die BEK abzufĂŒhren. Prozentual gesehen betrĂ€gt der Pflegeversicherung Beitragssatz der BEK 1,95 Prozent. Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr mĂŒssen zudem einen Zuschlag von 0,25 Prozent bezahlen. Eine Befreiung vom Pflegeversicherung Beitragssatz der BEK gibt es nicht.

Die Leistungen der Pflegeversicherung der BEK

Als PflegebedĂŒrftiger kann man darĂŒber entscheiden, wie und wo man gepflegt werden möchte. Zudem kann man entscheiden, ob man die UnterstĂŒtzung als Sachleistung wĂŒnscht, oder lieber das Pflegegeld als monatliche finanzielle UnterstĂŒtzung ausgezahlt bekommen möchte. Entscheidet sich man fĂŒr das Pflegegeld, so muss von vorne herein sichergestellt sein, dass die hĂ€usliche Pflege in einem angemessenen Rahmen von Angehörigen, Freunden oder Bekannten durchgefĂŒhrt werden kann.

Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach der Pflegestufe des Versicherten. Je höher diese ist, umso höher auch die finanzielle UnterstĂŒtzung. So erhĂ€lt man bei Pflegestufe I 235 Euro pro Monat. Bei Pflegestufe II gibt es 440 Euro und bei Pflegestufe III werden 700 Euro pro Monat an den Versicherten ausgezahlt.

Handelt es sich bei der pflegebedĂŒrftigen Person um einen Menschen mit einer stark eingeschrĂ€nkten Alltagskompetenz, wird das Pflegegeld von der BEK aufgestockt. Liegt keine offizielle Pflegestufe vor, so werden 120 Euro pro Monat gezahlt. Bei Pflegestufe I gibt es 305 Euro und bei Pflegestufe II 525 Euro. Pflegestufe III bringt 700 Euro pro Monat zur Auszahlung.

Pflegegeld beantragen bei BEK

Einen Antrag auf Pflegegeld der BEK kann jeder Versicherte stellen. Ist dieser aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht dazu in der Lage, kann der Antrag auf Pflegegeld der BEK auch von einem gesetzlichen Vertreter oder einem Angehörigen gestellt werden. Die BEK hĂ€lt hierfĂŒr ein Formular bereit, das in den GeschĂ€ftsstellen ausliegt oder auch im Internet direkt ausgefĂŒllt werden kann. Zudem ist es möglich, den Antrag auf Pflegegeld der BEK formlos zu stellen. Die Krankenkasse wird sich nach Eingang des Antrag auf Pflegegeld der BEK mit dem Versicherten in Verbindung setzen und alle FormalitĂ€ten und AblĂ€ufe besprechen. Zudem wird beim Pflegegeld beantragen der BEK ein Hausbesuch stattfinden, bei dem der Mitarbeiter der BEK wertvolle Hinweise zur Pflege gibt.

HĂ€ufig Gestellte Fragen

Was sind die Aufgaben der Pflegeversicherung?

Mit der Pflegeversicherung lĂ€sst sich gewĂ€hrleisten, dass PflegebedĂŒrftige Hilfe erhalten, wenn sie aufgrund der Schwere ihrer PflegebedĂŒrftigkeit auf UnterstĂŒtzung angewiesen sind. Diese kann durch professionelle Mitarbeiter eines Pflegeheims oder eines ambulanten Pflegeteams durchgefĂŒhrt werden, aber ebenso ist die Pflege durch Familienangehörige möglich. Als pflegebedĂŒrftig werden all die Personen bezeichnet, die wegen einer Krankheit oder einer Behinderung minimal fĂŒr sechs Monate Hilfe beanspruchen. Die PflegebedĂŒrftigkeit umfasst, je nach Schwere, den Hilfsbedarf bei tĂ€glichen Verrichtungen, die regelmĂ€ĂŸig wiederkehren, sowie ErnĂ€hrung, Körperpflege, MobilitĂ€t und die Versorgung des Haushalts.

Ist eine freiwillige Pflegeversicherung sinnvoll?

Eine freiwillige Pflegeversicherung ist in jedem Fall als sinnvoll zu erachten, denn die gesetzliche Pflegeversicherung kann lediglich als ein Zuschuss angesehen werden, der maximal 50 Prozent der tatsĂ€chlich anfallenden Kosten ĂŒbernimmt. Die private Pflegeversicherung trĂ€gt dazu bei, dass alle finanziellen Risiken der PflegebedĂŒrftigkeit abgedeckt werden. Je nach Vertrag wird eine monatliche Pflegerente in einer bestimmten Höhe, ein Tagegeld oder die tatsĂ€chliche Kostendifferenz ausgezahlt. Jedoch sollte die Pflegeversicherung so frĂŒh wie möglich abgeschlossen werden, da die PrĂ€mien umso niedriger sind, umso jĂŒnger die versicherte Person ist.

Ab welchem Monatsbeitrag zur freiwilligen Pflegeversicherung erhalte ich die staatliche Förderung?

Die staatliche Förderung, die allgemein als Pflege-Bahr bezeichnet wird, kann dann beansprucht werden, wenn der monatliche Beitrag minimal 10 Euro betrĂ€gt. Allerdings sind von der Beitragshöhe das Alter des Versicherten sowie die abgeschlossene Summe abhĂ€ngig. Der Staat zahlt dann einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat in den Vertrag ein, also 60 Euro per Jahr. Jedoch sind spezielle, förderungswĂŒrdige VersicherungsvertrĂ€ge notwendig, damit der Zuschuss ausgezahlt werden kann. Um die Beantragung muss sich der Versicherte nicht kĂŒmmern, dies regelt der Versicherer.

Wie hoch sollte das Pflegegeld pro Pflegestufe bei der freiwilligen Pflegeversicherung idealerweise sein?

Ein Platz im Pflegeheim kostet rund 3000 Euro. In Pflegestufe III zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung 700 Euro Pflegegeld. Die private Pflegeversicherung sollte daher mindestens 2300 Euro pro Monat zahlen, wenn keine zusÀtzliche Eigenleistung erbracht werden soll. Die Leistungen in Pflegestufe 0 bis II fallen je nach Tarif der privaten Pflegeversicherung prozentual geringer aus. HÀufig werden in Pflegestufe 0 10 %, in Pflegestufe I 30 % und in Pflegestufe II 60 % der Leistung in Pflegestufe III von der Pflegeversicherung erbracht.

Wie werden die Pflegekosten im Versicherungsfall aus gesetzlicher und freiwilliger Pflegeversicherung verrechnet?

Bei Einstufung in eine der Pflegestufen können Leistungen aus der gesetzlichen und privaten Pflegeversicherung gleichermaßen in Anspruch genommen werden. Die Höhe der Versicherungsleistung errechnet sich ausschließlich nach der bescheinigten Pflegestufe. Beide Versicherungen ergĂ€nzen einander und zahlen einen Teil der Gesamtkosten. Der Erhalt von Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung schmĂ€lert daher die Leistungen der privaten Pflegeversicherung nicht. Die Leistungen der Zusatzversicherung können, bei Einstufung in eine leistungsberechtigte Pflegestufe, im vertraglich festgelegten Rahmen in vollem Umfang ohne Abzug in Anspruch genommen werden.

Pflege Bahr - Was ist das?

Seit Januar 2013 ist der Ausdruck „Pflege-Bahr“ in aller Munde. Hierbei handelt es sich um einen steuerlichen Zuschuss in Höhe von 60 Euro pro Jahr, den jeder beanspruchen kann, der eine private Pflegeversicherung mit einem Mindestbeitrag von 10 Euro per Monat abgeschlossen hat. DarĂŒber hinaus sollte die spĂ€tere Auszahlungsleistung bei wenigstens 600 Euro pro Monat fĂŒr die Pflegestufe III liegen. Jedoch ist nicht jede private Pflegeversicherung dazu geeignet, dass die steuerliche Förderung beansprucht werden kann, sondern lediglich speziell geförderte Tarife.

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